Tägliche Gewohnheiten für ein aufgeräumteres Zuhause – kleiner Aufwand & Sieg über den inneren Schweinehund

Seien wir mal ehrlich: Die wenigsten sind fleißige Bienchen, wenn es um den Haushalt geht, sondern eher Herrchen eines netten inneren Schweinehundes. Den füttern wir mehrmals täglich und ärgern uns, wenn er mal wieder Gassi geführt werden muss. Denn wir sind ja tierlieb! Und besonders hundelieb!

Aber wenn wir mit einfachen Tricks, endlich mehr Ordnung haben könnten, dann sollten wir das doch tun, oder?!

10 kleine Dinge, die wir schwupdiwups jeden Tag erledigen können und sofort sieht es viel toller bei uns aus?!

Ok, 10 ist eine große Zahl. Toll wäre 5. Oder 3 Dinge. Aber ich muss euch da leider ein bisschen enttäuschen: Es sind wirklich 7 Aufgaben, aber sie sind mini! Ich schwör!

Also schauen wir doch mal, was das so ist:

10 kleine Aufgaben für täglich

1 |Mache das Bett jeden Morgen
Eigentlich klar. – und nicht aufwändig! Das Bett zu machen, ist eine der einfachsten und schnellsten Möglichkeiten, um das Schlafzimmer sauber und ordentlich zu halten. Da das Bett der Mittelpunkt jedes Schlafzimmers ist, sieht es ungemacht im Zimmer chaotisch aus. Fang damit an, jeden Morgen das Bett zu machen. Beginne den Tag mit einem ersten Erfolgserlebnis. Das klingt banal? Aber überlege dir, wie schön clean dein Schlafzimmer am Abend sein wird und wie glücklich du ins Bett fallen wirst. Also, Schweinehund anleinen und Bett machen!

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2 |Schnell durchs Bad wischen
Nein, nicht den Boden putzen! Und auch nicht alles klinisch rein machen. Hier geht es nicht darum, das Bad wie geleckt zu halten. Sondern es wird einmal mit einem Tuch über die Zahnpastaspritzer am Spiegel gewischt, das Waschbecken und die Armaturen abgetrocknet und über die Ablage gegangen. Wer schnell ist, erledigt das in einer Minute! Direkt nach dem Fertigmachen, vielleicht mit der Zahnbürste im Mund. Zack, fertig! Erfolgserlebnis Nummer 2 und am Ende der Woche ist das Bad wie neu und nur der Boden wird noch schnell gemacht.

3 |Eine Ladung Wäsche waschen
Wäsche kann sich leicht ansammeln, wenn sie nicht regelmäßig weggewaschen wird. Tipp Nummer 3: Eine Ladung Wäsche pro Tag waschen, trocknen und am besten wegräumen. Ok, das ist nicht in einer Minute zu erledigen. Aber es dauert im Gegensatz zur „großen Wäsche“ nur ein paar Minuten am Tag. Ich war ja lange ein Fan von „einmal die Woche große Wäsche„, aber diese Methode fühlt sich viel umaufwändiger an. Versprochen!

4 |Einen Wäschekorb einrichten

Okeeeeeeee. Was kann denn ein Wäschekorb schon helfen? Oder vielleicht habt ihr ja einen? Hand aufs Herz: Wird der auch wirklich genutzt? Also: Sucht euch einen GROSSEN und besonders schönen Wäschekorb. Er darf ruhig ein bisschen Luxus versprühen, denn er wird euch jetzt täglich begleiten! Vielleicht ein geflochtener Ethno-Korb? Oder einer in Bankform? Und jetzt: Nie wieder  dreckigen Socken oder T-Shirts auf den Boden werfen oder einfach in den Schrank oder eine Schublade stopfen. Kein Häufchen mehr im Schlafzimmeroder Bad! Schluss damit! Habt EINEN Platz für schmutzige Wäsche!

 

Tipps taegliche Gewohnheiten

5 |Sauber kochen
Bitte was? Das ist eine kleine Übung, die wirklich super ist! Ich bin ja so eine Kandidatin, die gerne mal alles rumliegen lässt. Salz benutzt? Steht jetzt neben dem Topf. Löffel zum Probieren aus der Schublade geholt? Der kleckert jetzt die Arbeitsfläche voll. Also: Salz direkt zurück ins Regal, Löffel auf ein Tellechen. Angebrochene Sahne direkt in den Kühlschrank zurück, Ihr versteht, was ich meine? So entsteht erst gat kein Chaos und ich schwöre: man hat sich das ganz schnell antrainiert!

6 |Geschirrspüler jeden Abend ausräumen

Ich war eine Zeit lang echt stolz, wenn nachts die Spülmaschine lief! Aber es ist anders herum viel sinnvoller! Ehrlich! Denn wie schön ist es, den Tag mit einer leeren Spülmaschine zu beginnen! Denn in der Eile am Morgen und hat man oft keine Zeit, den Geschirrspüler zu leeren. Den Geschirrspüler am Vorabend zu leeren, bereitet uns auf den nächsten Tag vor. Dann kann man gemütlich das Frühstücksgeschirr einräumen und hat keinen Stress mehr oder das Geschirr stapelt sich nicht schon nach der ersten Mahlzeit vor der vollen Maschine. Und wer keine Spülmaschine hat: spülen, trocknen und wegräumen.

 

7 |Alles hat seinen Platz
Ganz simpel: Alles hat einen festen Ort, wo es hingehört –  Bücher im Regal; Spielzeuge in einer Spielzeugkiste, Zeitschriften in den Ständer, Vasen in das Küchenregal, Kerzen in der Wohnzimmerbox auf dem Regal usw. Einfach mal alle Stifte zusammensuchen und an einen Ort legen! Batterien müssen nicht im Schlafzimmer liegen, sondern kommen zu allen anderen ins Büro. Macht doch mal das Spiel mit Regenschirmen, Decken oder Scheren! Ihr werdet erstaunt sein, wieviel ihr davon in der Wohnung verstreut lagert. Und ihr werdet sehen, wie viel leichter das Leben ist, wenn man die Dinge nicht mehr hin und her schieben muss, sondern ganz genau weiß, wohin, was gelegt wird!

 

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3 Kommentare

  1. Sehr schöner Beitrag,
    aber mir fehlen die Punkte 8, 9 und 10 🙂

    Ach und ich habe noch eine Frage. Betten machen gehört auch bei mir zur täglichen Runde. In vielen Ordnungsblogs lese ich, dass das am Morgen gemacht werden soll. Bei mir scheitert das jedoch meist daran, dass das Bett noch warm ist vom schlafen.
    Wie löst du dieses Problem, oder ignorierst du die Bettwärma einfach?

    Gruß,
    Nicole

    • Liebe Nicole, es kommt nur darauf an, was man unter einem gemachten Bett versteht. Bei mir werden die Kissen aufgeschüttelt, das Laken gestrafft und die Decken am Fußende des Bettes aufgeschlagen „drapiert“. Das sieht nett aus, das Bett kann auslüften.
      Liebe Grüße Doris

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