Die Krux mit den Todo-Listen – der 3 Punkte-Plan

Ich habe gerade unglaublich viel zu tun – Neue Projekte, viele Ideen. Und dann natürlich das Übliche: Kind ärgern, Welt retten, perfekten Kaffee finden. Da kommt dann schon einiges an Todo-Listen zusammen.

Paaahhhh! „Einiges“ ist maßlos untertrieben!
Ich habe eine Todo-Liste, die nicht nur nach einzelnen Aufgabengebieten unterteilt ist, sondern auch noch quer durch Deutschland reicht.

Ich sitze gerade davor und irgendwie passiert das, was immer passiert:
1. ich schreibe noch etwas dazu
2. ich habe keine Lust sie abzuarbeiten, da ich keine Idee habe, wo ich beginnen soll.

Also muss eine Methode her, mit der die Dinge auch wirklich erledigt werden, ohne dass einem schwindelig wird.

1. Alles aufschreiben
2. 4-5 Punkte raussuchen
3. Messbare Ziele finden

Also los gehts:

1. Alles aufschreiben

Erst mal alles auf die Liste. Alles! das ist der Punkt, der nicht so wirklich toll ist, denn er entmutigt erst mal ein bisschen.
Ich weiß, ich weiß!
Aber da müssen wir jetzt durch! Also, rauf mit Schulbuchbestellungen, Geburtstagskuchenbackaktionen und Mülleimer auswaschen

2. 4-5 Punkte raussuchen

Oder 5-7 Punkte, oder mehr, oder weniger!

Hier geht es um die Sachen, die an dem heutigen Tag erledigt werden müssen oder können. Und diese Liste muss so kurz wie möglich sein! Es ist besser, vier Dinge zu planen und tatsächlich alle zu vollenden, als 38 Todos, die man niemals schaffen kann!

Also: Haltet eure tägliche Todo-Liste kurz! Wir wollen Erfolge!

3. Messbare Ziele finden

Wenn ihr die Todo-Liste für den Tag zusammenstellt, seid realistisch! „Die Unordnung in der ganzen Wohnung beseitigen“ oder „neuen Job finden“ gehört NICHT dazu 😉

Ihr müsst die Aufgaben in mundgerechte, handliche Stücke zerteilen. Zum Beispiel: Statt aufzuschreiben „Unordnung in der ganzen Wohnung beseitigen“ – 30 Minuten Wohnzimmer aufräumen. Oder:  Zwei Zimmer staubsaugen oder alle Toiletten reinigen.

Alles wird überschaubarer und ist nicht mehr so überwältigend und lähmend. Und am Ende des Tages ist ein Stück Arbeit erledigt!
Manchmal beschummel ich mich gerne selbst und setze mir Minipupsi-Aufgaben drauf, die ein sofortiges Erfolgserlebnis hervorrufen. So wie: Müll rausbringen, Briefkasten leeren etc.
Besonders beliebt: Todo-Liste schreiben 😉
Haha!

Kommentare

  1. Wie recht du hast. So oft stehe ich vor einem riesigen Berg an Aufgaben – und fange erst gar nicht an! Sich kleine Ziele setzen, immer ein Stückchen machen – und anfangen! Sehr hilfreich ist für mich dabei das Bullet Journal.
    Gruß Charlie

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