#fünffragenamfünften im März – Fünf Fragen am Fünften: Bin ich ein Leberknödel?

Ach liebe Nic, ich finde deine Fragen großartig, denn sie sind so ungewöhnlich, dass ich tatsächlich länger darüber nachdenken muss. Besonders bei der ersten Frage hast du mich ganz schön kalt erwischt:

#1 Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann?

Schnitzel mit Pommes? Mir sind als erstes lauter absurde Gerichte eingefallen und die Assoziationen, die man dazu bekommt: Kaiserschmarrn (süß, aber ein bisschen zerrupft und mit Rosinen, die nicht jeder mag?), Leberknödel (öhm, konservative Ärztin?), Spaghetti (lang und dünn?). Also, hey, das ist mal eine echte Herausforderung! Wenn ich ein scharfes Gericht aussuche, halte ich mich dann auch dafür (hehe)? Kann man als Vegetarierin Fleisch sein? Ich esse super gerne Indisch, aber bin ich ein scharfes vegetarisches Curry?

Ich muss mich von den vielen Assoziationen verabschieden und entscheide mich für die italienische Küche: Ich bin ein Pastagericht! Nudeln mag fast jeder, sie sind ein bisschen konservativ, aber mit der richtigen Soße können sie von den Socken hauen. Oder auch langweilig sein. Und es ist eine Vorspeise, ein Versprechen auf mehr, sie kann aber schon ausreichen.

Hui, das war eine schwere Geburt!

#2 Welches Buch oder welche Bücher liebst du so sehr, dass die es / sie mehr als einmal gelesen hast?

Ich liebe alle meine Bücher! Vor meiner Bücherwand zu stehen bereitet mir ein unglaublich gutes Gefühl und ich fühle mich zuhause. Viele davon begleiten mich seit meiner Jugend, manche sind ziemlich zerfleddert vom vielen Lesen. Das Geisterhaus von Isabell Allende habe ich mehrfach gelesen, John Irvings Garp, natürlich Harry Potter und tatsächlich nehme ich Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags immer wieder gerne in die Hand, wenn ich ein bisschen Tatendrang benötige. Und ich besitze eine wunderbare Ausgabe der Bibel illustriert von Chagall, die ich sehr liebe und in der ich immer wieder gerne blättere.

Meine Buecher

#3 Entschuldigst du dich zu oft?

Das ist tatsächlich abhängig von der Tagesform und hält sich wahrscheinlich die Waage. An manchen Tagen fühle ich mich verantwortlich für alles, was nicht rund läuft, das schlechte Wetter, mieses Karma und die doofe Weltpolitik. Und dann entschuldige ich mich oft und gerne. An anderen Tagen bin ich tiefenentspannt und lasse alles an mir abperlen. Dann kann man auch schon mal auf eine Entschuldigung von  mir warten. Aber man kann sich sicher sein, dass sie kommt – denn irgendwann bin ich bestimmt wieder für alles verantwortlich 😉

#4 Wann und über was hast du das letzte Mal laut gejubelt?

Ich bin eigentlich ein stiller Jubler. So richtig laut rausbrüllen oder jubeln kommt mir nur schwer über die Lippen. Aber bei meinem ersten uch bin ich wie ein Flummi durch die Küche gehüpft!

#5 Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würde deine nächste Reise hingehen und wie würde sie aussehen?

Sophie wünscht sich schon seit Jahren eine Reise durch die USA. Und die würden wir dann endlich angehen. Ohne Geldeinschränkung? Dann mit superduper Mietwagen von schniekem Hotel zu ausgefallener Lodge – 4 Wochen lang! Keine ranzigen Motels oder schlechten Klimaanlagen, sondern ganz viel entspanntes Reisen ohne Druck!

Hier geht es übrigens zu den Fragen aus Januar und Februar

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