Bad-Accessoires – Was darf rein und was ist überflüssig?

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Meine Oma hatte einen ganz wunderbaren flauschigen Bezug für den Toilettendeckel in Rosa. Ich fand ihn toll: die Farbe, den Flausch und die Gemütlichkeit, wenn ich drauf herumlümmelte und meiner Oma beim Putzen/Eincremen/Schminken zusah. Eine phantastische Erfindung, fand ich! Das änderte sich im Teenie-Alter als ich alles spießig fand und heute denke ich: „Wie unhygienisch ist das denn bitteschön?!“ Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wie viele Keime am unteren festgezurrten Rand rumlungerten, der beim Schließen auf dem Toilettensitz auf lag. Denn eines hatte ich irgendwie nie mitbekommen – dass dieses Wunderwerk an Flauschigkeit aus den 70ern regelmäßig gewaschen worden wäre …

Fluffig mit vielen Bewohnern

Nein, Toilettensitzbezüge (mögen sie auch noch so fluffig sein), gehören definitiv nicht zu den Dingen, die in meinem Bad haben möchte. Und da wären wir schon beim Thema: Eigentlich möchte ich gar nichts im Bad haben. Ich hätte dort gerne tolle Sanitäranlagen, eine gemütliche Badewanne, ein paar kuschelige Handtücher und sonst nichts. Ich bin bekennender Badezimmer-Purist.

Aber ich muss euch nicht erklären, dass das alles nicht wirklich funktioniert. Denn neben Shampoo-Flaschen, Cremetigeln und Zahnbürsten, sind so unattraktive Dinge wie Toilettenpapier, Sportbandagen und Wärmflaschen unterzubringen.

unser Bad

Mit dem Umbau unseres Bades haben wir versucht, so viel wie möglich an Staubfängern und unnötigen Accessoires einzusparen. Ich habe beispielsweise ein Duschvorhangtrauma. Alle Duschvorhänge, die ich je besessen habe, klebten entweder immer unangenehm am Körper oder bekamen nach kurzer Zeit unschöne Schimmelränder. Deswegen haben wir unsere Dusche mauern lassen.

Aber so ganz ohne Accessoires und Zubehör geht es dann aber doch auch nicht. Denn irgendwo müssen wir Fön & Co. dann doch unterbringen und aufbewahren. Und so habe ich eine kleine Aufstellung von praktischen Dingen gemacht, die mir im Bad das Leben erleichtern und auch noch gut aussehen.

Nummer 1: Der Mülleimer

Ja, den benötigt man – da führt kein Weg dran vorbei. Vielleicht kann er in einem Zero-Waste-Haushalt abgeschafft werden, aber soweit sind wir noch lange nicht, auch wenn ich gerade ein paar grundlegende Dinge ändere. Also: ein Badmülleimer. Gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz schwieriges Thema! Ich hatte jahrelang eine sehr günstige Variante aus haferflockenbeigem Plastik. Weder schön, noch besonders praktisch. Das einzige, was für ihn sprach, war seine Größe und seine Unkaputtbarkeit. Denn er begleitete mich vom Auszug daheim bis zu meiner Hochzeit. Irgendwann gönnte ich mir ein stylisches Modell in Metall, das zwar nett anzuschauen war, aber zwei große Nachteile hatte: Sein Schwingdeckel war irgendwie so ungeschickt konstruiert, dass nichts wirklich gut durch ihn hineingeworfen werden konnte und alles irgendwie immer an ihm kleben blieb. Nicht lecker. Genauso unschön waren die Fingerabdrücke auf ihm, die man trotz großer Polieraktion nie wirklich entfernen konnte. Ausgetauscht wurde er gegen einen Treteimer, dessen Deckel man zwar per Pedal öffnen konnte, der aber gerne in dieser Position verharrte. Auch nicht lecker.

Nun bin ich in einem Alter, in dem mir Dinge wie funktionierende Badmülleimer nicht mehr ganz egal sind. Immer öfter ertappe ich mich bei dem Gedanken: „Ich besorge mir jetzt einen Badmülleimer (Pfannenwender/Gürtel/Regenschirm…), der wirklich hervorragend funktioniert, gut aussieht und mich die nächsten Jahre/Jahrzehnte glücklich macht!“ Ich mag mich einfach nicht mehr mit nicht-funktionstüchtigen/hässlichen/suboptimalen Dingen herumärgern!

Also: Her mit einem neuen Badmülleimer! Und so zog dieses wunderbare Modell bei mir ein:

Badeimer von Wenko

Er ist nicht zu groß, nicht zu klein und vom Design her so puristisch, wie unser Bad. Wenn man ihn öffnet, dann geht er wieder von alleine zu – und zwar so elegant wie unser Toilettendeckel mit Zufall-Verzögerung. Und das Beste: Keine Fingertapsen mehr! Denn er hat eine Beschichtung, die dies verhindert. Ein sehr feines Kerlchen!

Badeimer von Wenko

Nummer 2: Der Fönhalter

Schnickschnack! Wer braucht einen Fönhalter? Also, ja, wir brauchen einen. Wir gehören zu den anonymen Fönhalter-Fans. Ich hasse nasse Haare auf meinem Kopf – ich finde das Gefühl ganz ekelig und am liebsten föne ich mir meine Haare pupstrocken. Das dauert bei meiner Haarmenge und-länge ziemlich lang. Früher gingen die Föne (? Föns?) dann gerne mal von alleine aus, weil sie heiß liefen. Dann pustete ich so lange rein, bis es „klick“ machte und dann ging es weiter. Heute sind sie nur noch heiß. Zu heiß, um sie nach dem Benutzen direkt zu verstauen. Dann liegt der Fön auf der Ablage rum und irgendwann bleibe ich am Kabel hängen und reiße ihn samt neben liegender Uhr/Schmuck/Brille runter.

Foenhalter von Wenko

Und so installierte ich den Fönhalter seitlich am Waschbecken. Da ist er hübsch unauffällig, stört niemanden und kühlt meinen Fön schön runter. Er ist unglaublich leicht zu montieren, da man ihn nicht anbohren muss – aber dazu später mehr…

Foenhalter von Wenko

Nummer 3: Der Badvorleger

Ohne Badvorleger geht es nicht. Raus aus der Dusche und direkt auf die Fliesen tropfen? Mhhhhhh. Badvorleger müssen saugfähige Allrounder sein, die nicht lapperig durch die Gegend rutschen und auch noch gut aussehen. Ich mag die Vorleger nicht, die wie etwas festere Handtücher aussehen. Ein Badvorleger muss für mich ein flauschiges Etwas mit Gummierung sein!

Badteppich von Wenko

Als dieses Exemplar bei uns eintraf, meinte Wolfgang: „Mein Schatz, ich bin die nächsten drei Tage auf Auftritten. Aber ich übergebe dir hiermit deinen neuen Kuschelfreund – solltest du dich einsam fühlen, dann nimm den Badvorleger mit ins Bett! So kuschelig wie der ist, da kann noch nicht mal ich mithalten!“ Recht hat er!

Badteppich von Wenko

Badteppich von Wenko

Nummer 4: Der Seifenspender

Liebe Firma Wenko, dieser Seifenspender – montiert in unserer Dusche – ist ein echter Stress-Killer! Ich gehe mal davon aus, dass man ihn normalerweise neben das Waschbecken hängt, aber wir haben ein Problem: Die Wolle von Wolle 😉 – also die Haare von meinem Liebsten Wolfgang. Die sind an sich sehr pflegeleicht. Aber er schüttet gerne literweise Shampoo drauf, damit es schön schäumt und überhaupt. Bevor er damit beginnt, kommt jedes Mal der Schrei aus der Dusche: „Was soll ich denn für meine Haare nehmen?!“ Er hat nämlich immer Angst, das spezielle Locken-Entwirr-Shampoo von Sophie zu erwischen (dann killt mich das Kind) oder mein „irritierte Kopfhaut-Biowaschlotion“ („so teures Zeug irritiert MEINE Kopfhaut!“). Ab jetzt ist der weiße Spender für ihn. Draufdrücken und einfach auf den Skalp schmieren!

Seifenspender Wenko

Montiert wird dieser Spender ebenfalls ohne Bohren. Es ist supereasy, wenn man nicht so rapiat vorgeht wie ich. Die beiden Klebepunkte werden nämlich zusätzlich mit zwei Klebestöpseln fixiert, die (wenn ich das richtig interpretiere) Spezialkleber enthalten. Davon müssen jeweils dünne Aluhäubchen (wie bei der Zahnpasta) entfernt werden. Der Trick: erst rundrum anheben und dann ablösen und nicht wie ich nur Fetzen abrupfen und drin stochern …

unser Bad

Die Sachen lassen sich übrigens alle auch rückstandslos wieder entfernen – aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Sie sollen ja dort erst mal hängen.

Mein Plan ist es, noch zwei weitere Spender in der Dusche aufzuhängen. Das würde nicht nur sehr schön ordentlich aussehen, es würde auch den Kram reduzieren, der auf unserer Ablage rumsteht – wieder ein Schritt zu meinem minimalistischen Bad!

*Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Wenko verfasst – mit ihren wunderbaren Produkten und meiner Meinung dazu!

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