Faul sein ist wunderschön – Meine 9 Tipps zum gesunden Schlafen

Schlafzimmer aufräumen

 

Der Grund, warum ich mich so intensiv mit dem Organisieren und Aufräumen beschäftige: Ich bin eine faule Socke! Ich bin keine fleißige Hausfrau, die abends noch gerne eine Runde die Küche wischt. Mich gruselt es vorm Staubsaugen und ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal einen Besen in den Händen gehalten habe.

Ich brauche eine Grundordnung

Aber: ich brauche eine Grundordnung um mich. Ohne diese bin ich nervös und kann mich nicht konzentrieren. Es muss nicht alles geleckt sauber sein, aber soweit aufgeräumt, dass ich nicht das Gefühl habe im Chaos zu versinken. Ich kann es zum Beispiel morgens überhaupt nicht leiden, wenn ich in die Küche komme und dort noch die Teller vom Vorabend rumstehen. Nicht, dass das nicht bei uns vorkommt! Aber das Durcheinander des Vorabends lähmt irgendwie mein Hirn und ich muss mich richtig konzentrieren, mein Programm korrekt durchzuziehen (Pausenbrot, Morgenkaffee und Co.).
Schlafzimmer aufräumen

Die wichtigsten Tipps:

Ganz konsequent bin ich wenn es ums Schlafen geht. Mein Schlaf ist mir unheimlich wichtig, da ich sonst sehr unleidlich werde!In unserem Schlafzimmer herrschen ein paar wichtige Grundregeln, hinter denen ich auch sehr konsequent her bin:

1.Absolutes Ablageverbot! Klamotten und Kram müssen draußen bleiben. Ich kenne meine Angewohnheit, Klamotten abends lustig auf einem Stuhl zu stapeln und jeden Tag eine weitere Schicht hinzuzufügen. Das ist zwar erst einmal bequem, erzeugt aber sehr schnell ein Durcheinander, das nach mehr aussieht als es eigentlich ist. Also ziehen wir unsere Kleidung im Bad aus, wo sie praktischerweise gleich in den Wäschekorb gepackt werden kann oder auf dem Badewannenrand bis zum nächsten Tag wartet.

2. Kein Fernseher! Wir sind den ganzen Tag schon allein durch unseren Beruf Elektrosmog und Co ausgesetzt. Also beleibt dieses technische Gerät dem Wohnzimmer vorbehalten.

3. Auch ein Computer und ein Schreibtisch haben im Schlafzimmer nur in Ausnahmesituationen etwas verloren, da man sich hier erholen soll und nicht ständig mit der Arbeit konfrontiert werden möchte.

4. Worauf ich auch achte (aber das ist Geschmacksache – manche finden es etwas übertrieben): Keine Kabel unter dem Bett. Stromführende Leitungen mag ich nicht unter mir oder im Kopfbereich verlegt haben. Freunde von mir sind sogar noch in Stückchen weiter gegangen und haben sich vom Elektriker eine Netzfreischaltung für das Schlafzimmer einrichten lassen.

5. Im Schlafzimmer werden zusätzlich ein paar klassische Feng Shui-Regeln beherzigt – nichts hinter Türen lagern, keine Gruschelecken, keine spitzen Gegenstände. Nur der große goldene Spiegel darf neben dem Bett hängen…

6. Das Schlafzimmer ist der Raum, in dem am meisten Staub entsteht. Steht nicht so viel darin herum, hat er keine Chance, sich gemütlich in Tüddelkram niederzulassen. Ein klares Muss für jeden Allergiker! Also mal durchschauen, was wirklich dort rumstehen muss und was vielleicht in einem anderen Raum sogar besser zur Geltung kommen könnte. Im Zweifelsfall: Einfach ausmisten und weg damit!

7. Bettzeug lüften! Das ist vielleicht altmodisch, aber es erfüllt seinen Zweck: Hängt man das Bettzeug regelmäßig aus dem Fenster, wird ihm Feuchtigkeit entzogen und Milben fühlen sich nicht mehr ganz so wohl. Perfekt für den Milbentod ist übrigens Lüften bei Minusgraden! Denn wenn man sich vorstellt, dass 10 % des Gewichts eines 5 Jahre alten Kopfkissens aus Milben und deren Ausscheidungen besteht, dann nimmt man auch gerne mal frostige Temperaturen im Schlafzimmer zum Lüften hin!

8. Alles, was groß ist und verstaut werden muss, lagert unter unserem Bett ordentlich verpackt in einem Bettkasten. Unser Bett hat den großen Vorteil, dass man es einfach nach oben klappen kann und so den Raum unter der Matratze komplett nutzen kann. Hier lagern übrigens auch unsere Balkonauflagen, Picknickdecken und Kissensammlung…

9. Und ich sage euch: Man schläft wirklich viel entspannter! Man hat Luft zum Durchatmen, klare Strukturen für einen klaren Kopf. Nichts, über das man bei einem nächtlichen Aufstehen stolpern könnte. Keine Wäscheberge, die den Durchgang verstopfen. Wenn in der ganzen Wohnung Chaos und Durcheinander herrschen – im Schlafzimmer ist der große Ruhepol.

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