Welche Ausrede hast DU, wenn du dich von Sachen trennen sollst?

Welche Ausrede hast DU, wenn du dich von Sachen trennen sollst?

Wenn es ans Aussortieren von Sachen geht, dann wird es oft schwierig. „Das ist noch gut, das kann ich noch brauchen, das war mal teuer …“ Ich kenne alle Ausreden beim Ausmisten. Aber wenn man sich diese Glaubenssätze vor Augen führt, dann wird das Weggeben von Dingen gleich viel einfacher. Also lass uns schauen, wie es bei dir so aussieht:

1. Ich könnte es eines Tages brauchen

Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass du es nicht mehr nutzen wirst. Hast du es im vergangenen Jahr gebraucht? Nein? Dann lass es gehen. Was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn du den Brotbackautomat oder die Friteuse dann doch einmal benötigst? Genau, du würdest sie dir ausleihen. Wir müssen nicht alles besitzen – viele Dinge können geteilt und ausgeliehen werden.

2. Ich will niemanden verletzen oder undankbar sein

Die hässliche Vase von der Erbtante, das Topfset von der Schwiegermutter – alles Dinge, die wir nie in unserem Haushalt haben wollten und die uns nun die Schränke vollstopfen. Auch wenn es teure Geschenke waren – lass sie gehen. Du hast das Recht dazu, denn es dein Heim, dein Zuhause, das du mit Dingen füllen darfst, die du wirklich magst oder brauchst. Ich weiß, dies nicht ganz leicht ist. Aber stelle dir doch mal umgekehrt die Frage, ob du möchtest, dass ein Geschenk von dir bei jemandem unschöne Gefühle hervorruft oder es mit Stöhnen hin und her geschoben wird. Nein? Vielleicht gibt es ja ein Geschenk, das du von dem Schenkenden erhalten hast, das du magst? Dann setze es bewusst in Szene und trenne dich von dem Rest. Das nimmt dir das schlechte Gewissen und freut den Schenkenden.

3. Es war kostenlos!

Das ist nie eine Ausrede. Nie. Keine Gratis-Tasche, Tasse oder Produktprobe ist ein Grund, dein Haus vollzumüllen. Nimm es zukünftig erst gar nicht erst mit nach Hause.
Ganz einfach.

4. Es war teuer oder es ist vielleicht etwas wert

Ich habe ein paar Schuhe, die unglaublich teuer waren. Sie drücken, die scheuern und sie machen keinen schönen Fuß. Sie standen vier Jahre lang im Schrank und ich wollte sie immer mal wieder zu Geld machen. Aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Und anstatt, dass ich mich über die schönen Schuhe freue, bekomme ich jedes Mal ein schlechtes Gewissen.

Bei dieser Kategorie hilft nur eins: Entweder man verkauft die Sachen oder man spendet sie. So bekommt man wieder etwas Geld in die Kasse oder man hat das gute Gefühl, jemandem eine wirkliche Freude gemacht zu haben.

 

5. Es hat zu viele Erinnerungen

Kinderkunstwerke, Reise-Erinnerungsstücke, Trophäen, Babysachen – all diese Dinge nehmen viel Platz ein. Aber es macht wirklich keinen Sinn, alle Kunstwerke aufzuheben oder alle Babyschühchen zu archivieren. Suche dir die wichtigsten und die schönsten Teile aus und packe sie in eine Erinnerungsbox. Den Rest kannst du abfotografieren und digital oder in einem Fotobuch aufheben. So sparst du unglaublich viel Platz und eine Erinnerungsbox ist ein schönes Geschenk, wenn Kinder später einmal ausziehen.

Foto des Autors

Über Sabine

Ordnung war schon immer eine Leidenschaft von mir. Eine ordentliche Wohnung ruft tiefe Entspannung und Freude bei mir hervor! Leider, leider bin ich eine faule Socke, die zwar sortierte Wäsche liebt, aber eigentlich lieber ein Buch lesen würde. Also machte ich mir Gedanken zu folgender Frage: „Wie kann ich eine maximal ordentliche Wohnung mit minimalem Einsatz bekommen?“ Und das ist nun meine Mission! Viel Ordnung mit wenig Aufwand!

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