Läuft bei uns!

Viele sind neugierig, wie es bei uns Zuhause so läuft und wie man Kinder zur Ordnung erziehen kann (ohne einen Elektroschocker zu benutzen). Natürlich teilen wir gerne einen ganz normalen Tagesablauf im Hause „Ordnungsliebe“ mit euch. Was sollen wir sagen? „Läuft bei uns!“

EIN MITTAG WIE JEDER ANDERE

Kind betritt das Haus, hängt seine Jacke in die Garderobe und stellt die Schuhe ins Schuhregal.

Liebevolle Begrüßung der Mutter.

Kind spült die Wasserflasche aus und räumt die Brotdose in die Spülmaschine (unaufgefordert). Lobende Erwähnung des Käse-Ost-Spießes/Rohkost mit Frischkäse-Dip/Obstsalat. Kind bringt den Schulranzen in sein Zimmer.

Kind erzählt während des genussvollen Mittagessens lustige/lehrreiche/nachdenklich machende Vorfälle in der Schule.

Kind setzt sich an seinen Schreibtisch und erledigt die Hausaufgaben. Im Anschluss bereitet es die Fächer des nächsten Tages vor und räumt den Schreibtisch auf.

Kind packt den Schulranzen inklusive Sporttasche für den nächsten Tag.

Kind geht zum Tennis-/Ballett-/Klavierunterricht oder zum Rudern/Buch-Club/zur Lerngruppe.

Kind kehrt gut gelaunt nach Hause zurück. Gemeinsames Abendessen. Kind lernt Vokabeln/wiederholt den Stoff der letzten Tage/schlägt im Lexikon einfach so Begriffe nach. Es liest noch ein Sachbuch zum Thema „Universum“ und fällt in einen tiefen, friedlichen Schlaf.

WAS?! Nehmt ihr uns nicht ab?

Na gut, also in Wirklichkeit …

betritt das Kind das Haus, pfeffert den Ranzen in den Flur, wirft Jacke und Schuhe auf den Boden und stürmt nach oben.

Stöhnt über das Mittagessen („Schon wieder so ein Gemüse-Zeugs!“)

Während des Mittagessens antwortet das Kind einsilbig auf die Fragen:

„Wie war’s?“ „Normal.“

„Irgendwas Besonderes?“ „Nö.“

„Habt ihr Mathe/Erdkunde/Deutsch zurück?“ „Hatten wir heute nicht.“ Alternativ: „Ist ausgefallen!“ (Mutter ahnt Schreckliches)

Kind chillt auf dem Bett und will Fernsehen/Computer spielen/Musik hören.

Kind weigert sich schwimmen/turnen/fechten zu gehen und hängt sich stattdessen ans Telefon/Handy/iPod.

Auf die Aufforderung das Zimmer aufzuräumen, gibt es die Antwort: „Mach ich später!“ (also nie).

Auf die Frage: „Musst du nicht so was für die Schule tun?“ folgt: „Hab ich schon!“ (Ach ja?)

Und wer sucht am nächsten Morgen panisch das Schwimmzeug/die Sportsachen/die Schulsachen zusammen? Genau – die Mutter!

Jetzt wisst ihr’s! Ein ganz normaler Tag im Hause „Ordnungliebe“ …

Kommt euch bekannt vor? Oder nicht? Wir sind gespannt von euch zu hören!

2 Kommentare

  1. *lach*
    Morgens um 7 wird verzweifelt die Busfahrkarte gesucht.
    Brotdosen leben nach 2 Wochen Ferien auch gerne mal ( ein sicheres Zeichen das der Ranzen nicht bewegt wurde)
    Handschuhe, Mützen und Schals verschwinden im Bermuda Dreieck (vermute ich mal) wo sonst sollte die Schule diese Unmengen lagern :-))))
    …und immer wieder gerne..MAMA das habe ich aber GANZ SICHER gesagt ( wenn es mal wieder um Termine geht von denen ich keine Ahnung habe)
    L.g Petra

  2. Einige Sachen kommen mir schon bekannt vor. 😉
    Da es bei uns ja jeden Tag ein bißchen TV gibt, mach ich ein aufgeräumtes Zimmer zur Bedingung. Läuft bei uns….NOCH!

    Wie man ein Kind dazu bekommt sich über gekochtes Gemüse zu freuen weiß ich allerdings auch nicht. :-))))

    LG

    Simone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.