Der perfekte Kleiderschrank – Badesachen pflegen

badesachen pflegen

Nun, die Bikini-Saison ist noch nicht wirklich eröffnet, aber beim Ausmisten meines Kleiderschrankes sind mir meine Modelle in die Finger gefallen. Oha, da haben sich doch so einige Leichen versteckt, wie ich vor ein paar Tagen feststellen musste, als wir in Österreich den Wellnessbereich unseres Hotels testeten.
*Hüstel
Höschen mit ausgeleierten Bündchen.
Oberteile, die irgendwie keine Form mehr haben.
Und gerade im Bikini will ich doch optimal aussehen (also der Bikini soll optimal aussehen und mich – soweit das geht – einigermaßen hübsch in die Fluten steigen lassen)

Was doppelt ärgerlich ist: Da der liebe Gott mich mit ordentlich Oberweite ausgestattet hat, kann ich keine günstigen Bikinis kaufen – denn die gibt es in der Körbchengröße einfach nicht! Und so besitze ich teure Teile, die ich wohl irgendwie in Grund und Boden gerockt habe.

Woran liegt das?

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Was unseren Bikini aus der Form bringt

Sonnencreme, Chlor, Schweiß und Salz sind fiese Feinde der feinen Elastanfasern aus denen Bademode gefertigt wird. Also sollte daher nach jedem Tragen der Bikini kurz mit Feinwaschmittel gewaschen und in klarem Wasser ausgespült werden.
Achtung: Badesachen nie in die Waschmaschine stecken!
Die Maschine zerstört die Elastizität und den faltenfreien Sitz.
Die einzige Ausnahme: Am Ende des Sommers oder des Urlaub darf die Badebekleidung eine Runde im Schongang in der Waschmaschine drehen – im Wäschesäckchen. Bügelmodelle bitte niemals schleudern!

Sonnencreme bitte nicht auf den Stoff!

Fies ist übrigens auch Sonnencreme! 20 Minuten bevor man den Bikini anzieht, sollte man sich eincremen und das Sonnenschutzpräparat einwirken lassen. Meistens muss man aber irgendwann nachcremen. Und hier ist Vorsicht geboten: Bitte keinen Kontakt der Sonnecreme mit dem Bikini. Er bekommt nicht nur Flecken, sondern wird von kosmetischen Substanzen zusätzlich angegriffen.

Steine, Muscheln und auch der Whirlpool zerstören Fasern

Und dann gibt es natürlich noch die mechanischen Gefahren für unseren liebsten Bikini. Mir ist durchaus klar, dass das Rutschen über Felsen dem Stoff nicht besonders gut tut – das mag ja auch meine Jeans nur bedingt. Was mir auch neu war ist, dass sie Düsen in Whirlpools mit ihrem Wasserdruck durchaus auch die Fasern angreifen können.

 Vorsichtiges Trocknen

Jetzt haben wir auf unser liebstes Stück so gut aufgepasst und lassen es nass und zusammengeknüllt liegen. Nicht gut.
Elastanmodelle trocknen sehr schnell und am liebsten an der Luft. Keine direkte Sonne und nicht auf der Heizung. Damit die Faser nicht spröde wird, liegt der Bikini am liebsten im Schatten. Und was für die Waschmaschine gilt, gilt natürlich auch für den Trockner – er ist tabu!

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1 Kommentare

  1. Liebe Busybee, Badesachen leben einfach gefährlich, was ihren "natürlichen Lebensraum" angeht… Ein bisschen darauf achten hilft sicher! Aber gerade in den Ferien, oder auch sonst in den Sommermonaten bin ich da auch nicht immer vorbildlich: vom See doch direkt an die Grillparty… Doch besser grosszügig eincremen als einen Sonnenbrand… Ständig im Meer oder im Pool… Ups, Bikini in der Tasche vergessen… Leider weiss ich genau, wie schwierig es ist, (wieder) ein passendes Modell zu finden… Aber unterdessen investiere ich gerne die Zeit und auch etwas Geld dafür! Liebe Grüsse, Miuh

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