Rezepte aufbewahren: Wie macht ihr es? Der ultimative Überblick über alle Methoden

Eine der größten Herausforderungen, was das Thema Aufbewahren und Ordnen betrifft, sind Rezepte. Die Frage ploppt bei mir im Postfach immer wieder auf und als ich mich dann erst einmal gedanklich darauf eingelassen habe, schwappten die Rezepte wie eine Welle über mich hinein. Denn es gibt so unglaublich viele Möglichkeiten, Rezepte zu bekommen. Bei mir finden sie sich:

  1. Seiten aus Zeitschriften herausgetrennt
  2. Kopien von Freunden und Verwandten
  3. als Kopien aus Büchern
  4. handgeschriebene Karten in einem alten Rezeptbuch
  5. in handschriftlichen Kladden
  6. in Büchern
  7. bei Pinterest
  8. als Bookmarks im Browser
  9. in Apps (beispielsweise zum Abnehmen oder besonderen Ernährungsformen)
  10. von Nahrungsmittelverpackungen abgeschnitten
  11. in Mails
  12. in Rezeptheften
  13. bei Chefkoch.de

… fehlt noch etwas? Ich bin mir sicher, dass ich bestimmt die ein oder andere Möglichkeit vergessen habe.

Rezepte aufbewahren: den großen Überblick bekommen

Yes, das sind eine ganze Menge Orte, wo sich Rezepte verstecken können! ich habe eine Zeit lang immer versucht, alles an einen Ort zu bekommen. Zum Beispiel alles in ein Buch zu kleben. Dazu musste ich alle Rezepte ausdrucken, ausschneiden und dann einkleben. Das war unfassbar viel Arbeit und ehrlich gesagt nicht sinnvoll. Das war vielleicht noch vor 15 Jahren eine gute Idee, aber mittlerweile liegen mir bestimmt die Hälfte all meiner gesammelten Rezepte in digitaler Form vor. Ganz zu Beginn meiner Bloggerkarriere hatte ich mal einen Beitrag über mein selbst gemachtes Rezeptbuch verfasst – das ist zwar eine wunderschöne Idee, aber für mich nicht mehr praktikabel.

Rezepte aufbewahren im Rezeptbuch

Das Organisieren meiner Rezeptsammlung steht schon lange auf meiner To-Do-Liste und ich bin nun endlich bereit, es in die Hand zu nehmen! Deswegen lasse ich euch alle an der Organisation der Rezepte teilhaben. Von Ordnern über Schachteln bis hin zu digitalen Lösungen. Vielleicht kann ich euch ja inspirieren.

Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme: Wo habe ich alles Rezepte? Welche digitalen Plattformen nutze ich? Was habe ich für Kochbücher? Stellt euch das alles zusammen und schaut, was überwiegt. Ausrisse aus Zeitschriften? Alte Rezeptkarten? Pins auf Pinterest? Wenn ihr den großen Überblick habt, dann sucht ihr euch die passende Aufbewahrungsmöglichkeit oder eine Kombination aus mehreren.

Rezepte aufbewahren: Der Ordner

1|Der Klassiker unter den Aufbewahrungsmöglichkeiten: Der Ordner zum Rezepte aufbewahren. Einfach das Rezept aus der Zeitschrift trennen, lochen und abheften. Oder ihr verwendet Klarsichtfolien, in die ihr das Rezept schiebt. Das hat Vor- und Nachteile: Aus umwelttechnischer Sicht ist das natürlich nicht so der Knaller, aber die Folie schützt das Rezept vor Spritzern und Feuchtigkeit, wenn ihr es zum Kochen herausnehmt. Eines darf man nämlich nicht vergessen: Zeitschriften werden nicht für die Ewigkeit produziert. Das heißt: Das verwendete Papier ist weniger stabil und haltbar.

Das Beispiel kommt hier von meiner liebsten Freundin Sonja, die – ich bin mir da sehr sicher – einen Mealprep-Plan für die Familie entwickelt hat, mit dem sie demnächst die Weltherrschaft übernehmen kann. Die Rezepte dazu heftet sie ganz simpel in ihrem roten (Weltherrschafts-)Ordner ab. Sortiert sind sie alphabetisch nach einem Register. Wahlweise kann man die Rezepte auch nach Rubriken ordnen.

Ich zeig euch noch die Variante meiner Freundin Kerstin, die wirklich auch sehr ordentlich ist und immer einen guten Ratschlag für mich hat. Ich glaube, ich kenne keine minimalistischere Rezeptsammlung: Sie hat 2 Ordner – einen für allgemeine Rezepte und einen für den Thermomix. That´s it.

Zum besseren Blättern hat sie noch mal alle Zettel in Hüllen gesteckt.


Ein Ordner eignet sich am besten für Seiten aus Zeitschriften, Kopien von Freunden und Verwandten und Kopien aus Büchern.

AUFWAND: Lochen oder in Folie stecken


Rezepte aufbewahren: der Kasten

2|Diese Rezeptkästen gibt es schon fertig oder ihr sucht euch einen passenden Karton. Ich hatte mal einen Schuhkarton von Sommersandalen – sie sind schmaler als herkömmliche Schuhkartons und größer als Karteikästen, die man normalerweise kaufen kann. Das System ist das eines Karteikasten mit Registerblättern, um die Rezepte besser zu unterteilen. Wer mag, kann sich auch eigene Trennblätter erstellen.

Rezepte aufbewahren

Ich mag solche Kästen, weil sie die einfachste Methode sind, Rezeptblätter aufzubewahren. Einfach falten und einsortieren. Zusätzlich kann man auf kleinen Karten auch Rezepte selbst aufschreiben.


Ein Karteikästen eignet sich am besten für Seiten aus Zeitschriften, Kopien von Freunden und Verwandten, Kopien aus Büchern und für selbst beschriebene Karteikärtchen.

AUFWAND: Rezept falten und in den Kasten einsortieren


Rezepte aufbewahren: das gebundene Buch

3| Ich zeige euch jetzt die Königsdisziplin im Aufbewahren von Koch- und Backrezepten: das gebundene Buch. Tadaaaaaa! Vor ein paar Jahren stellte ich nämlich fest, dass ich unglaublich viele Weihnachtsbackhefte besitze. Ich hatte sie über all die Jahre aus den Sonderbeilagen von Frauenzeitschriften gesammelt. Und so spannend ich neue Rezepte finde, so sehr liebe ich meine Alltime-Favorits, die bei uns jedes Jahr in die Plätzchendose wandern.

Die Königsdisziplin ist diese Art der Aufbewahrung, weil man entweder selber Buchbindeskills besitzen sollte oder Geld in die Hand nehmen muss. Ihr wisst ja, dass ich Buchwissenschaft studiert habe und da lag es nah, dass ich einen Buchbindekurs besuche. Ha! Ich hatte mir das so schön vorgestellt. tatsächlich muss ich das Buch immer mit gemischten Gefühlen betrachten, da der Kurs, den ich besucht habe nur semi toll war.

Ich hatte ihn in der VHS gebucht und da warnte man mich schon, dass es eine eingeschworene Buchbindegemeinschaft ist und ich Glück habe, überhaupt einen Platz bekommen zu haben. Ein ganzes Wochenende sollte es gehen und ich hatte unfassbar viel Zeug dabei, das ich binden wollte. Wenn schon, denn schon. Begrüsst wurde ich wie in einem doofen Highschoolfilm mit eisigem Schweigen. War ich doch die Neue in der Klasse und die Bitches eine eingeschworene Gemeinschaft. Die “Bitches” waren übrigens alles Herren um die 60.

Es flutschte so gar nicht, ich kam nie an die Presse oder Schneidemaschine, man lies mich auflaufen und der Höhepunkt war das Tätscheln meines Pos als ich dann auch endlich mal zuschneiden durfte. Nicht mit mir! Und nicht mit meinen gesammelten Rezepten!

Tag 2 habe ich mir geschenkt und so besitze ich leider nur 2 selbst gebundene Bücher. was euch aber keinesfalls abhalten sollte, selbst mal einen Kurs zu besuchen – ich tippe mal, dass nicht alle Kurse von so hirnlosen Rentnern besucht werden …

Rezepte aufbewahren

Ein selbst gebundenes Buch eignet sich am besten für Seiten aus Zeitschriften, Kopien von Freunden und Verwandten, Kopien aus Büchern und für ganze Rezepthefte.

AUFWAND: hoch. Buchbinden selber machen kostet Zeit. Aber man kann das natürlich auch outsourcen!


Rezepte aufbewahren: die Kladde

4| Ich habe ganz lange überlegt, wie diese Art des Rezeptbuch eigentlich heißt: Kladde? Notizrezeptbuch? Rezeptheft? Rezeptjournal? Ich habe mich dann mit mir selbst auf “Kladde” geeinigt. Tatsächlich ist damit jede Form von Spiralbuch, Heft, Notizheftchen oder ähnliches gemeint, in das man Rezepte reinschreibt oder einklebt. Es ist wohl die gängigste Variante aus den letzten Jahrzehnten. Meine Oma hatte ein Rezeptheft und ich kenne zahlreiche weitere Varianten, in die alles eingeklebt oder geschrieben wurde.

Ich mag diese Variante, weil sie mich an die vielen liebevoll geschriebenen Hefte erinnern, die unsere Mütter und Großmütter gefüllt haben. Praktisch sind sie jedoch nur, wenn man sich die Zeit nehmen möchte, sie in Handarbeit zu füllen. Ein Rezeptheft bietet genügend Seiten, auf denen man bis zu 100 verschiedene Rezepte aufnehmen kann.

Rezepte aufbewahren

Es gibt auch Journale, die schon Rezeptseiten vorgedruckt haben. Oft kann man dort einen Schwierigkeitsgrad, Portionen, Notizen und mehr notieren. Ich liebe meine beiden Exemplare, weil sie so wunderschön mit dem Goldschnitt sind und ich könnte mir vorstellen, dass sie sich perfekt als Geschenk eignen, wenn man seine Rezepte weitergeben möchte. Vielleicht schenke ich Sophie ja eins mit unseren Lieblingsrezepten zum Auszug …


Eine Rezeptkladde eignet sich am besten für handgeschriebene Rezepte und für kleiner Ausschnitte aus Zeitschriften.

AUFWAND: hoch. Alles muss per Hand geschrieben oder eingeklebt werden. Diese Variante ist aber auch die liebevollste.


Rezepte aufbewahren: das TasteBook

5| Nun ja, auch hier befinden sich gesammelte Rezepte. ich hatte es vor 2 Jahren gekauft, weil ich die Idee so schön fand: ein Buch mit Sammel-Klarsichtfächern in unterschiedlichen Größen, beschreibbare Rezeptseiten für 100 Rezepte mit individuell gestaltbaren Registern. Ich hatte die vage Hoffnung, dass dies DIE Methode sein würde, um meine wilde Sammlung an Ausdrucken und Ausschnitten zu bändigen. Leider bin ich etwas enttäuscht: DIN A 4-Rezepte passen auch auf A5 gefaltet nicht in die Hüllen rein und müssen auf Größen kleiner als A 5 bzw. A 6 (für die kleinen Fächer) zugeschnitten werden.

UND: Die Klarsichthüllen kleben ganz fies aneinander. Mit meinem heutigen ökologischen Bewusstsein würde ich es nicht noch mal kaufen. Aber grundsätzlich fand ich die Idee ziemlich spannend.


Das TasteBook eignet sich am besten für handgeschriebene Rezepte und für kleiner Ausschnitte aus Zeitschriften, Kopien von Freunden und Verwandten und Kopien aus Büchern

AUFWAND: mittel. Theoretisch kann man alle Rezepte in die Folien schieben und nach Lust und Laune dekorieren. Tatsächlich bedarf es aber ein bisschen Bastelarbeit, damit alles passt.


Rezepte aufbewahren: für Laminierkönige

6| Meine liebe Freundin Andrea hat ein kleines, aber feines Unternehmen für hochwertige Torten, Kekse und Catering. Da fallen jede Menge Rezepte an und für mich war klar, dass ich unbedingt wissen musste, wie sie ihre tollen Tortenrezepte aufbewahrt. Tadaaaaa, in Laminierfolie!

Alle ihre Rezepte sind einlaminiert, damit sie bei den großen Backaktionen nicht verschmutzen und mehr als eine Hochzeitssaison durchhalten. Ziemlich schlau und für mich als Laminierkönigin ein ganz neuer Impuls.


Laminierte Rezepte eignen sich am besten für handgeschriebene Rezepte, Ausschnitte aus Zeitschriften, Kopien von Freunden und Verwandten und Kopien aus Büchern.

AUFWAND: mittel. Jedes Blatt muss laminiert werden. Und es stellt sich die Frage: Worin werden sie aufbewahrt? In einem Karteikasten, einem Ordner oder einer Akkordeon-Mappe?


Rezepte aufbewahren: die Akkordeon-Mappe oder das Hängeregister

7| Wer mehr an an Organisation als an Ästhetik interessiert ist, der wird die Akkordeon-Mappe lieben. Einfach die Unterteilungen oder die Mappe mit verschiedenen Lebensmittelkategorien kennzeichnen, das Rezept reinwerfen und fertig. Dies ist eine großartige Option, wenn Ihr Rezepte in verschiedenen Formaten vorliegen habt, z. B. als Magazinseiten, gedruckten Rezepten, handschriftlichen Notizen usw.

Genauso funktionieren Hängeregistermappen, in die man die Rezepte nach Kategorien hineinlegen kann. Kein Lochen, kein großes Sortieren. Die schnellste und einfachste Variante, aber auch die unübersichtlichste.


Die Akkordeon-Mappe oder das Hängeregister eignen sich am besten für handgeschriebene Rezepte, Ausschnitte aus Zeitschriften, Kopien von Freunden und Verwandten, ganze Zeitschriften und Kopien aus Büchern.

AUFWAND: klein. Einfach alles nach Kategorien sortiert in die Mappe legen


Rezepte aufbewahren: Bulletjournal und gemalte Rezepte

8| Dies ist die absolut schönste Art, wie man seinen Rezepten einen würdigen Rahmen geben kann! Man schreibt sie nicht nur ab, sondern macht richtige Kunstwerke daraus. Bine von waseigenes.com hat hier ganz wundervolle Rezeptkunst gezaubert. Möglich ist dabei alles, was kreativ machen möchtet: vom klassischen Bulletjournal, einzelnen Rezeptblättern bis zu Mixed-Media-Rezeptbüchern mit einer Mischung aus Zeichnungen, Fotos und anderen Elementen.

Ich bekomme gerade richtig Lust, mich mal wieder mit meinen Aquarellfarben hinzusetzen …


Bulletjournal und gemalte Rezepte eignen sich am besten für handgeschriebene Rezepte, Ausschnitte aus Zeitschriften, Kopien von Freunden und Verwandten und Kopien aus Büchern, die man verarbeitet

AUFWAND: groß. Aber mit Freude am Lettering oder Zeichnen ist das eine wundervolle Art, seine Rezepte zu präsentieren.


Rezepte organisieren: Meine digitale Lösung

9| Die bisherigen Lösungen hatten eines gemeinsam: sie waren auf Papier. Aber was ist mit all den Rezepten, die man auf Blogs, in Internetmagazinen oder auf Kochplattformen wie chefkoch.de findet? Ich habe 2 Varianten, die ich euch empfehlen kann:

Notion

Notion ist ein Organisationsprogramm, mit dem an so ziemlich alles in seinem Leben in Listen und Linksammlungen etc. verwandeln kann. ich bin schwer verliebt in dieses Programm, das internetbasiert arbeitet. Ein Feature, das ich als visueller Mensch wirklich liebe ist, seine gesammten Links in verschiedenen Listen unterzubringen. Dabei bekommt man immer eine kleine Vorschau des Links. Alle meine Rezepte, die ich online habe, sind nun hier gesammelt. Und das Einpflegen ging wirklich schnell!

Ihr könnt so viele Unterkategorien anlegen, wie ihr möchtet und eure Sammlung auch mit anderen Familienmitgliedern teilen.

Pinterest

Eine andere Möglichkeit, bei der man die Rezepte auch in mit kleinen Vorschaubildern in Ordnern unterbringen kann, ist natürlich Pinterest. Man kann dort natürlich nicht nur Rezepte speichern, die man schon nutzt oder im Netz gefunden hat, sondern sich zusätzlich inspirieren lassen. Das ist aber auch eine große Falle, da man sich schnell darin verliert und seine eigenen gemerkten Rezepte in den Hintergrund treten – das ist jedenfalls mein Problem ;-). Deswegen nutze ich lieber Notion, da ich dort auch andere Infos und Ideen gespeichert habe. Aber letztendlich ist das Geschmacksache!


Pinterest & Notion eignen sich am besten für Rezepte in Links, Rezepte von Kochseiten und von Blogs.

AUFWAND: gering. Kennt man erst einmal die Abläufe, dann lassen sich Rezepte innerhalb kürzester Zeit gruppieren und einlesen.


Rezepte organisieren: in einer App

10|Es gibt einige Apps auf dem Markt, mit denen man seine Rezeptsammlung digitalisieren kann. Ich habe für euch Recipe Keeper ausprobiert und finde die App eine spannende Alternative. Denn man kann dort nicht nur seine Rezepte ganz normal eingeben, sondern auch Rezepte von Websites oder von Fotos aus einem Buch oder einer Zeitschrift importieren. Super gut funktioniert es bei Kochseiten, wie chefkoch.de.

Auf dem oberen Bild seht ihr ein Rezept, das ich von einem Link importiert habe. Soweit die App es erkennen kann, liest sie die Zutaten automatisch aus. Bei dem ein oder anderen Rezept muss man dabei noch mal händisch korrigieren. Wer aber seine Rezepte immer bei sich haben möchte, kommt bestimmt gut mit dieser App zurecht.

Ein weiteres Feature: Man kann handgeschriebene oder ausgedruckte Rezepte einlesen. Auch hier kann die App theoretisch die Zutaten herausfiltern und auflisten – bei handschriftlichen Rezepten klappt das aber nicht sehr gut.


Die App eignet sich am besten für handgeschriebene Rezepte, Ausschnitte aus Zeitschriften, Kopien von Freunden und Verwandten und Kopien aus Büchern, Rezepte in Links, Rezepte von Kochseiten und von Blogs

AUFWAND: mittel bis hoch. Je nachdem, was man in die App laden möchte muss man Dinge einscannen oder hochladen. Auch die Eingabe eigener Rezepte ist möglich.


Das große Fazit

Ich weiß, das war jetzt ein echt heftiger Rundumschlag! Wie ich mich jetzt letztendlich entschieden habe? Für alles Digitale nutze ich Notion – das ist für mich die einfachste Version. Ausschnitte, Kopien etc. kommen bei mir in den kleinen Karteikasten oder in einen Ordner (das weiß ich noch nicht so genau). Das ist schnell gemacht und kein großer Aufwand. Rezepte aus Kochbüchern kopiere ich mir übrigens ganz gerne und hefte sie dann mit ab. Denn die Erfahrung zeigt, dass ich oft keine Lust habe, in meiner großen Kochbuchsammlung nach einem bestimmten Gericht zu suchen.

Für alle, die ein bisschen in Panik wegen Ihres Rezept-Chaoses sind, habe ich einen Trost: Wir haben einen sehr guten Freund, der auf allerhöchstem Niveau Koch ist. Auf meine Frage, wie er denn seine Rezepte organisiert, hat er schallend gelacht. Er besitzt ein paar Ordner, in die seine Freundin (!) seine wichtigsten Rezepte einsortiert hat. Sortiert sind sie nach Gerichten, aber etwas feiner, als wir das vielleicht machen würden (kalte Vorspeisen, warme Vorspeisen, vegetarische Vorspeisen, Soßen auf Fleischbasis etc.). Ansonsten würde er alle paar Monate neu rezeptieren und das per Mail seinen Mitarbeitern mitteilen. Aber auf Papier gibt es das nicht und er würde seine Rezepte sowieso öfter ändern. Und dann hätte er ja noch seine 200 Kochbücher und Rezepte im Internet und und und … Also auch beim Profi sieht es nicht anders aus als bei uns!

Und wo gibt es alles?

Ich habe euch noch mal zusammengestellt, wo ihr die einzelnen Möglichkeiten bekommt:*

*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.

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2 Kommentare

  1. Boah, liebe Sabine!
    Das war viel Arbeit, dieser Artikel. Vielen lieben Dank für die Mühe!
    Muss mich auch mal an das Thema
    machen.
    Vielen Dank für die Inspiration und liebe Grüße
    Sabine

  2. Ich stand vor einem ähnlichen Problem und hatte mich dann letztendlich für das Tool “Evernote” entschieden, dass man ja dann auch noch für andere Sammlereien nutzen kann.
    LG
    Sabiene

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