Ein Blick hinter die Kulissen: Bei Sabine

Wie fängt man nur an, etwas über sich selbst zu schreiben? Am besten wohl mit einem Fragebogen…

Also hier die ungeschulte Wahrheit über mich:

sabine haag

Über mich:

Name: Sabine, bzw. busybee 😉 und wer es ganz genau wissen möchte: Sabine Haag

Wo wohnst du?

In Mainz

Wie bist du zu dem Thema Ordnung gekommen? 

Ich komme aus einem Elternhaus, in dem es nie richtig ordentlich war.  Meine Eltern waren beide berufstätig und die Priorität lag nicht auf Hausarbeit. Da meine Schwester damals ebenfalls leichte Messietendenzen hatte, blieb mir ja gar nichts anderes übrig als sehr ordentlich zu werden. Ich fand es immer total toll, Dinge zu sortieren und aufzuräumen. Wir hatten beispielsweise eine Speisekammer, in die alles reingestellt wurde, was keine Heimat hat. Diese zu organisieren war in jeden Ferien ein echtes Highlight! Wenn ich damit fertig war, hab ich ein Schild geschrieben, dass die Kammer nun ordentlich ist und derjenige, der sie wieder ins Chaos versetzt, von mir böse bestraft wird. Hat natürlich nie funktioniert, aber ich glaube, meine Mutter hat noch den ein oder anderen Zettel …

Was tust Du bei unordentlichen Mitbewohnern?

Es ist wohl mein Schicksal, mit Chaoten zusammen zu leben. Das Kind lässt alles fallen, der Liebste ebenso. Das bringt mich oft an den Rand des Wahnsinns. Es gibt allerdings eine Abmachung: Das Schlafzimmer ist tabu und muss immer ordentlich sein. Das brauche ich, damit ich gut schlafen kann.

Ist es bei dir immer ordentlich? 

Nö 🙂

Muss es ja auch nicht – schließlich sind wir nicht im Buckingham Palast mit hundert Bediensteten und leben tun wir ja auch in unseren vier Wänden. Ich finde eine Grundordnung wichtig – Dingen einen festen Platz zu geben.

blick ins esszimmer

 

Was ist der unordentlichste Platz in deinem Zuhause? 

Die Kammer des Schreckens 😉

Da wir ja weder über Keller, noch über Dachboden oder Garage verfügen, landet dort alles. Alles. Oft ist es ordentlich, aber wenn ich beispielsweise eine ebay-Aktion starte, dann kann es schon mal schlimm darin aussehen.

Was kannst du gar nicht leiden, wenn du es in anderen Haushalten siehst?

Aufkleber an Türen, Kruschelecken hinter Türen und Schmutz. Zum Beispiel verklebte Küchenfronten, babbige Türgriffe. Da schüttelt es mich!

 

Blick in unser Schlafzimmer

Welcher Angewohnheit macht dich wahnsinnig?

Einfach alles fallen zu lassen, wo man gerade ist. Ich kann beispielsweise nicht verstehen, warum man Schuhe auf dem Gäste WC auszieht und dort stehen lässt. Das geht nur Smamstagsnachts mit ordentlich Promille 😉

Dein persönlicher Buch-Tipp zum Thema Ordnung? 

Ich mag Magic Cleaning. Aber eigentlich hätte ich gerne ein Buch, in dem alle meine Lieblingstipps aus allen Büchern drinstehen. Deswegen schreibe ich ja diesen Blog!

Was wird total überschätzt? 

Alles in Schachteln zu packen. Das sieht zwar anfangs toll aus, ist aber nicht wirklich praktikabel. Denn man sieht nie wirklich, was drin ist und oft ist man zu faul, den Deckel zu heben und alles an seinen Platz zu räumen. Ordnungssysteme brauchen einen leichten Zugang!

flur

 

Was tust du am liebsten, wenn du nicht bloggst, aufräumst oder putzt? 

Ich bin Lesenerd. Und Schreibfetischist. Und ich liebe es, ab und an etwas mit den Händen zu schaffen: zu nähen, zu malern, zu dekorieren.

Gibt es einen Ordnungs- oder Putztrick, den du richtig toll findest? 

Eine Putzfrau zu haben! Haha!

Ich stehe auf die alten Tipps. Zum Beispiel Kleidungsflecken mit Zitrone einreiben und in der Sonne bleichen. Das dauert vielleicht ein bisschen länger, ist aber absolut umweltbewusst und kostenneutral!

Was macht dich glücklich? 

Meine Liebsten.

Meine Liebsten um mich im Urlaub und ein gutes Buch in der Hand. Und vielleicht noch einen perfekten Kaffee. Und was Gutes zu Essen?

Follow my blog with Bloglovin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.