Unsere Badrenovierung: Was ich heute anders machen würde

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Wisst ihr, womit man mich immer bekommt? Mit einem gut gemachten Katalog! So ganz oldschool, schön dick und nach Druckfarbe riechend. (Ok, ok, ich bin da speziell …) So einen bekam ich vor ein paar Tagen von der Firma Geberit zugeschickt und so blieb ich bei der Badserie Geberit ONE hängen, weil ich mich gerade darüber geärgert hatte, dass wir unsere Silikon-Duschfugen wegen Schimmel schon wieder erneuern müssen. Wenn mich irgendetwas in unserer Wohnung nervt, dann das! Aber von vorne:

Als wir vor 8 Jahren unsere Wohnung kauften war klar: Das alte Badezimmer muss raus! Die rosa Kraniche auf den Fliesen sollten in die ewigen Jagdgründe übergehen. Zwar waren die Badkeramik und die Armaturen noch einigermaßen in Ordnung, aber wir waren uns sofort sicher: Dieses Bad wird unsere Spielwiese für all unsere Fantasien werden, die wir in den Jahren in kleinen, unbelüfteten und schrabbeligen Mietwohnungsbädern hatten. Groß! Luftig! Mit bodenebener Dusche und eingelassener Badewanne! Ausgeklügelten Lichtinstallationen und einer Sitzgelegenheit in der Dusche!

Und dann steht man in seinem frisch erworbenen Bad und fragt sich, was man denn nun eigentlich wirklich haben möchte. Was ist ein Musthave und was purer Luxus? Wie funktional und zugleich stylisch müssen die Sanitärprodukte im Bad sein? Wie viel Stauraum benötigen wir? Wie kann man die Badreinigung erleichtern?

Unsere großen Bad-Fantasien

Unsere Fantasie in der Badplanung war, dass wir alles mauern lassen. Den Waschtisch, die Dusche, die Wanne, die Unterteilung für den Waschraum. Ich wollte unbedingt ein Bidet (etwas, was ich jedem nur empfehlen kann, da es nicht nur für die eigentlichen Verwendungszwecke toll ist, es eignet sich auch prima als Kinderwaschbecken, Ort für die Handwäsche und als Haustierbadewanne …) und eine Regendusche, der Hausherr bestand auf ein Pissoir.

Wir wollten das Baddesign aus einem Guss mit großen pflegeleichten Fliesen, an denen man sich nicht schnell satt sieht. Und es sollte kein heller Fliesenspiegel sein, da die gesamte Familie sehr viele Haare hat. Lange dunkle, mittellange rote und lockige blonde Haare, die sich gerne auch mal vom Kopf beim Duschen und Föhnen verabschieden. Also große, graue Fliesen mit wenigen Fugen. Sie lassen sich nämlich leichter putzen und sind hygienischer, da jeder Zentimeter Fuge mehr ein schöner Nährboden für Schmutz, Urinspritzer und Keime ist.

Wie ihr seht: Es sind große graue Fliesen geworden, jeder hat seinen Wunsch erfüllt bekommen und alles ist gemauert. Eigentlich sind wir zufrieden. Eigentlich. Denn nach 7 Jahren Badnutzung weiß ich heute Dinge, die ich bei der Badplanung völlig anders machen würde. Nicht nur optisch, sondern auch, weil unsere Ideen auch einige Probleme mit sich brachten.

Problemzone 1: Die Dusche

Ihr werdet auf den ersten Blick erkennen, dass sie nicht bodeneben ist. Ich hätte so gerne eine durchgängige Befliesung gehabt, hab mich dann aber von den Handwerkern überreden lassen, ein Podest einzubauen. Ich gehe jetzt nicht näher auf die Gründe und die Überredungskunst der Handwerker ein, Fakt ist: Wir haben das Podest. Und zu wenig Gefälle. Und zu viel Feuchtigkeit und einen Abfluss, der permanent verstopft ist. So steht immer ein bisschen Restwasser drin. Und mit diesem hielt auch ganz schnell Schimmel an den Fugen Einzug.

Geberit-ONE-Schimmel-Dusche

Wie Ihr ja bereits mitbekommen habt, ist bei uns Anfang des Jahres die Küche renoviert worden. Und mit der Beendigung des Projektes ist natürlich jede Menge Platz in meinem Kopf für neue Ideen entstanden. Unter anderem reite ich natürlich – zur Freude meines Mannes – darauf herum, was ich im Bad gerne verbessern würde.

Geberit-one-Badeinrischtung
Copyright: Geberit

Ich bin nämlich ganz verliebt in den Geberit Wandablauf für die Dusche. Mit der Verlegung des Ablaufs in die Wand wird nämlich nicht nur das einheitliche Fliesenbild bewahrt – man tritt auch nicht mehr drauf und es verschwindet ganz dezent. Was man auf den Bildern nicht sieht: Der Ablauf hat einen integrierten Haarkamm hinter der Abdeckung, der sich ganz einfach entnehmen lässt. Ganz ehrlich: Ich finde das eine ganz klasse und sinnvolle Erfindung, die ich sofort einbauen lassen würde! Denn so wäre unser größtes Problem behoben: Kein mit Haaren verstopfter Abfluss mehr, somit kein in den Fugen stehendes Wasser und damit auch kein Schimmel!

Und welche Idee ich besonders charmant finde: Man kann bei dem Wandablauf von Geberit eine Fußbodenheizung verlegen, die unterbrechungsfrei ist.

Geberit-one-Badeinrischtung
Copyright: Geberit

Problemzone 2: Die Duschablage

Da ich ja alles gemauert haben wollte, bekam unsere Dusche einen Absatz, quasi eine kleine Sitzbank, an der Seite verpasst. Eigentlich ist sie wirklich praktisch geplant, da sie nicht nur eine Ablage für unsere diversen Shampoos und Duschgels ist, sondern auch das Abstellen eines Fußes beim Rasieren der Beine ganz leicht macht. Ich bin wirklich von der Idee überzeugt, da es das Duschen auch dann möglich macht, wenn man gehandicapt ist.

Leider ist auch hier bei der Umsetzung nicht alles perfekt gelaufen und das Wasser sammelt sich auf der Ablage und bleibt dort stehen.

Copyright: Geberit

Wenn ich es nochmal planen würde, dann würde ich für Duschutensilien die Geberit ONE Nischenablagebox wählen, die man ganz wunderschön in die Wand integrieren kann. Sie ist so ausgelegt, dass keine Wasser- oder Schmutzrückstände zurückbleiben (Wasser fließt ungehindert aus der Ablage). Sie gibt es sogar als befliesbare und verspiegelte Variante, um die Duschutensilien ganz verschwinden zu lassen.

Geberit-one-Wandschrank
Copyright: Geberit

Und sonst so?

Was ich sonst noch anders machen würde? Ich würde mir wahrscheinlich den gemauerten Waschtisch sparen. Was ursprünglich als kostensparender Punkt gedacht war, hätte uns fast finanziell die Schuhe ausgezogen. Das Mauern an sich war nicht wirklich teuer – die Edelstahlprofile um jede Nische machten es dann finanziell so saftig. Rückblickend würde ich einen hochwertigen Unterschrank mit maximalem Fassungsvermögen nehmen.

Geberit ONE

Da wir uns mit den Profilen so reingeritten hatten, wurde das Waschbecken zwar nicht die billigste Variante, aber doch ein Kompromiss. Heute würde ich eine Wandarmatur wählen, die dafür sorgt, dass der gesamte Waschtisch frei bleibt. Das bedeutet weniger Schmutzkanten, die sich vorzugsweise rund um die Standarmatur bilden. Ihr kennt sie bestimmt genauso gut wie ich, die fiesen Ringe aus Kalk und Seife am Rand der Armatur?!

Geberit ONE

Und auch beim Waschtisch gibt es mittlerweile eine super hygienische Variante. Der Waschtisch-Ablauf ist eines der Highlights von Geberit ONE: Er ist am hinteren Rand des Beckens platziert und so nicht direkt dem Wasserstrahl ausgesetzt. Damit bildet sich schon mal wesentlich weniger Kalkablagerungen. Mit einem Handgriff lässt sich die Blende des Ablaufs entfernen und der Kammeinsatz kann entnommen und gereinigt werden. Und wer es richtig sauber mag, der freut sich zusätzlich über die KeraTect Spezialglasur, die eine fast porenfreie und eine extrem glatte Oberfläche hat, an dem der Schmutz nur sehr schwer haftet.

Geberit One Waschtisch
Copyright: Geberit

Mein Fazit zu unserem Bad? Ich mag es wirklich gerne – es ist riesig groß und wird gerne lange okkupiert. Aber die diversen Problemstellen, die regelmäßig zu Schimmelbildung und Kalkablagerungen führen, ärgern mich dann doch!

Geberit ONE-Bad

Da wünsche ich mir, dass wir über die smarten Lösungen von Geberit ONE Bescheid gewusst hätten (aber die gab es damals, glaube ich, noch nicht …).

Falls ihr noch Fragen habt, wie wir unser Bad geplant haben und was ich heute verbessern würde, der darf mich gerne mit seinen Fragen löchern!

Geberit
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