Kinderzimmer? Jugendzimmer? Was sollte man beachten?

Bis vor kurzem hatte ich mir noch nie wirklich Gedanken zu den Themen Kinderzimmer und Jugendzimmer gemacht. Also, ich meine so richtige Gedanken.

{enthält Werbung} Das klingt jetzt bestimmt etwas seltsam, da meine Tochter ja mittlerweile 12 Jahre alt ist und bisher nicht in einer Ecke unseres Schlafzimmers untergebracht wurde.

Natürlich hatte sie ein Babybettchen, das höhenverstellbar war und Gitter hatte. Später dann ein Hochbett einer renommierten Kindermarke. Aber drumrum? Ich muss gestehen, dass der Rest oft ein Sammelsurium von Möbelstücken war, die der Haushalt entbehren konnte und die optisch einigermaßen passten. So war die Wickelkommode ein wunderschöne Schubladenkommode von Car – mit Glaseinsätzen in den Schubladen, die schon recht früh mit Folie verstärkt werden mussten ;-). Der Schreibtisch ist antik und von Sonja geerbt gewesen (ist jetzt meiner!), der unglaublich teure Kinderschreibtischstuhl passte farblich leider gar nicht.

Warum es bei uns weiß ist

Apropos Farbe: Zwischendurch hatte Sophie ein knallrotes Zimmer mit weißen Punkten. Das Fliegenpilzdesign wurde jedoch nach einem halben Jahr wieder in ein beruhigendes Weiß geändert, da sich mein Mädchen kaum mehr konzentrieren konnte. Ihr seht, ich habe schon einiges ausprobiert.

Bett fürs Teeniezimmer

Ein neues Jugendzimmer soll es sein!

Bei unseren Renovierungsarbeiten bin ich wie immer durchs Netz gestrichen und habe mir zum ersten Mal klar gemacht, was man bei der Einrichtung eines Kinderzimmers alles beachten kann (nicht unbedingt muss). Bei Höffner* bin ich beispielsweise auf Tipps  zu Jugendmöbel gestoßen:

„Eltern sind gut beraten, wenn sie beim Kauf der passenden Jugendmöbel auf ein hohes Maß an Flexibilität achten, bei der das Design und damit die Gestaltung der Einrichtungsgegenstände nicht zurückstehen sollten. Jugendliche legen großen Wert auf Individualität und so ist es anders als beim Babyzimmer immer sinnvoll, das Kinderzimmer in seiner Ausstattung genau abzustimmen. Robuste, gern auch fantasievolle Möbelstücke sind gefragt, sie sollten praktikabel und leicht zu pflegen sein und sich vielseitig nutzen lassen.

Deshalb sind unsere Jugendmöbel nicht nur leicht zu kombinieren, sie nehmen auch Rücksicht auf die speziellen Bedürfnisse der Jugendlichen. Es gibt zahlreiche Trends und Varianten, und es empfiehlt sich in jedem Fall die Absprache, gerade wenn es um Farben und Formen der Möbelstücke geht. Unsere Jugendzimmermöbel lassen sich frei zusammenstellen und sind in vielen Oberflächen erhältlich, so dass Mädchen und Jungen gleichermaßen begeistert sein werden.

Da Jugendliche zudem gern etwas ausprobieren und die Anordnung der Möbel für ihr Zimmer immer mal wieder verändern möchten, sollten sich die ausgewählten Produkte schnell umstellen lassen. Das Jugendzimmer dient nicht zuletzt als Rückzugsort und sollte in puncto Gestaltung und Einrichtung auch diesbezüglich ausgestattet sein.“

Was muss man beachten?

Ich weiß, ich weiß, das ist jetzt alles nichts Neues, aber es fasst ein paar Facts ganz gut zusammen, die man gerne mal vergisst:

1. Pflegeleichte Oberflächen – dem Weichholzschreibtisch sieht man halt doch jede mit Wut in die Oberfläche gerammte Bleistiftspitze an.

2. Die Kinder mitgestalten lassen – beim Kinderzimmer entscheiden die Eltern, aber jetzt wird es heikel…

3. Flexibilität – heute steht das Bett in der Ecke, morgen muss ausprobiert werden, wie es sich in der Raummitte schläft … und, was ich auch wichtig finde.

4. auf die Oberfläche achten – rosa ist zwar für ein Mädchen mit 13 noch sehr hübsch, aber mit 15 kann es ganz anders aussehen und der Bruder mag es bestimmt auch nicht erben…

Desegen ist unser Jugendzimmer bei der Farbgebung ganz zurückhaltend gestaltet worden und alle Möbel sind weiß. Alle Möbelstücke sind einzeln und gut zu verstellen, wenn mal ein anderes Konzept gewünscht wird. Und: Sophie hat mitentschieden!

Die Möbel sind bei uns übrigens hauptsächlich von IKEA.

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