Warum eine Spende an die Kindernothilfe ein Schritt zu Minimalismus sein kann

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Jahresende ist immer eine verzwickte Zeit für Minimalisten – Weihnachten mit seinen vielen kleinen Geschenkchen, Sale-Angebote im Internet, der Kaffee-ToGo mit Lebkuchengeschmack mit der Freundin beim Bummeln. Schnell noch eine lustige Bommelmütze für den Weihnachtsmarkt, die Glitzerhaarspange für die Silvesterparty, das Schaumbad gegen den Jahresendstress. Alles nette Kleinigkeiten, die uns das Leben verschönern. Aber ganz ehrlich: Sie sind oft überflüssig. Wir besitzen ähnliches, kaufen Dinge, weil sie gerade günstig sind oder fühlen uns verpflichtet, bei allen Weihnachtwichteleien mitzumachen.

Und im Januar beginnen wir die große Ausmist-Aktion, weil wir viel zu viel besitzen. Unsere Schränke sind voll und eigentlich haben wir alles, was wir brauchen. Wir sehnen uns nach Klarheit, Strukturen und nach einem cleaneren Lebensstil. Ein Teufelskreis, den wir jedes Jahr widerholen.

Was haltet ihr davon, wenn wir es einmal anders machen?

Wir gehen zum Kaffeeladen sehen uns den Preis für den ToGo-Becher an und kaufen ihn nicht. Okeeeee, das klingt jetzt irgendwie seltsam, aber probier es aus!

Stattdessen brühen wir uns zuhause eine gute Tasse (viel günstigeren) Kaffees (oder natürlich Tees) und legen die gesparten Euros beiseite. Genauso machen wir es mit all den netten Kleinigkeiten, die wir süß finden. Wir kaufen sie einfach nicht und sparen das Geld.

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Ich habe es probiert und war ganz erschrocken, wie schnell ich Geld ausgebe, ohne es zu bemerken: Ein Teilchen in der Kantine, lustige Weihnachtsohrringe, ein Schokoriegel an der Tankstelle, ein Glitzerstift in der Drogerie … Alles Dinge, die mir im Moment des Kaufens Freude bereiten, die ich aber nicht wirklich brauche.

Kindernothilfe

Eine Woche später: 23,70 Euro gespart

Eine ganze Menge Geld für Dinge, die ich nicht brauchte. Ich bin nicht verhungert und ich denke mal, dass ich auch ohne die Ohrringe ganz akzeptabel ausgesehen habe…

So, uns was mache ich jetzt mit dem Geld? Spenden?

23,70 Euro sind jetzt nicht so der riesige Betrag, den ich auf einen Überweisungsschein schreiben möchte. ABER: Ich mache es! DENN: Dieser Betrag sind eigentlich 47,40 Euro. Denn es gibt eine super Aktion: Meine Spende an die Kindernothilfe zählt doppelt!

Das funktioniert so: Ich überlege mir, wieviel Geld ich im Monat spenden möchte. Das können beispielsweise 20 Euro sein, die ich mal locker in einer Woche gespart habe. Sie tun mir also ÜBERHAUPT NICHT weh. Geld, das ich einfach so auf den Kopf gehauen hätte.

Kindernothilfe

Homepage: Kindernothilfe

 

Nun verdoppeln Förderer der Kindernothilfe jeden Euro, den ich für Kinder in Not  für die Aktion „ichbindabeitrag“ spende – also sind es nun schon 40 Euro.“ Das läuft jeweils ein Jahr lang – so lange bis der Fördertopf in Höhe von 65.500 Euro ausgeschöpft ist.

Kindernothilfe

Bild: Kindernothilfe

Je mehr mitmachen, desto wirkungsvoller wird die Verdopplungsaktion und die Kindernothilfe kann mehr als 1,8 Millionen Kinder in 31 Ländern weltweit unterstützen. Doppelte Wirkung im wahrsten Sinne des Wortes: Ich spare, mülle mich nicht zu und helfe gleichzeitig!

Schaut doch mal hier:

Video: Kindernothilfe

Also los geht´s: Wir fangen jetzt schon an, gegen das Kaufen von unnötigem Kram anzukämpfen und tun auch noch etwas Gutes!

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