Entscheidungshilfe zum Aufräumen eures Kleiderschrankes

Ihr Lieben! Weihnachten ist vorbei und bei mir bricht dann immer die Zeit des Aufräumen und Ausmistens an. Ein neues Jahr, ein ordentlicher Haushalt 🙂

Für mich ist der Jahreswechsel immer der Punkt, wo ich Klarheit, Sauberkeit, Aufgeräumtheit um mich herum brauche. man Leben soll dann clean und unbelastet sein – alle Altlasten weg und Platz für Neues! Und all die schönen Geschenke müssen ja verstaut werden und einen Ehrenplatz bekommen. Wenn aber alles bereits vollgestopft ist, dann macht das keinen wirklichen Spaß. Wie schade ist es, das Glitzerkleid zwischen all die anderen Dinge stopfen zu müssen, wenn es doch viel schöner wäre, es in einem sauberen, übersichtlichen Schrank auf den ersten Blick zu sehen.

Denn gerade beim Kleiderschrank sammeln sich ja das ganz Jahr eine ganze Menge Sachen an – Frustkäufe, Sachen, in die man mal reingepasst hat, die jetzt aber nicht mehr sitzen (weil man ja endlich 3 Kilo abgenommen hat, *hüstel), die Bikinisammlung aus Ibiza (man braucht UNBEDINGT 3 weiße und 3 schwarze Bikinis, und batik, und neon und…) und das Wallehippiekleid … Also machen wir uns an unsere Schränke und bringen Luft, frischen Wind und Ordnung rein!

Ich habe aber immer ein Problem – ich kann mir Dinge nicht wirklich gut merken, bzw. mitten drin vergesse ich den ursprünglichen Plan … Wie war das noch mal mit der Bluse, die ich zwar an hatte, der aber ein Knopf fehlt? Was mache ich mit dem hässlichen Bademantel, den ich neverever irgendwo anziehen werde? Der Hosenanzug, der schrecklich sitzt?

Für all jene haben wir ein Bildchen gemalt, ein Diagramm. Ich habe ja lange Zeit in einem Medizinverlag gearbeitet und wir hatten dort kleine Büchlein mit Differenzialdiagnosen (Zehenschmerz? Ja? Dazu Fieber? Nein? Schwarz angelaufen? Blau angelaufen? Türkis gepunktet? Wenn Türkis gepunktet, dann „Schlechtersockengeschmacksyndrom“.

Und so funktioniert es auch mit eurer Kleidung!

Wir hatten ja schon mal HIER einen Link zu einer ähnlichen Liste. Aber ganz ehrlich? Sie hat mich unglaublich verwirrt. Da wurde mehrfach nachgefragt, ob man dies oder jenes doch noch mit dem Kleidungsstück tun möchte, ob man es zurückbringen kann (in den USA gelten andere Fristen) usw. Deswegen ist unser Bildchen etwas übersichtlicher und klarer geworden.

Es gibt auch bestimmt Kleidungsstücke, die ihr nicht mit diesem Diagramm „abfrühstücken“ könnt – beispielsweise das Hochzeitskleid – aber ich würde mal sagen, dass 95% des Kleiderschrankes damit abgedeckt sind. Ganz wichtig ist, dass ihr tatsächlich ALLES ausräumt. So kann sich nichts verstecken und nachher könnt ihr alles schick ordentlich wieder einräumen.

Und ihr solltet ALLES, was ihr nicht wirklich oft tragt, anprobieren. Das Shirt hochhalten und denken „das passt bestimmt noch“ hilft nicht. Denn vielleicht sitzt es mittlerweile zu eng oder hat einen ausgefransten Kragen oder ein Minilöchlein, das man erst sieht, wenn das Material gedehnt ist.

Alles, was ihr dann gerne behalten möchtet, was einwandfrei sitzt und euch ein gutes Gefühl gibt, wird dann ganz fein zusammengelegt oder ordentlich weggehängt. Vielleicht nach Farbe sortiert, wie HiER beschrieben? Und die Shirts vielleicht so wie HIER? Unser Bildchen könnt ihr HIER hochladen (auf das Icon mit dem Wölkchen klicken)

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