Ein Blick hinter die Kulissen: Wir gehen in den Winterschlaf – oder wie man einen professionellen Blogpost verfasst ;-) #REKLAME

Heute zeige ich euch mal, wie das tatsächliche Bloggerleben aussieht!

dormando_kissentest

Die nackte Wahrheit

Ausgangspunkt war eine Anfrage der Firma Dormando, ob ich nicht ihren Shop testen möchte. Ja, wollte ich und so suchte ich mir in dem Onlineshop für Bettwaren zwei Kopfkissen aus. Eines für den Liebsten, der ein Seitenschläfer ist und eines für mich, die ich immerimmerimmerimmer Nackenverspannungen habe. Die passenden Kissen waren schnell gefunden, da der Shop unglaublich ausführliche Beschreibungen hat. Und wäre ich mir nicht 100%ig sicher gewesen, hätte ich auch noch mit einem Mitarbeiter reden können.

War aber nicht nötig. Klick. Bestellung abschicken. Versandbestätigung bekommen. Freuen.

Geplant war nun Folgendes: Kissen kommen an, werden zum ersten Mal in Originalverpackung abgelichtet. Dann Detailaufnahmen im Schlafzimmer in kuscheliger „Wir gehen in den Winterschlaf“-Atmosphäre. Die Kissen natürlich unbenutzt, damit sie noch hübsch in Form sind. Dann perfekt gebügelte Bettwäsche drauf, weitere Fotos mit Atmosphäre. Vielleicht überrede ich den Liebsten im Bett mit dem Kissen zu kuscheln. Wäre schön persönlich, würde euch bestimmt freuen und eure Neugierde befriedigen. Dann würden wir natürlich drauf schlafen und danach könntet ihr alles über Kisseneigenschaften und Schlafkomfort (ich gehe davon aus, dass der besser ist als mein Uraltkissen von Oma) nachlesen. Guter Plan, oder?

BlickinsSchlafzimmer

 

Tatsächlich ging es folgendermaßen von Statten:
Ihr erinnert euch: Wir waren beim Erhalten der Versandbestätigung stehen geblieben. Und dem Freuen. Online verfolgte ich die Zustellung meines Paketes. Ich sitze im Büro und irgendwann stelle ich fest, dass meine Kissen schon da sind. Leider nicht bei mir zu hause, sondern bei irgendjemandem mit dem Namen „Glück“. Kenne ich nicht. Ich kenne alle Paketannahmenachbarn, aber keiner heißt Glück. Daheim angekommen, bin ich neugierig und verhöre erst den Liebsten, dann das Kind. Auch unter Folter geben sie nicht zu, mein Paket unter falschem Namen entgegen genommen zu haben. Ich fahnde in der Nachbarschaft und suche alle Klingelschilder ab. Nix.

Kein Glück – haha!

Ich bin etwas frustriert, da aber die Sonne mittlerweile komplett untergegangen ist, ist auch das Thema Bilder für den Tag durch. Ich verdränge meinen Frust.

Am nächsten Tag klingelt ein Paketbote und überreicht meine Sendung mit den Worten, er hätte das bei sich im Auto gefunden. Ich bin etwas verwirrt und frage, was es denn mit dem Empfänger „Glück“ auf sich gehabt hätte. Er schaut mich an, als ob ich geistig nicht ganz auf der Höhe wäre und meint dann nur „Haste wohl Glück gehabt“. HAHA

Hatte ich dann wohl. Ich bin neugierig und statt zu warten bis Zeit und Platz ausreichend vorhanden sind, reiße ich das Paket auf dem Sofa auf und verstreue Füllmaterial und Umverpackungen überall im Wohnzimmer. Schnell die Kissen aus der Verpackung rupfen und maximales Chaos veranstalten! (Also kein Foto in der Originalverpackung) Mein Kissen ist … irgendwie … cool! Es hat einen Gelkern und soll sich angeblich ganz wunderbar an meinen geschundenen Nacken anpassen. In meinen Armen fühlt es sich an wie ein schlafendes Baby. Schwer und entspannt. Ja, es ist irgendwie richtig schwer!

Ich bin begeistert und drücke voller Enthusiasmus darauf herum, weil das Material so schön nachgibt. Der Liebste steht in der Küche und schnibbelt Gemüse während ich ihm meinen neuesten Schatz unter die Nase schiebe. In meiner Begeisterung nötige ich ihn, auch mal drauf rum zu drücken. Äääähhm. Hüstel. Der Liebste drückt und hinterlässt gleich mal einen kleinen Möhrenfleck.

Herzlich willkommen in unserem Haushalt! Ich checke erst mal, ob der Kissenbezug waschbar ist. Ist er. Puuuh.

Dormando Kissentest

Und wieder ist es zu dunkel für Fotos.

Dormando Kissentest

Das Verpackungschaos wird zur Seite geschoben, so dass man noch auf dem Sofa Platz nehmen kann (liebe Sonja, gut dass du keine Zeit hattest! Ich hätte aufräumen müssen!). Irgendwann ist es so spät, dass ich mir mein neues Kissen schnappe, einen Bezug drüber stülpe und damit ins Bett verschwinde. Ihr glaubt doch nicht, dass ich noch eine Nacht warten kann! Ich höre die leisen Rufe „Probiere mich aus! Bette dein Haupt auf mir!“

Neben mir nimmt der Liebste seinen Platz ein – mit seinem alten Kissen. Braver Mann.

Dormando Kissentest

 

Sein Kopf rutscht rüber zu mir. AUF MEIN NEUES KISSEN!

Er wälzt sich ein paar Mal drauf rum und befindet es für toll. Ich solle mal Platz machen, damit er auch was davon ab bekommt. Hallo? Sein Kopf liegt direkt neben meinem Ohr, in das er in kürzester Zeit reinschnarcht. Das wäre eigentlich der Part gewesen, der in dem Post für das romantische „wir kuscheln uns gemütlich in den Winterschlaf“ Pate gestanden hätte. Nix Romantik!

Dormando Kissentest

 

Ich liege etwas verkrampft auf meiner Kopfkissenseite und kann ihn nicht mehr bewegen. Leider bleibt das so den Rest der Nacht, denn ich wache etwas unentspannt im Nacken neben ihm auf. So hatte ich mir das nicht vorgestellt! Als ich das Bett verlasse, wälzt er sich ganz auf meine Seite und annektiert das Kopfkissen komplett.

Test Nummer 1: Der Liebste findet MEIN Kissen supersupersuper!

Dormando Kissentest

 

So, nun muss das Kissen wieder raus aus der Hülle und erst mal naggisch fotografiert werden. Der Möhrenfleck wird strategisch verdeckt. Das Kissen des Liebsten, aka des Popstars, ist ja noch ordentlich verpackt. Auch hier nun die Fotos. Wie geplant dekoriere ich ein bisschen hin und her und tu so, als ob es bei uns im Schlafzimmer immer total romantisch ist. Zwischendurch stoße ich eine Lampe um, eine Kaffeetasse landet mit auf dem Bild (ja, ohne Koffein geht einfach nix). Ich fluche, weil die Sonne genau in dem Moment schien, als ich im Büro war.

Nun Versuch Nummer 2: Der Liebste hat sich für den Rest der Woche auf diverse Auftritte verabschiedet. Das bedeutet: das Bett und das Kissen gehören mir ganz allein!

Ich wälze und teste die gesamte Nacht

Wooow. Cool.

Im wahrsten Sinne des Wortes – denn wenn man sich auf das Kissen legt, dann ist es im ersten Moment ganz wunderbar kühl. Es erwärmt sich erst mit der Zeit und man sinkt ganz gemütlich mit dem Nacken ein. Es ist der Knaller, da es alles bietet, was ich brauche: Es ist perfekt für so unruhige Geister wie mich, da man damit sowohl als Rücken- als auch als Seitenschläfer glücklich wird. Und es ist Allergiker geeignet. Und bei 60 Grad waschbar ….

HIER findet ihr mein neues Lieblingskissen. Tja, leiderleider ist das Kissen MEIN KISSEN!

Als der Popstar von seinen Auftritten zurück kommt, muss ich ihm das noch mal deutlich erklären. Und, dass er ein ganz tolles eigenes bekommen hat, dass ein kleines Problem zwischen uns beheben soll: Unsere Schlafzyklen sind nämlich gegenläufig. Ich falle am liebsten um 22 Uhr ins Bett und stehe dementsprechend früh auf. Der Popstar kommt nach seinen Auftritten morgens heim und steht dann mittags auf. Meistens ist das kein Problem, da wir beide recht gute Schlaftierchen sind. Nur wenn er ganz spät heim kommt, sprich meiner Aufstehzeit um 6 Uhr sehr nahe kommt, dann werde ich wach. Und dann bleibe ich auch wach. Besonders, wenn er komatös neben mir in den Tiefschlaf fällt und beginnt, unser Brennholz virtuell aufzustocken – sprich er schnarcht.

Mir wurde der Tipp gegeben, dass ein Seitenschläferkissen mit Nackenstütze ganz prima dagegen hilft. Es stützt den Hals-Nacken-Bereich ab und dadurch kann das Kinn nicht mehr auf die Brust fallen – das Schnarchen wird verhindert.

Dormando Kissentest

 

Deswegen orderte ich für ihn DIESES Kissen.

Unser Fazit: Er findet es gemütlich (nicht ganz so gemütlich wie MEINS!). Ob es gegen Schnarchen hilft, können wir leider beide nicht sagen. Er nicht, weil … ja weil … Schnarcher das ja eh nie wissen und ich nicht, weil ich ja so super mit MEINEM Kissen schlafe und nix mitbekomme 🙂

Dormando Kissentest

 

So viel zu meinem Bloggerleben …

*Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit Dormando erstellt.

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