Fridays are for Friendship – Zum ersten Mal auf der BLOGST

Visitenkarten von der Blogst

#fridaysareforfriendship it eine ganz wunderbare Aktion von Fee von Fairy Likes, bei der wir uns gegenseitig zeigen, was uns inspiriert, berührt, begeistert hat. Ich schummel ein bisschen, da ich die BLOGST zum Thema mache, die nun schon zwei Wochen her ist. Aber ich hatte erst gestern die Zeit (das GROSSE PROJEKT, you know), noch ein mal in Ruhe Revue passieren zu lassen, wer oder was mich da so alles berührt hat. Deswegen heute eine Zusammenfassung und ganz viele Links!

Wer in den letzten Tagen durch seinen Feed oder die Timeline bei Instagram gescrollt hat, wird den ein oder anderen Bericht zur BLOGST vom vorletzten Wochenende bestimmt schon gesehen haben. Viele begeisterte Stimmen und interessante Themen! Und auch, wenn wir alle die selben Vorträge gehört und an ähnlichen Workshops teilgenommen haben, so hat doch jeder sein ganz persönliches Highlight gehabt und eigene Eindrücke mit nach Hause genommen.

Warum dies meine erste BLOGST war

Ja, gute Frage, denn ich blogge ja schon ein paar Jahre und gehöre nun schon zu den alten Hasen. Die erste BLOGST habe ich gar nicht mitbekommen, bei der 2. hatte ich keine Zeit und letztes Jahr waren meine Fingerchen oder auch das Internet zu lahm – keine Karte für mich :-(.

Ein Jahr lang Muskeltraining für die Hand und das schnelle Internet im Büro: Eine Karte für mich! Oh yeah, oh yeah!

Der November ist immer ein etwas stressiger Monat – im Büro warten einige Messen, die von mir organisiert werden möchten, der Popstar hat Events, bei denen ich gerne mit dabei wäre, das Kind ist im Klausurenstress. Und dann attackieren einen noch die unterschiedlichsten Viren und Bakterien. Freischaufeln und durchhalten!

Der Freitag: Versunken in diversen Kissen

Also ging es Freitag für mich nach Hamburg. Wieder: Oh yeah, oh yeah!

Ich muss gestehen, dass ich ein bisschen aufgeregt war, denn obwohl ich ein wirklich routinierter „Jetzt gehts los“-Typ bin – irgendwie konnte ich die gesamte Veranstaltung noch nicht wirklich einschätzen.

Bahn

Die Reise nach Hamburg? Nun ja. Ich schweige über den Reisebeginn, um den Popstar nicht in Verlegenheit zu bringen. Aber ich habe den ältesten ICE Deutschlands kennengelernt. Und seine knautschigweichen Sitze. Und einen Herrn, der mich auf der gesamten Fahrt dauerunterhalten hat. Bis zum Bluten der Ohren. Dagegen war die Taxifahrt zum Hotel mit viermaligem Stehenbleiben des Taxis sehr entspannend. Sowas entschleunigt …

Untergebracht hatte ich mich im 25hours Hotel. Hip.

Leider kann ich euch keinen wunderbaren Bildchen zeigen, da es IMMER zu dunkel war, wenn ich im Hotel war.

Und so müsst ihr mir einfach glauben, dass die Parmesan-Pommes, die ich mit der lieben Kata von katastrophal zum Abendessen hatte, phänomenal waren. Ein bisschen über das (bei mir vergangene) Agenturleben plaudern mit Conny von der Seelenschmeichelei, die Eifel war mein Thema mit Kathrin von innenleben design  – lange waren wir mit unserem Burger und dem Kaminfeuer jedoch nicht allein, denn wir hatten die erste Reihe für das Get togehter! Und wenn man einen solch perfekten Sofaplatz hat, dann gibt man ihn nicht auf – zumal das Aufstehen echt schwer war, da das Sofa einen irgendwie verschlungen hat.

Der Rest des Abends: Talktalktalk und Gin Tonic. Ab und an ein Anruf vom Liebsten, dass ihm ein, nein zwei Reifen kaputt gegangen sind …

Und weil ich wie Yvonne von Mohntage 6 Stunden lang im Zug rückwärts fahren musste und man ja irgendwie doch nicht jung ist und die Klimaheizunggebläsedingsbumsanlage auch doof war, war der Abend nicht zu spät zu Ende.

 

Samstag: Ein eigenes Buch?

Und Samstag dann endlich die Vorträge! Wichtiger aber als diese, war das Networking. Und ich kann euch sagen – ich war am Sonntag wie leer geredet. Aber ganz ehrlich: Wo kann man so viele nette und inspirierende Menschen mit dem selben „Hobby“ auf einen Schlag finden?

Wenn ich jetzt anfange aufzu zählen, dann vergesse ich bestimmt jemanden und dann ist er traurig. Dabei liegt es nur an meinem schubbeligen Hirn. Denn auch wenn ich jede Menge neue Bloggerinnen kennen gelernt habe, so war da doch erst mal die „Gang“ aus dem Rhein-Main-Gebiet, von denen ich einige doch mittlerweile regelmäßig in Mainz treffe. Dazu gehört auch Lisa von mein feenstaub, die dafür gesorgt hat, dass unsere Gruppe (Vivienne von Piepmatz, Jenni von KuneCoco, Luisa von luloveshandmade, oben schon erwähnte Kata und Yvonne, Stephanie von the hangry stories) am Samstagabend nicht verhungern musste. Oder Kea: Kea kommt aus Wiesbaden und da mussten wir erst nach Hamburg fahren, um uns zu treffen :-). Kea hat einen ganz wunderschönen Blog und war für Amazon da und berichtete über ihr erstes eigenes Buch, dass sie damit veröffentlicht hat. Liebe Kea: ich soll dir ganz liebe Grüße von Sophie sagen und vielen Dank für das Buch! Sie sucht übrigens noch Blogger, die ihr Buch rezensieren möchten! Vielleicht ist jemand von euch interessiert?

Tja, und da macht man sich natürlich Gedanken, ob man das nicht auch mal ausprobieren möchte …

Und dann die Blogger, denen ich schon ewig folge und die ich einfach unbedingt mal ansprechen musste: Nic von luziapimpinella, deren Blog der erste war, den ich damals entdeckte. Ich war nämlich auf der Suche nach Menschen, die ebenso wie ich Kleidung für ihre Kinder nähten. Haaa, wir haben die letzten Jahre miteinander verbracht und das musste ich ihr mal erzählen! Oder Rebecca: Einer der ganz wenigen Mutter-Kind-Blogs, die ich noch besuche. Mit einem Teenie zuhause interessiert man sich nicht mehr soooooo doll für Windeln. Aber ich liebe  ihren Stil!

Dann sind dan noch die Bloggerinnen mit aussergewöhnlichen oder für mich spannenden Themen. Kennt ihr Florentine Winter? Jaaaaaaaa, sie ist Sex-Bloggerin! Skandal :-)! Ich mag es, wenn man etwas ab vom Mainstream macht. Und seine wir doch mal ehrlich: Wer mag keine Intimität?

Bücher? Bücher! Hab ich studiert, liebe ich! Und ein Magazin, das mich vom Aufbau und vom Stil an einen Blog erinnert? Eine ganz wunderbare Kombination. Ich glaube, ich habe die beiden Herausgeberinnen Sandra und Enja an dem Wochenende mit meinen Zuneigungsbekundungen zu Tode genervt. Aber die Heftchen von MOKA sind soooooooooooooooooo schön! Solltet ihr euch unbedingt besorgen! Das Thema Nähen habe ich ja schon erwähnt und so habe ich mich auch ganz arg auf Selmin von Tweet and Greet gefreut (der ich beinahe ihre wunderschöne Bluse geklaut hätte) – aber da werdet ihr demnächst noch einiges zu lesen!

farrow and ball

Wenn man auf so eine Veranstaltung geht, dann bekommt man natürlich auch Kontakt zu den Sponsoren. Farrow & Ball – liebe ich. Weiß jeder, der meinen Blog liest! Hier und hier könnt ihr meine Begeisterung für die Farbe nachlesen (oje, ich sollte da dringend mal ein paar Bugs beheben). Lustig war, dass Tesa da war. Tesa war eines meiner größeren Projekte als ich noch bei der Stiftung Lesen gearbeitet habe.

Faultier

Dawanda machte mich ganz wuschig, weil ich unbedingt den kleinen … äh großen Freund gewinnen wollte. Leider wurde das zarte Pflänzchen unserer Liebe im Keim erstickt und so musste ich notgedrungen auf einen Bruder im Shop ausweichen, der sich heute auf die Reise von Ungarn zu mir macht. Der Code von Instax wurde übrigens gleich vom Tochterkind einkassiert :-). Und der zauberhafte Vogelstoff von „Gib dir Stoff“ liegt auch schon unter der Nähmaschine. Ich höre jetzt mal besser auf mit der Aufzählung, denn sonst müsste ich noch im Detail darauf eingehen, was mit den Bonduelldosen passiert ist …

 

Sonntag: Randale im Hotelzimmer

Wenn ich mit dem Popstar unterwegs bin, dann steht natürlich „Randale im Hotelzimmer“ immer an oberster Stelle der Prioritätenliste! Ha, Spässle gemacht.

Aber ich kann ein Zimmer innerhalb von Sekunden unbewohnbar machen. Man benötigt: Einen verspannten Nacken, eine nicht vorhandene Brille, Steinboden und ein Wasserglas.

So funktionierts: Man steht in der Nacht auf, um den verspannten nacken mit Tigerbalsam einzureiben. Selbstverständlich braucht man dafür keine Brille, da man den Nacken auch ohne Sehverstärker finden kann. Nicht so das kleine Tigerbalsamdöschen. Und während ich wühlte, machte sich das gläserne Zahnputzbecherchen auf den Weg zur Waschtischkante und von da aus auf den Boden.

Ergebnis: Scherben. Tausende. Klitzeklein. Im Bad, in der Dusche, vor dem Bett, im Bett.

Nächstes Todo: Schuhe und Jacke angeln und nach Tigerbalsam duften an die Rezeption schlappen (das Telefon stand in der kontaminierten Region). Tja, da man nachts nicht staubsaugen kann, durfte ich das zerstörte Zimmer wechseln. Zu meiner Verteidigung: Der Rezeptionist war bös beeindruckt, wie die Scherben ins Bett springen konnten.

urban jungle bloggers

Und so lauschte ich dann den restlichen Vorträgen am Sonntag, kicherte ein bisschen mit Igor von den Urban Jungle Bloggern rum (Ich war ganz erschrocken, als plötzlich ein Mann neben mir saß! Denn was auf der BLOGST tatsächlich fehlt, ist Testosteron!) und begeisterte mich am Vortrag der Ordnungskollegin Heike von relleomein, die über Bloggerorganisation sprach.

Und obwohl der Mund fusselig geaqusselt war, ein bisschen quatschen mit Julika von 45 lebensfrohen quadratmetern oder Nadine von Breukesselchen ging dann doch noch …

Und dann gings abends wieder heim. Diesmal in einer modernen Bahn mit dem neuen Internet. Funktioniert prima! Ich war zwischendurch ein bisschen irritiert, da ich mich über die Lautstärke der Hydraulik wunderte – war aber doch nur mein Hintermann, der schnarchte.

Liebe Ricarda und liebe Clara – vielen lieben Dank für die Organisation dieser Tage!

 

 

6 Kommentare

  1. Oh, so ein schöner Blogpost! Danke für den Rückblick und auch die lieben Worte zu unserem Faultier! Ich freue mich sehr, dass Du ihn Dir bestellt hast! 🙂

    Liebe Grüße
    Lu

    • Ich bin schon gaz aufgergt, wann er bei mir eintrifft und ob wir eine gute Beziehung aufbauen können 😉

  2. Liebe Sabine, ein wundervoller Rückblick von einem wundervollen Wochenende! Schön, dass wir uns kennengelernt haben und vielleicht sieht man sich ja mal bei einem Wiesbadener-Bloggertreffen wieder! Liebe Grüße und bis bald!

  3. Liebe Sabine,
    Hach, ich fand es so schön, dich auf der Blogst persönlich kennengelernt zu haben.
    Auch wenn es kurz war, ich erfreue mich jeden Tag unser lustigen Bilder, die hier an meiner Wand hängen. hihii. Tja, das Faultier steht nun symbolisch für die Blogst, auch wenn ich es leider nicht mit nach Hause nehmen durfte. hahaha. Dem schmachten nun sehr viele hinterher, nicht wahr?
    Ich bin noch so geflasht von der Blogst und vom jetztigen Weihnachts-Adventsüberreizungswahn, da fällt mir ein Wiedereinstieg ins Bloggen schwer. Mal schauen, ob ich es diese Woche endlich hinbekomme. ich hüpfe gleich nochmal zu deinen Tipps rüber.
    Alles Liebe und schönen Nikolausi,
    Nadine – breukesselchen

    • Liebe Nadine,
      vielen lieben Dank für deine lieben Worte – und das Faultier wohnt jetzt tatsächlich bei mir! 🙂
      LG von Sabine

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