Vorräte richtig lagern: weniger Lebensmittel wegwerfen

Enthält Werbung

Ich habe gerade eine Packung Mehl entsorgt. Und Paniermehl, Flohsamen und Puderzucker. Nicht, weil sie verdorben waren, sondern weil mal wieder Ungeziefer eine neue Heimat gefunden hatte. Ich weiß noch nicht mal, was es genau war – Motten waren es keine – eher so kleine Würmchen … Bäääh! Mich ärgert dann nicht nur, dass ich Lebensmittel entsorgen muss und somit verschwende, sondern dass sie es wieder in meinen Vorratsschrank geschafft haben. Dabei putze ich ihn regelmäßig mit Essigwasser durch. Aber woran liegt es?

Küchenschrank organisieren mit Keeeper Kuechendosen

So chaotisch sah es übrigens vor meiner großen Umräumaktion in meinem Vorratsschrank aus.

Zum einen bringt man die Schädlinge in den meisten Fällen vom Einkaufen mit nach Hause: in Müsli, in der Einkaufstasche, in Tierfutter … Das geht gerade bei Bioprodukten ziemlich schnell und hat nicht viel mit mangelnder Hygiene zu tun. uff.

Und dann liegt es natürlich noch an der falschen Lagerung der Lebensmittel, so dass Motten und ihre kleinen Freunde leichtes Spiel haben. Das ist natürlich nur ein Grund, warum ich ab und an Lebensmittel entsorgen muss. Ja, Asche auf mein Haupt! Denn wenn man ein paar grundsätzliche Regeln bei der Lebensmittellagerung beachtet, dann halten sie auch länger!

Und weil ich so schön am Recherchieren wegen der Tierchen war, habe ich mich mit dem Thema Vorratshaltung auseinander gesetzt, um ein bisschen Basiswissen zu haben.

Das ominöse MHD

Als erstes kommt natürlich der Blick auf die Verpackung: Dort steht meistens ziemlich genau, was wie am besten aufbewahrt („kühl und trocken lagern“) wird und wie lange es haltbar ist. Bei den „trockenen“ Lebensmitteln gilt das MHD – das Mindesthaltbarkeitsdatum. Das bedeutet, dass es MINDESTENS bis zum angegebenen Datum haltbar ist. Danach kann Geschmack oder Konsistenz etwas anders werden, aber es ist dann noch verzehrbar. Hier entscheidet der gesunde Menschenverstand! Und wenn Schimmel drauf ist, dann wisst ihr ja, was zu tun ist …

Küchenschrank organisieren mit Keeeper Kuechendosen

Was wird wie am besten gelagert?

Grundsätzlich sollte man alle Lebensmittel trocken, kühl und lichtgeschützt verstauen. Aber jedes Produkt hat natürlich dazu noch seine besonderen Anforderungen.

Küchenschrank organisieren mit Keeeper Kuechendosen

Brot

Brot und anderes Gebäck sollte man immer luftdurchlässig verpacken, da sonst Schimmel entsteht. Also raus aus der Plasikumverpackung und rein in ein Küchentuch in einen Brotkasten oder Steintopf – so bleibt es am längsten frisch.Weizenbrot ist etwa 1-2 Tage haltbar, Vollkornbrot  bis zu 10 Tagen. Knäckebrot und Zwieback hält sich ca. ein Jahr. Und: Schnittbrot schimmelt schneller als ein Laib, da die Angriffsfläche für Schimmelsporen größer ist. Regelmäßig die alten Brotkrümel im Kasten entfernen, da sie der perfekte Nährboden für Schimmelpilze sind!

 

Trockenprodukte

Sonderfall Zucker: Er ist nahezu unbegrenzt haltbar! Aber auch Honig und Salz sind bei trockener Lagerung sehr lange haltbar.

Nudeln, Reis, Grieß, Haferflocken, Mais, Grünkern, Stärke, Paniermehl, Couscous, Bulgur und getrocknete Hülsenfrüchte oder mögen es gerne trocken, vorzugsweise bei einer Temperatur von 15 bis 20. Ideal ist eine Aufbewahrung in dicht schließenden Behältern. So können sie bis zu einem Jahr lang halten.

Küchenschrank organisieren mit Keeeper Kuechendosen

Kartoffeln

Der optimale Lagerort ist 4 bis 5 Grad kühl, feucht, dunkel und luftig Die Küche ist dafür also nicht geeignet – ein Keller oder eine Vorratskammer wären optimal! So eingelagert sind Kartoffeln bis zu 8 Monaten haltbar und am allerwohlsten fühlen sie sich in Körben oder Holzkisten. Werden Kartoffeln  nicht dunkel und kühl genug gelagert, bilden sie nämlich grüne Stellen.

Konserven:

möglichst trocken, luftig und unter 20 Grad lagern, dann können sie mehrere Jahre haltbar sein. Immer den jeweiligen Lagerhinweise und das Mindesthaltbarkeitsdatum beachten!

Eingemachtes, Marmeladen, Brotaufstriche:

Marmeladen, Confit oder Nuss-Nougat-Creme mögen es kühl und dunkel. Nach Anbruch sollten die Lebensmittel – ausgenommen Nuss-Nougat-Creme – im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dabei darauf achten, dass Eingelegtes mit Flüssigkeit bedeckt ist, da es sonst austrocknet.

Essig und Öl:

Öle sollten an einem dunklen und normal temperierten Ort (nicht im Kühlschrank)gelagert werden. Das Tageslicht kann nämlich wichtige Inhaltsstoffe vernichten und lässt Öl schneller ranzig werden. So sind sie mehrere Monate haltbar, angebrochene Speiseöle nur wenige Wochen.

Essig: Vorsicht vor zu viel Helligkeit und Wärme: davon kann sich Essigmutter im Essig bilden und er verdirbt.

Gewürze

Dunkel, trocken, kühl und luftdicht verschlossen mögen es Gewürze! Von Wärme fernhalten, was bedeutet, dass der beliebte Platz am Herd nicht geeignet ist! Denn Wärme und Feuchtigkeit beeinflussen das Aroma negativ. Ungemahlene Gewürze bleiben am längsten frisch.

Und die schlechte Nachricht: Gemahlene Gewürze behalten geöffnet nur wenige Wochen ihren vollen Geschmack.

Küchenschrank organisieren mit Keeeper Kuechendosen

Kaffee, Kakao und Tee

Mögen es trocken,  kühl und lichtundurchlässig. Am besten in einer Dose mit einem gut schließenden Deckel aufbewahrt bei einer Temperatur um die 19 Grad. Matcha sollte in einer luftdichten Verpackung im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum spielt eher eine Nebenrolle, aber irgendwann verliert Tee oder Kaffee sein Aroma.

Ok, nun ist schon mal klar, wie man seine Sachen am besten lagern sollte. Aber was ist der beste Ort?

Lagerung im geschlossenen Bereich

Leider habe ich noch immer unsere alte, usselige Küche mit den seltsamen Oberschränken, in die nicht wirklich alles optimal gepackt werden kann. Toll wäre nämlich ein Vorratsschrank, in dem alles seinen Platz hat. Denn in der Küche ist eine optimierte Lagerung pure Zeitersparnis. Kurze Wege machen das Kochen so viel leichter! Ich weiß das aus eigener – leidvoller – Erfahrung. Also ein Vorratsschrank, der geschlossen ist, denn alle Trockenvorräte können von Feuchtigkeit und intensivem Lichteinfall beeinträchtigt werden und schneller verderben. Die geschlossene Originalverpackung ist aber nicht immer optimal, da viel Ungeziefer beispielsweise durch Papiermehltüten durchkrabbeln können.

Und jetzt kommen wir zu den Dosen:

Die müssen nämlich drei Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen transparent sein, dicht schließen und den Schrankplatz optimal nutzen.

Nummer 1: Warum transparent: so erkennt man sofort Inhalt und Füllstand. Einfach das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) aus der Packung aus und mit Klebeband auf den Behälter kleben.

Nummer 2: Dicht schließen – dazu muss ich nur ein Stichwort sagen: Motten. Ganz klar – dicht ist toll und ein super Schutz!

Nummer 3: Den Schrank optimal nutzen. Was nutzen mir viele kleine Dosen, in die nichts reingehen und die ich in akrobatischen Stapelformationen lagere! Oder Riesengläser, die unglaublich schwer sind? Meiner Erfahrung nach, ist ein Mix aus sehr großen und mittleren Dosen optimal.

Das Eichhörnchen ist eingezogen

Nach ewigem Hin und Her stehen jetzt bei mir die Varianten Bruni von keeeper im Schrank. Sie heben oben genannte Vorteile und es passt ordentlich was rein! Warum ich sie noch mag?

Küchenschrank organisieren mit Keeeper Kuechendosen

Hier sind die Pluspunkte für die Behälter Bruni von keeeper:

  1. transparente Behälter aus hochwertigen Acrylat
  2. mehr Übersicht über Inhalt und Menge durch das transparente Material
  3. leichter und griffiger als Glasdosen
  4. griffiger Drehverschluss mit 4 Schüttöffnungen (!)
  5. der Deckel schließt luft- und aromadicht ab
  6. der Anti-Rutsch-Boden lässt den Behälter nicht so leicht wegrutschen und sorgt für bessere Bodenhaftung beim Zugreifen
  7. schont den Regalboden vor Kratzern
  8. ermöglicht ein sicheres Stapeln der Behälter
  9. zu 100% BPA-frei
  10. in 6 unterschiedlichen Größen erhältlich
  11. Ist Spülmaschinen geeignet

Küchenschrank organisieren mit Keeeper Kuechendosen

Hey, das ist eine ganz Menge! Und was ich besonders an den keeeper Schüttdose für Trockenvorräte mag, sind die drehbaren Schüttöffnungen, die nicht nur dicht schließen, sondern auch super zum Dosieren sind.

Küchenschrank organisieren mit Keeeper Kuechendosen

Was das mit Eichhörnchen zu tun hat? Die keeeper kitchen kollektion kommt, wie man am Namen unschwer erkennt aus dm Hause keeeper. Kennt ihr die? Sie war mir bisher auch kein wirklicher Begriff, hat sich aber ganz schnellen mein „I like“-Sortiment eingeschlichen. Und das Signet ist das kleine Eichhörnchen( genannt „kipy“), das für das Sammeln und Aufbewahren von Dingen steht. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, warum keeeper drei „e“ im Namen hat (oh, die Autokorrektur hat mich in den Wahnsinn getrieben)? Es kommt vom englischen Begriff keeping – verwahren- aber mit 3 „e´s“ für everybody, everything und everywhere. Wieder was gelernt, ihr Lieben!

Küchenschrank organisieren mit Keeeper Kuechendosen

Sinnvoll sortieren

So, nun ist alles schick verpackt und gut geschützt. Jetzt geht es nur noch darum, alles sinnvoll im Schrank zu verstauen. Dazu habe ich noch drei Tipps für euch:

  1. Älteres immer nach vorn: Neue Vorräte nach hinten stellen, damit man zuerst die älteren Lebensmittel verbraucht. Sachen, die man häufig oder gar täglich verwendet,  gehören in Griffnähe.
  2. Nach Themen sortieren: Sinnvolle Gruppierungen wie Backzutaten, Pasta oder Tee zusammen stellen und in übersichtlichen Boxen sortieren
  3. Vorratscheck: Die Vorräte sollten regelmäßig auf beschädigte Verpackungen,  Schädlingsbefall und Haltbarkeit angeschaut werden. Dann heißt es entsorgen und bei Motten und Co. sollte alles gut ausgewischt werden!

Küchenschrank organisieren mit Keeeper Kuechendosen

Ach, was mag ich meinen neu durchorganisierten Schrank! Heimlich träume ich dann noch ein bisschen von einer neuen Küche, in der alles noch viel schöner und strukturierter sein wird und die neuen Dosen noch besser zur Geltung kommen. Aber wenn ihr das erste Bild euch noch mal anseht, denn werdet ihr den Unterschied sehen.

Und noch ein persönlicher Tipp von mir: Zuerst standen die Lebensmittel in einem Oberschrank und es war ein fürchterliches Hin- und Her-Geschiebe, um an die Sachen zu gelangen. Ich habe sie dann alle umgezogen in eine Schublade neben dem Herd. Diese ist nicht nur größer und leichter zugänglich, so habe ich zusätzlich immer alles direkt griffbereit. Dafür wohnen jetzt Waffeleisen und Co – also Dinge, die ich nicht so oft benötige, in dem kleinen Oberschrank.

Die Dosen sind so viel praktischer!

Habt Ihr denn auch praktische Aufbewahrungstipps oder besondere Kniffe?

MerkenMerken

[socialsharing buttons="facebook,pinterest,twitter,whatsapp]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.