Aus Alt mach Neu: Alte Blogbeiträge aufhübschen {BlogLiebe #3}

Bine von was eigenes hat eine wunderbare Aktion gestartet, bei der es um unsere Blogs geht. Sie stellt sich monatlich eine Frage, die wir Blogger ebenfalls beantworten können. Und dieses Mal geht es bei ihr um das Optimieren alter Blogbeiträge. Yeah! Das ist mein Thema und da hänge ich mich doch gleich mal frech hinten dran!

Ich habe gerade mal nachgeschaut: Ich habe seit Blogbeginn über 650 Artikel geschrieben. 650 Beiträge zum Thema Aufräumen, Ordnung schaffen und schöneres Wohnen. Das ist echt viel Zeug und ich wette mit euch, dass ihr nur einen Bruchteil davon kennt!

Ihr folgt mir schon ganz lange? Trotzdem glaube ich, dass Ihr bestimmt die Hälfte meiner Artikel nicht auf dem Schirm habt. Und das ist in manchen Fällen auch ganz gut so, denn ich bringe es kaum übers Herz, alte Texte von mir zu löschen. Ausser er ist wirklich veraltet, obergrottig schlecht oder ein Kunde hat mich zu Tode genervt und ich möchte das schlechte Karma des Beitrages vom Blog haben. Ja, so etwas soll es geben :-).

Ordnungsliebe Podcasts

Hier verdirbt nix!

Das Tolle ist: Ich habe keinen Technikblog. Oder Blog über Autos oder über Social Media. Denn hier verändern sich die Themen oft rasend schnell und der Turbomotor aus dem letzten Jahr ist die Schnarchversion von heute.

Meine Themen sind mehr oder weniger immer aktuell – die Küche muss doch immer wieder geputzt, der Fleck entfernt oder das Kinderzimmer vom Chaos befreit werden. Oje, das klingt jetzt erst mal langweilig. Und täglich grüßt das Murmeltier, äh Putztier.

Aber das Gegenteil ist der Fall! Mein Blog ist für euch wie ein Lexikon: Ihr sucht das perfekte Waschpulver zum Selbermachen, den besten Trick gegen Kalk? Dann schaut bei mir vorbei – mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es einen Artikel dazu.

Fotoparadies Tasse

Das Auge isst ja bekanntlich mit

Vor kurzem habe ich meine älteren Artikel durchgeschaut und festgestellt, dass sie teilweise inhaltlich wirklich super sind – die Bilder dagegen nur so mittelgut. Wo waren die denn ursprünglich her? Und warum ist alles unscharf?

Ich weiß ja wie es bei mir ist: Wenn ich einen Artikel zum Kleiderschrankaufräumen lese und auf dem Bild staksen 12 verschiedene Kleiderbügel bunt gemischt aus der Schranktür, dann traue ich der/dem Verfasser/in erst einmal nicht viel zu. Klick, und weg.

Unsere Sehgewohnheiten haben sich in den letzten Jahren rapide geändert und mit Instagram und Co. als Messlatte, sieht jeder normale Kleiderschrank schnell usselig aus. Das ist erst mal gemein, denn nicht jeder hat ein Loft mit 7 Metern begehbarem Kleiderschrank zur Verfügung. Also ich nicht und ihr bestimmt auch nicht. (Und wenn, dann ladet mich doch bitte, bitte ein, damit ich schöne Fotos machen kann).

Damit ihr zukünftig nicht das Gefühl habt, veraltete Beiträge zu lesen, weil die Bilder irgendwie nicht mehr zeitgemäß sind, nehme ich die wichtigsten Artikel nach und nach für ein Facelift in die Hand. Dann werden die Überschriften angegelichen, die bei der letzten grafischen Überarbeitung verloren gegengen sind und neue Fotos werden gemacht.

DIY Gläser im Haushalt markieren

Der Bericht über die Gläser ist beispielsweise so ein Artikel. Ich glaube, er erschien im ersten Monat meines Bloggerlebens auf Ordnungsliebe und hatte ziemlich wackelige Bilder. Trotzdem wurde er ziemlich oft aufgerufen, so dass er letztes Jahr ein kleines Makeover verpasst bekam. Ist das vollbracht, bekommt er ein neues Veröffentlichungsdatum verpasst und landet frisch auf der Startseite.

DIY Gläser im Haushalt markieren

Kein schlechtes Gewissen mehr

Als ich das das erste Mal gemacht habe, hatte ich wie Bine ein schlechtes Gewissen. So als ob ich euch alte Brötchen andrehen würde. Aber ganz ehrlich: Wer konnte sich an den alten Artikel erinnern? Hände hoch!

Und so werden nun auch weiterhin ältere Posts aufpoliert. Und mein schlechtes Gewissen wird sich dabei hoffentlich in Grenzen halten …

Wie seht ihr es? Findet ihr, dass alte Artikel aufpeppen nicht cool ist?

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1 Kommentare

  1. Mir gefällt die Idee, alte Blogbeiträge mit neuem Leben zu versehen. Wenn sie überholt sind, man neue Erkenntnisse hat oder einfach Bock darauf, mit einer besseren Qualität einen Mehrwert zu liefern, dann darf man das gerne! Besonders die Bildsprache entwickelt sich doch bei uns Bloggern immer weiter. Wieso also mit alten und schlechten Fotos leben, wenn man mittlerweile bessere machen kann?

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