Back to life! 10 Tipps für einen stressfreie Heimkehr aus dem Urlaub

Entspannt aus dem Urlaub heimkehren ist nicht schwer, wenn man ein paar Tipps beachtet!

Ganz seltsam finde ich das Gefühl, wenn man auf der Rückfahrt vom Urlaub ist und sich langsam seinem Heimatort nähert – gerade die letzten Kilometer finde ich irgendwie immer komisch. Mich beschleicht dann auch kurz das Gefühl, dass in unserer Abwesenheit sich die Welt komplett verändert hat. Das ändert sich aber von Jahr zu Jahr, denn mit der Erfahrung meines Alters ;-), weiß ich, dass irgendwie alles doch beim Alten bleibt (ganz besonders im Job: da liegen die gesammelten Aufgaben noch immer genauso unbearbeitet rum, wie vor der Abreise).

Zuhause angekommen, kann man sich ja dann leider nicht gut erholt auf das Sofa legen, sondern dann steht erst mal an, das Urlaubschaos in den Griff zu bekommen.

Entspannt aus dem Urlaub heimkehren ist nicht schwer, wenn man ein paar Tipps beachtet!

Über die Jahre hat sich folgendes System als sehr praktikabel erwiesen:

1. Schon beim Packen am Urlaubsort sortieren: Die gesamte Dreckwäsche in eine Tasche, alles, was noch sauber ist zusammen, Spielsachen in eine Tasche, Küchenutensilien dürfen gemeinsam sie Rückreise antreten. Was ich immer mache: Schuhe kommen zur Dreckwäsche. Das hat den großen Vorteil, dass sie keine saubere Kleidung „anmüffeln“ und oft wandern Turnschuhe und Co. auch für eine Runde in die Waschmaschine.

2. Alle Koffer und Taschen gleich in den Raum räumen, in dem sie ausgeräumt werden sollen. So entsteht kein Taschenstau im Flur, der einem das Vorbeikommen erschwert und über den man noch tagelang (jaja, auch hier hab ich Erfahrungen) steigen muss.

Also: Badsachen gleich ins Bad, dreckige Wäsche gleich zur Waschmaschine, Kindersachen gleich ins Kinderzimmer…
Das spart einem unglaublich viele Wege!3. Wenn man nachts mit kleinen Kindern ankommt, dann ist man vielleicht danach nur noch zu einer Dusche und eventuell zu einem gemütlichen Glas Wein fähig. Wer aber noch ein Fitzelchen Energie hat, gibt der Waschmaschine die Möglichkeit, schon mal den Waschmarathon zu beginnen – dann ist morgens die erste Maschine durch und kann getrocknet werden (was einen Stau im Trockner, bzw. auf der Leine zu vermeiden hilft). An dieser Stelle überschlage ich kurz, was denn am nötigsten gebraucht wird: Hat man noch genügend Unterwäsche oder müssen die Kinder den nächsten Tag im Schlafanzug verbringen?

4. Die Koffer/Taschen stehen im jeweiligen Zielraum. Jetzt geht es ans Ausräumen. Meistens ist es sinnvoll, mit den Küchensachen zu beginnen, da man eventuell Verderbliches mitgebracht hat, der Erinnerungswein gekühlt werden muss oder Kühlakkus leise vor sich hin siffen.

5. Als nächstes ist die saubere Kleidung dran, die man wieder ordentlich im Schrank verstaut, damit sie sich von den Knitterfalten erholen kann.

6. Was man dann wegräumt, ist individuell – Strandsachen, Campingausrüstung etc. Ein wichtiger Tipp: Gleich nachschauen, was eventuell repariert werden muss! Denn nichts ist stressiger als kurz vor dem nächsten Ausflug ein leckendes Pooltier aus dem Regal zu ziehen.

7. Ich nutze das Ausräumen auch ganz gerne dafür, Dinge auszusortieren. Flip Flops, die den Kieselstrand nicht wirklich gut überstanden haben, Kappen, die schon im letzten Sommer zu klein waren, Eimerchen, die ein Löchlein haben …

8. Was zum Schluss dran kommt, sind die Badsachen. Stellt man die Kosmetiktaschen (als Kind fand ich den Ausdruck „Kulturbeutel“ immer ganz toll und fragte mich immer, was das Plasiktäschlein mit Kultur zu tun hat. Später bekam ich einen Faibel für das Wort „Reisenecessaire“ – klingt so schön mondän…) gleich ins Bad, dann kann man (wenn man Zeitdruck hat) gut eine zeitlang direkt daraus „leben“. Dann stellt man die Sachen nach Gebrauch einfach an ihren angestammten Platz. Nicht elegant, aber so funktioniert das bei mir ganz vorzüglich! Außerdem hat es den großen Vorteil, dass alle Familienmitglieder irgendwann mal an ihre Zahnbürste müssen und sich das Ausräumen quasi von selbst erledigt.

9. Apropos Familienmitglieder! Die sollten bei der Aktion „zurück aus dem Urlaub“ natürlich nicht faul im Garten rumliegen. Kinder räumen am besten ihre eigenen Sachen/Spielsachen weg. Oder man fragt, welchen Raum sie am liebsten übernehmen würden. Meine Tochter räumt zum Beispiel gerne alle mitgenommenen Bücher ins Regal.

10. Jetzt kommt die Kür! Erinnerungsstücke dürfen einziehen und alle Bilder werden von der Kamera runtergezogen und archiviert.

Ich wünsche euch allen einen entspannten Sommer und eine stressfreie Rückkehr aus dem Urlaub!

Kommentare

  1. Hallo,

    Eine gute Zusammenstellung, die im wesentlichen das beinhaltet, was ich nach jahrelanger Erfahrung auch mache. Nur die Badesachen stehen bei mir weiter vorne in der Liste. Wenn bis kurz vor der Abreise noch gebadet wurde oder die Sachen über Nacht nicht ganz getrocknet sind, finde ich es doch besser, die gleich zu waschen, zusammen mit den müffeligen, salzigen Strandtüchern (falls man nicht im Hotel mit Strandtuch- Service war!) Wir lassen auch leicht defekte Lumas o.ä. Gerne bereits am Urlaubsort zurück. Bei Flugreisen habe wir die Eimerchen etc. An neu angekommene Familien verschenkt. Die Hotels habe oft auch einen Fundus, wo man solche Dinge ausleihen oder am Ende des Urlaubs abgeben kann.

    An dieser Stelle einmal danke für die motivierenden Posts. Ab und zu hilft so ein kleiner Anschubser doch ungemein!

    Herzliche Grüße

    Angelika

  2. Hach ja, eigentlich mache ich es auch so – mit vieeeeel viel Überwindung – aber trotzdem ist es leider so, daß der gesamte Erholungsfaktor meiner Meinung nach dann vorbei ist. Die Wäsche schreckt mich garnicht ab, ich habe nur leider immer das Gefühl, daß bei meinen geliebten Kindern ein Schalter umgelegt wird so nach dem Motto "Yeah, jetzt kann ich wieder freidrehen….". Mal sehen wie es diesmal wird. Nächste Woche geht es zwei Wochen nach Schweden, ich selbst freue mich wie Bolle….Beste Grüsse!

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