5 (10) Fragen im Februar – Vom Teleportieren und Tanzen aus Langeweile

In den Januar bin ich etwas langsam gestartet, ich war nicht fit und meine Motivation hatte ich irgendwie komplett im Dezember aufgebraucht. Was aber zu meinen „guten Vorsätzen“ für den Blog gehört, ist mehr Privates für euch. und so fand ich die „5-Fragen-Aktion“ von Luzia Pimpinella einen ganz wunderbaren Einstieg dafür. Nic und ihren Blog kenne ich schon ewig aus meinen Bloggeranfängen: Damals bloggte sie hauptsächlich über die Nähprojekte für ihre Tochter und da Sophie und Luzie gleich alt sind, war sie ein tolle Inspiration für mich! Und ich bewunderte sie für die farbenfrohen Bilder, während es auf meinem Familienblog busybee eher schlicht zuging …

Ok, der Januar war für die Tonne – damit ihr aber auch die Fragen aus diesem Monat beantwortet bekommt, habe ich sie hier einfach mit hinein gewurstet :-). Los geht´s:

1. Wann hast du  das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?

Ich träume unglaublich viel und auch verrückt. Und das andauernd. Ich schätze mal, dass 90% meiner Träume irgendwie schräg sind. Das Gute daran (oder vielleicht auch das Schlechte): Mein Kopf hat einen wunderbaren Traummülleimer, in den alles Sekunden nach dem Aufwachen reingepfeffert wird. So muss ich gar nicht erst lange über mögliche Bedeutungen oder Interpretationsmöglichkeiten nachdenken. Also egal, ob mich ein Traum stresst oder vergnügt – am nächsten Morgen wache ich auf und fühle mich wie nach einem mittelmäßig aufregenden Roman.

„Fünf Fragen am Fünften“ an mich selbst

2. Bist du heute so, wie du es dir mit 16 vorgestellt hast?

Mit 16 dachte ich, dass ich mit meinem Alter schon scheintot bin. Geschweige denn, ein lustiges Leben habe. Alle Menschen über 40 saßen für mich zuhause und strickten. Tatsächlich hatte ich ein ganz klares Bild von mir neben einem Wollkorb. Liebe 16jährige Bine: Sorry, ich stricke nicht! Und ich häkel auch nicht! Und lustig und aufregend ist es bei mir. Was mich ein bisschen beunruhigt ist die Frage, woher ich diese damalige Lebenseinstellung wohl hatte …

3. Gibt es etwas, das du am alt werden richtig gut findest?

Oha, mir fallen grad als erstes meine Knie ein – die sind nämlich so gar nicht mehr straff. Wann ist das eigentlich passiert?! Nein, das finde ich definitiv nicht gut! Ich bin etwas gelassener geworden, mir ist es relativ egal, was Menschen über mich denken und die Tränen fließen nicht mehr ganz so schnell. Das ist  toll, denn früher musste ich oft in den peinlichsten Situationen meine Tränen zurückhalten. Außerdem muss ich nicht mehr jedem Trend hinterher rennen.

4. Welcher Geruch verursacht bei dir Kindheitserinnerungen?

Gekochter Fisch meiner Oma (brrrrrrrrrrrrrrrrrr), feuchte Keller (der Weinkeller unter der Scheuer meines Opas – sehr gruselig und toll!) und heißes Schweineschmalz für die Kreppel meiner Oma. Ja, bei uns wurde nie wirklich vegan gekocht, da mein Opa Metzger war…

Chemieklos in Reisebussen (gerne als Schulbusse bei uns eingesetzt), Waldmeisterbrause aus dem Schulautomaten (so herrlich chemisch!) und Wachsmalstifte (den Geruch mochte ich so gern, dass ich sie am liebsten gegessen hätte).

5. Welche übernatürliche Superkraft hättest du gern?

Teleportieren wäre toll! Und heilen! Hinteleportieren, Handauflegen und wusch – bin ich wieder weg!

6. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Oja, ich bin ein absoluter Morgenmensch! Der Wecker klingelt, 10 Sekunden später stehe (äh sitze) ich im Bad und dann geht es los! Ganz zum Leidwesen des Liebsten, der ein Nachtmensch ist und gemeinsame Frühstücke nur sehr schwer ertragen kann.

7. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Nein, ich glaube, dass das einem im Leben unglaublich einschränkt. Man würde zu sehr auf einzelne Aspekte, die besonders gut oder schlecht sind fokussieren und so wertvolle Kleinigkeiten verpassen.

8. Bist du gern allein?

Ja, ich bin tatsächlich sehr gerne allein. Nicht immer, aber ich brauche es in regelmäßigen Abständen, um zu entspannen. das war schon als Kind so, was mir irgendwie den Ruf eines Eigenbrödlers einbrachte. Heute brauche ich jedoch den Ausgleich und ab und an liebe ich es, mit richtig vielen Leuten zu quatschen und zu feiern!

„Fünf Fragen am Fünften“ an mich selbst

9. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Ja! Das ist etwas, was ich früher niemals gemacht hätte, aber heute immer gerne tue. Sollen doch alle denken, was sie wollen! tatsächlich mache ich das sogar ziemlich oft. Mein Event-Schatz nimmt mich ja gerne mal mit. Und da er immer als erster da ist, stehe ich zwangsläufig in der Gegend rum und langweile mich ein bisschen. Barkeeper sind in solchen Situationen immer nette Bekanntschaften, aber da ich nicht wirklich viel vertrage, ist die Tanzfläche dann mit Einsetzen der Musik eine prima Alternative…

„Fünf Fragen am Fünften“ an mich selbst

10. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Mein Entschluss in Washington zu leben und zu arbeiten. Ich hatte nach dem Studium ein Stipendium für die Arbeit bei einem Senator – aber ein paar Wochen wurde alles abgesagt. Ich bin trotzdem geflogen – ohne Job und ohne große Idee, wie es weitergehen soll. Aber alles hat sich gefügt und ich hatte eine wirklich fantastische Zeit.

„Fünf Fragen am Fünften“ an mich selbst

Boah, war ich da jung! Und das war übrigens der Tag, an dem mich Brad Pitt getreten hat 🙂

Ansonsten gehöre ich eher zum Team „Planen“. Wenn ich könnte, dann würde ich „spontan sein“ mit in den Kalender eintragen. Aber das wäre dann eben nicht mehr spontan, oder? 😉

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1 Kommentare

  1. Schöne Fragen und spannende Antworten! Ich habe dabei so manches mal überlegt, wie das bei mir so ist….
    Liebe Grüße
    Gabi

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