Einblicke: das Bad – Unser Umbau für mehr Stauraum und viel Platz

Vor kurzem fragte mich eine Freundin, warum ich denn unser Bad nie zeigen würde – das wäre doch wirklich spektakulär!

unser Bad

Ja, damit hat sie Recht. Unser Bad begeistert (fast) alle. Denn es ist riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieesig!

Beim Einzug war die Entscheidung ziemlich schnell klar: Wir wollen ein neues Bad, die Küche darf noch ein paar Jahre auf ein Makover warten. Denn das Originalbad war *räusper, nicht ganz unser Geschmack. Altrosa mit Schmuckfliesen …

Also haben wir tagelang alles rausgerissen. ALLES. Von den Fliesen bis zur Decke, die runter musste. Dann kam der fieseste Teil: Die Deckenisolierung. Das ist immer am frustrierendsten – man werkelt tagelang an so einer Sache rum und flucht wie verrückt und am Ende schaut niemand hoch und sagt: „Ach, was für eine schöne Isolierung, die ihr so gut eingebaut habt. Näääää, macht keiner!

Das Bad ist von der Aufteilung nicht wirklich spektakulär, aber uns war der Platz, der Bewegungsfreiraum sehr wichtig.

Unsere kleine "Waschküche" Der entstandene riesige Raum wurde nun abgeteilt und quasi zur Miniwaschküche erklärt. Da stehen nun hinter einem Wandvorsprung unsere Waschmaschine, der Trockner und zwei große Schränke für Handtücher, Toilettenpapier und Bügeleisen. Sehr praktisch! Der Badteil ist von der Aufteilung nicht wirklich spektakulär, aber uns war der Platz, der Bewegungsfreiraum sehr wichtig.

Der Waschtisch

Unser Waschtisch ist gemauert und hat 5 große Fächer, in die ich Körbe eingepasst habe. Sie sind unglaublich praktisch, da jeder von uns seinen eigenen hat und dort wild alles hineinwerfen darf. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass ordentlich sortierte Kosmetika bei uns nicht wirklich lange sortiert bleiben. Also ist eine Lösung, die äußerlich ordentlich aussieht und im Innern wuselig, genau richtig!

Waschtisch

Unsere kleine "Waschküche" Der entstandene riesige Raum wurde nun abgeteilt und quasi zur Miniwaschküche erklärt. Da stehen nun hinter einem Wandvorsprung unsere Waschmaschine, der Trockner und zwei große Schränke für Handtücher, Toilettenpapier und Bügeleisen. Sehr praktisch! Der Badteil ist von der Aufteilung nicht wirklich spektakulär, aber uns war der Platz, der Bewegungsfreiraum sehr wichtig.

Installationen

Mir war ein Bidet wichtig (ist auch praktisch als Kinderwaschbecken) und irgendwie war damit auch die Version für die Herren gesetzt …

Badinstallationen

Was ihr bestimmt sofort entdeckt: Unsere gemauerte Dusche hat keine Tür oder einen Vorhang. Sie ist so konzipiert, dass man bequem duschen kann und draussen trotzdem alles schön trocken bleibt. Das funktioniert in 99% aller Duscheinsätze ;-).

unser Bad

In der Dusche drin haben wir eine gemauerte Bank, auf der unser Shampoos und Duschutensilien stehen. Ich liebe sie, denn sie macht das Rasieren der Beine um so vieles einfacher. Mein Tipp: Achtet beim Bau einer solchen „Bank“ darauf, dass sie genug Gefälle hat, damit das Wasser gut abläuft, aber auch nicht zu schräg ist, damit alle Sachen stehen bleiben.

Dusche

Unser Fehler

Badinstallationen

Ja, und eine Badewanne haben wir auch – der Raum ist soo riesig, dass es eine Schande gewesen wäre, sie nicht einzubauen. Ich liebe sie und verbringe dort im Winter STUNDEN! Aber bei der Wanne kommen wir zum ersten Konstruktionsfehler: Alle Menschen unter 1,80 m müssen ziemlich turnen, um hinein oder hinaus zu gelangen. Das geht nicht mit einem großen Schritt, da ich den Badewannenrand als Ablage extra breit haben wollte. Tja, ein klassischer Denkfehler! Um nicht zu stürzen empfiehlt es sich beim Aussteigen, sich hinzusetzen. Das ist aber bei einem nasskalten Rand nicht immer angenehm. Sinnvoll wäre hier bestimmt eine gemauerte Stufe gewesen.

Unsre Licht:

Kennt ihr die Lampen? Es sind ganz klassische Turnhallenlampen, die auch für Nassräume geeignet sind. Super schlicht und ohne Schnickschnack. Der Clou ist der Farbwechsler, den der Liebste eingebaut hat.

Badbeleuchtung

An der Wand gibt es noch eine weitere dezente Lichtquelle: das Glasbild. Es ist ein Foto, das ich auf Glas habe aufziehen lassen. Mit Abstandhaltern angebracht, ist genug Platz für eine Lampe.

Badinstallationen

Der Spiegel

Nunja, er ist schön. Und ich mag ihn wirklich gerne! Aber er ist ein alter Spiegel aus Asien und der Spiegel selbst hat leichte Wölbungen, so dass man gern mal etwas verzerrt aussieht … Da ich morgens den Blick in den Spiegel sowieso vermeide, ist das nicht wirklich schlimm 😉

Waschtisch

Unsere kleine „Waschküche“ – was ich gerne noch ändern würde

Unser riesiger Raum wurde ist abgeteilt und die entstandene Nische ist quasi zur Miniwaschküche erklärt worden. Da stehen nun hinter einem Wandvorsprung unsere Waschmaschine, der Trockner und zwei große Schränke für Handtücher, Toilettenpapier und Bügeleisen. Sehr praktisch!

Auf die beiden großen Geräte würde ich gerne noch eine große durchgängige Platte montieren lassen. Kennt ihr diesen minimal erhöhten Rand von der Waschmaschine, an dem sich immer Schmutz sammelt? Mit einer Abdeckung darauf, wäre nicht nur dieses Problem gelöst, sondern das wilde Durcheinander (ja, so sieht es bei uns aus, wenn wir waschen – das Bild ist weder extra für euch aufgeräumt, noch verschönert worden) würde eine Struktur bekommen.

Waschküche

Im Schrank in der Nische haben wir dann unseren Stauraum: Mein tolles Ordnungssystem zeige ich euch demnächst in einem ausführlichen Post, denn da hat sich in letzter Zeit einiges getan und ich bin sooooooo glücklich damit!

Leitz Badorganisation

Sooooo groß

Ja, unser Bad ist riesig. Ich erwähnte es schon. Und deswegen war es schon zwei Mal Heimat eines Fototeams, das darin Werbeaufnahemen geshootet hat. Der große Vorteil ist nämlich, dass im Gegensatz zu normalen Wohnungsbädern, die ganz ansehnlich sind, in unserem nicht nur das Model, sondern auch die gesamte Crew samt Equipment Platz findet.

Fotostativ im BadZeigen kann ich euch die Fotos leider nicht – aus rechtlichen Gründen (ihr wisst ja wie das ist).

 

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3 Kommentare

  1. Ein Traum von Bad, den ich mir hoffentlich auch irgendwann erfüllen werde. 😉
    Ich bin gespannt, was du für ein neues Ordnungssystem entdeckt/entwickelt hast.

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