Was ich euch im letzten Jahr nicht erzählt habe – Hinter den Kulissen

Ich habe euch ja versprochen, euch ein paar mehr Einblicke hinter die Kulisse zu bieten und euch zu erzählen, was in meinem Leben neben dem Blog sonst so passiert. Deswegen bekommt ihr heute einen gemischten Jahresrückblick mit Details aus meinem Alltag. Es war ein völlig verrücktes Jahr mit unglaublichen Höhen und ebensolchen Tiefen.

Los geht es mit dem Januar 2016

Im Rückblick weiß ich, dass der Januar eine traurige Ouvertüre für den Februar war. Ich verbrachte ihn hauptsächlich im Bett und in Wartezimmern. Das war nicht nur für mich keine schöne Zeit, sondern auch für meine Familie, die meine unfassbar schlechte Laune aushalten musste. Denn eines kann ich ganz und gar nicht: Krank sein. Das ist eine persönliche Beleidigung und ein unfaires Ausbremsen meines Tatendrangs.

Küchenrenovierung

Zusätzlich bekomme ich zum Jahreswechsel immer einen Umbau-Blackout und muss irgendetwas renovieren. Da ich nicht fit war, war es nur eine kleine Aktion: Die Küche wurde teilweise gestrichen. Leider verursachten die Farbgerüche so schlimme Übelkeit, dass ich auch das delegieren musste und dem Liebsten und der Tochter noch mehr auf den Keks ging weil: Rumnörgeln über die Art der Ausführung konnte ich ja noch. Oben seht ihr übrigens den Grund für die Renovierungsarbeiten: Haferflockengraue Fliesen mit marschbraunen Fugen – ein Traum!

Obertauern

Ende des Monats ging es dann nach Obertauern – der Mann arbeitete und ich hütete ein anderes Bett – zumindest die Aussicht war um einiges schöner! Und so viel Schnee hatte ich wirklich noch nicht gesehen! (Das Bild entstand vor dem großen Schneefall) Leider war Bloggen fast gar nicht möglich…

Februar

Büro Makover

Ja, eigentlich wollte ich diesen Monat in der Beschreibung ausfallen lassen, da es uns unfassbar schlecht ging. Von meinen körperlichen Einschränkungen mal abgesehen, stand der Februar im Zeichen von Krankenhaus, Trauer und Verlust. Wir haben zwei geliebte Menschen verabschieden müssen, einen ganz jungen und einen, der von langer Krankheit erlöst wurde. Körperlich ging es mir dann irgendwann besser, und um uns ein bisschen abzulenken haben wir renoviert. Neuer Boden für das Kinderzimmer und ein komplettes Makeover für das Popstar-Büro. Und dann starb auch noch Guido – unser verbliebenes Mäusemännchen.

März

 

Im März ging es bergauf – was man auch an den Blogbeiträgen erkennen konnte, die nun wieder regelmäßiger kamen.

wieder an Board

Viel ist im März nicht passiert, da ich mich erst mal wieder an einen normalen Alltag, meinen Bürojob und ein aktiveres Leben gewöhnen musste. Es wurde viel gebacken und gekocht und das wunderbare Waffeleisen von KitchenAid hin und her gewendet. Leider legte sich das gute Essen auch auf die Hüften, so dass wir beschlossen, endlich mal wieder Sport zu machen. Im Studio. Ich und Studio!!! Aber was sein muss, muss sein und so wurde mein Selbstbewusstsein in Punkto Yoga auf die Matte der Tatsachen gebracht, als ich vor einer Gruppe rüstiger Rentner schnaufend zusammen brach.

April

Frisuren

Auch der April war eher unspektakulär. Arbeiten und Vorbereitungen für das anstehende große Fest, die Konfirmation. Das Kleid zu finden, war kein Problem. Nur bei den Schuhen musste ich hart durchgreifen, da Sneaker zum Cocktailkleid einfach nicht gehen. Nein, da bin ich spießig 😉

Auf dem Bild übt das Kind übrigens Frisuren für den großen Tag – ich bin der lebendige Schminkkopf und bekomme alles zurück, was ich in den letzten Jahren an ihren Haaren verbrochen habe. Allein beim Anblick dieses Fotos tut mir die Kopfhaut schon wieder weh…

Mai

Konfirmation

Die Konfirmation! Ein ganz wunderbares Fest mit der gesamten Familie bei uns zuhause. Patchwork kann ja manchmal schwierig sein, aber an diesem Tag war es einfach nur toll!

img_3354Ein paar Tage später düsten der Popstar und ich nach Andalusien, wo er mal wieder arbeiten und ich relaxen bzw. mitfeiern durfte. Mein neuer Schrittzähler, der meinen Po vom Sofa mahnen soll, zählte unfassbare Schritte an den Abenden – ich war ganz im Tanzmodus und die Sonne tat so gut!

Juni

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Im Juni feiern wir immer Popstargeburtstag – mit allem Pipapo, Pinata und Unmengen an Kuchen. Aber merke: Piniata und Fenster sind keine gute Kombi und sollten nur zu Demozwecken so arrangiert werden. Das Kind und ich machten einen Familienausflug in die Heimat, wo wir eine Vernissage von Elvira Bach besuchten – man munkelt, dass wir verwandt sind …

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Juli

Strand Kreta

Im Juli kam die Anfrage: Ob ich ein Ordnungsbuch schreiben möchte. Ich bin außer mir vor Freude und bin sofort Feuer und Flamme. Das Bisschen Nähen sollte doch zu schaffen sein. Ich bin kurz etwas ängstlich (ich bin nun mal keine gelernte Schneiderin), aber Herausforderungen haben mich noch nie abgeschreckt. Und noch vor unserem Urlaub werden alles Stoffe bestellt und ein Konzept entwickelt. Und dann geht es nach Kreta! Wir drie sind alle wirklich urlaubsreif und es wird fantastisch. Ich verrate euch demnächst mal, wo wir genau waren und warum wir es so empfehlen können!

August

Nähen für mein Buch

erste Nähergebnisse

Während alle im Schwimmbad sind, nähe ich. Und nähe. Und schreibe. Ab und an ein bisschen Sport gegen die Nackenverspannungen.
Wir bekommen ein Patenkind und den Liebsten haut es richtig um: Die Augengrippe. Wenn man selbständig ist, dann wird einem in diesem Moment bewusst, wie zerbrechlich das Leben doch sein kann. Zwei Wochen ist er fast blind. Ich desinfiziere und wasche. Und wasche. Und obwohl wir die Quarantäne einhalten, sind meine Augen auch nicht fit. Das soll leider bis Dezember so bleiben, aber im Gegensatz zum Mann, bin ich topfit.

September

Herbstblumen

Im September steht fest: wir müssen ein Fotoshooting machen. Der Popstar braucht Bilder für die neue Webseite, ich gescheite Autorenfotos und als Familie müssen wir uns auch mal wieder ablichten lassen. Wir buchen die liebe Becks, die uns schon vor ein paar Jahren fotografiert hat und sind supersuper glücklich mit dem Ergebnis.

Oktober

Etsy lud mich zum Workshop mit Renna Deluxe zu Shibori ein

Shibori

und eine Woche später dann: Sabine im Fernsehen. Hallo, war ich aufgeregt! Aber Spaß hat es mir gemacht, was ich nicht wirklich erwartet hätte!

Ordnungsliebe im TV

Gleich im Anschluss flogen wir wieder nach Kreta (dieses Mal zum Arbeiten). Mein Geburtstag im Hotel war dann doch eine schräge Erfahrung. Lauter Menschen, die einen nicht kennen und mit einem feiern möchten. Aber hallo: Es wurde wieder viel getanzt!

Kreta

Und dann natürlich die ersten Korrekturabzüge vom Buch -Hurray!

Autorenkorrektur

November

BLOGST

DJ Nachwuchs

Ich mach es kurz: Hochzeitsmesse, BLOGST und ein wunderbarere Event in Eisenach mit der lieben Nicole Hatfield. Wer mehr darüber nachlesen möchte, der schaue doch mal hier. Oben seht ihr das Kind übrigens in die Fußstapfen vom Popstar treten …

Nicole Hadfield

 

Dezember

Weihnachtsbaeckerei

Der Dezember war für einen Dezember dann ziemlich ruhig. Ein paar Events, mal wieder krank, ein schöner Weihnachtsmarktbesuch und zum Abschluss Silvester als Begleitung des Liebsten, der natürlich arbeitete.

2016 war …

Und um euch noch die allerletzten Details zu verraten, gibt es jetzt noch den großen Fragebogen, den ich schon die letzten Jahre immer ausgefüllt habe – bis auf 2015, aber die Gründe kennt ihr ja jetzt …

Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen. Nicht viel, aber doch so, dass es eine gute Basis für 2017 ist. Ich habe eine Ärztin, die da sehr wachsam hinter mir steht. Manchmal lästig, aber eigentlich praktisch …

Haare länger oder kürzer?

Länger. Das Gute an langen Haaren ist, dass man den Friseurtermin getrost vergessen kann. Aber jetzt könnte ich eigentlich mal wieder gehen.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Die Brille liegt öfter neben mir. Also ja, das Alter schlägt sich auf die Äugeln nieder. Der ultimative Test: Versucht mal den neuen Katalog von H&M zu lesen!

Mehr ausgegeben oder weniger?

Mhhhh, ich glaube gleich viel.

Der hirnrissigste Plan?

Das Coole ist: ich brauche keine hirnrissigen Pläne. Das Leben ist hirnrissig genug 😉

Die gefährlichste Unternehmung?

Ich tippe mal auf die Straße in Griechenland, die nicht breiter als das Auto war und rechts und links einen Abgrund hatte. Das gleiche Szenario hatte übrigens auch das entgegen kommende Auto …

Der beste Sex?

Wie immer: Das ist meine Lieblingsfrage! Bei vielen taucht sie gar nicht erst auf oder hat sich in den Jahren verdünnisiert. Aber ja: Hatte ich. Und darüber bin ich auch wirklich froh!

Die teuerste Anschaffung?

Unser neues Parkett

Das leckerste Essen?

Wie immer von Oli. Einen (fast-)Sternekoch zu kennen, hat unglaubliche Vorteile und dieses Jahr bekochte er Sophie an ihrer Konfirmation.

Das beeindruckenste Buch?

Ha, mein eigenes! Sag ich jetzt mal. Denn damit habe ich die meiste Zeit verbracht, Tränen vergossen und mich gefreut. Also schon irgendwie beeindruckend.

Der ergreifendste Film?

So, ich könnte jetzt googlen und den richtigen Titel aufschreiben, aber dann würde sich Sophie nicht so über ihre doofe Mutter freuen, die sich noch nicht mal einen Filmtitel merken kann: Die phantastischen (oder waren es magischen) Tierwesen und wo man sie finden kann (fast richtig, oder?!). Keine Ahnung warum ich den so mag. Vielleicht weil der Hauptdarsteller wie der Popstar in jungen Jahren aussieht (ja, Rothaarige … also, räusper)

Die beste CD?

Wieder keine CDs. Der Popstar hat ja alles da. Und ich höre nur im Auto Radio. Öh, da gibt’s auch keine Musik, sondern nur Infos. Also gut: Ich mag Musik nur im Club oder im Theater, wenn ich mich darauf konzentrieren kann. Ansonsten macht mich ein Geräuschteppich wuschig und nervös.

Das schönste Konzert?

Kein Konzert 2016. Nur ein bisschen Oper. Und die war sehr schön.

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Texten.

Die schönste Zeit verbracht mit…?

Natürlich mit Sophie und dem Liebsten. Sie sind die besten!

Vorherrschendes Gefühl 2016?

Irgendwann wird alles nicht mehr weh tun.

2016 zum ersten Mal getan?

Ein Buch geschrieben und im Fernsehen gewesen. Nein, das ist gelogen! Während des Studiums war ich für ZDF-Produktionen Statistin. Und bei WISO hab ich auch schon schlau geguckt. Also: Zum ersten Mal im Fernsehen mit alleinigem Fokus auf mich.

Einen Waldbrand hautnah erlebt. Brauch ich auch nicht immer.

2016 nach langer Zeit wieder getan?

Babysachen sortiert

Eine Tanzstundenanmeldung ausgefüllt (für das Kindelein)

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Nein, darauf gehe ich nicht noch mal ein.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Meine Entscheidung steht fest. Und ich werde sie nicht ändern.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ich finde diese Frage immer super schwierig, weil man ja oft kein Feedback bekommt, wie sehr der andere ein Geschenk liebt. Aber der Einhornanzug war schon mal ein Anfang!

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Die Reise nach Kreta! Mit Abstand das beste Geschenk, da sie mir all meine Energie zurück gegeben hat

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Wir schaffen das, da wir die Entscheidung gemeinsam treffen.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Das verrate ich euch leider nicht. Nein, alles dürft ihr dann doch nicht erfahren. Der zweitschönste Satz war aber bestimmt: Es gibt selbst gemachte Frikadellen 😉

2016 war mit einem Wort…?

anstrengend

Hier findet ihr übrigens 2013 und 2012 und 2014

 

Wie es weitergeht? 2017 wir ein fantastisches Jahr! Sagt mein Horoskop. Und ich natürlich auch! Den einzigen Vorsatz, den ich mir vorgenommen habe, ist mehr Bewegung. Das muss sein, denn mein Rücken und Nacken machen mir nach wie vor arg zu schaffen.

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