Mein wunderbarer Waschsalon – Wie oft wascht ihr?

Wäschewaschen, nun ja, nicht mein Lieblingsthema … Obwohl: Das Waschen an sich mag ich eigentlich ganz gerne – nur das daraus resultierende Trocknen und Wegräumen hasse ich aus ganzem Herzen.

Deswegen hatte ich auch schon das „Tote-Katze-Wäschephänomen“. Das kennt ihr vielleicht auch: Ihr wascht und dann vergesst/verdrängt ihr die in der Maschine rumlümmelnde Waschladung, die dann nach einem tag müffelt. Also machen wir uns mal auf die Suche nach der perfekten Methode, wie man dies vermeiden kann und nach einem besseren und effizienteren Weg, um die Berge von Kleidung zu bekämpfen. Heute also die Frage: Wie oft wascht ihr?

Ich zeige euch heute zwei Methoden, die bei mir funktionieren. Ihr müsst dann nur noch schauen, ob eine von beiden euch weiterhilft.

Ws ist sinnvoller? Einmal in der Woche waschen oder jeden Tag?

Das Allerwichtigste zuerst – das Drumherum:

Suche dir Pflegemittel, Waschmittel, Weichspüler etc., die du wirklich liebst! Sie sollten gut riechen oder besonders umweltverträglich sein oder eine schöne Verpackung haben – auf jeden Fall sollst du glücklich und sehr zufrieden mit ihnen sein.

Der „Waschraum“: Ich gehe mal davon aus, dass die wenigsten unter uns einen Wäschekeller ihr Eigen nennen (wenn ja: Lucky one!!). Aber schaut doch, dass der Bereich, wo ihr die Wäsche bearbeitet, ordentlich und zweckmäßig ist – und vielleicht sogar schön!

Wäschekörbe: Wir haben je eine pro Person, einen für allgemeine Wäsche wie Geschirrhandtücher und Putzlappen und einen für Badetücher/Handtücher. Mehr würde ich nicht empfehlen, da wir ja keinen Waschsalon aufmachen wollen 😉

Nun kann es losgehen!

Das Drumherum machte: Ein gutes Waschmittel und ordentliche Kleiderbügel machen das Waschen viel angenehmer

Methode Nummer 1: Der Wasch-Tag

Ach, das klingt soooo schön altmodisch. Wäsche auf der Bleiche, Betttücher auf der Leinen … nun, besser nicht die alten Zeiten heraufbeschwören – wir freuen uns ja über die neuesten Errungenschaften der Technik!

Wie der Name schon sagt: Einmal in der Woche wird am Waschtag alles gewaschen! Also marschieren wir zuerst durch alle Räume im Haus/Wohnung und sammeln die gesamte Wäsche der Woche ein. Und ab vor die Waschmaschine damit.

Nun beginnt die Sortiererei: Es gibt unterschiedliche Systeme, die je nach Familiengröße besser oder schlechter funktionieren. Grundsätzlich gilt: Farbe und Waschtemperatur sind das wichtige Sortiermerkmal.

Also erst einmal Helles und Dunkles separat waschen, dann Buntwäsche 40 Grad für den verbleibenden Rest, Woll-Ladung und/oder Feinwäsche und ganz zum Schluss: Kochwäsche für die Bettwäsche und Handtücher (60 Grad), da diese am längsten zum Trocknen braucht und den gesamten „Verkehr“ immer aufhält.

Wie wir man dem Wäschechaos Herr?

Bei großen Familien lohnt es sich oft, die Wäsche noch nach Erwachsenen und Kinder zu unterteilen – das macht das Zusammenlegen nachher sehr viel einfacher. Wir haben übrigens zwei Waschmaschinen, was im Sommer fantastisch ist, da alles ganz schnell durchgewaschen und draußen getrocknet ist. Im Winter bilden sich jedoch öfter mal lange Warteschlangen vor dem Trockner …

Bim Wäschesortieren: Für jede Person einen Wäschekorb einplanen

Alles schön sauber?

Ab zum Trocknen! Und nun ist ganz wichtig: Alles was aus dem Trockner kommt oder von der Leine wird SOFORT gefaltet und in den jeweiligen Korb gelegt. Das klingt zwar erst mal nervig, aber es spart unglaublich Zeit:

  1. Ist alles im passenden Korb einsortiert und muss nicht mehr umverteilt werden
  2. Entfällt die Zeit vom Auskippen der Wäsche, rumwühlen und zuordnen
  3. Sind die Sachen gleich schön glatt und werden und müssen meist nicht mehr gebügelt werden.

Glaubt mir, wenn man alles zusammengeknüllt in den Korb fallen lässt und erst 2 Tage später mit dem Sortieren beginnt, dann kann man die Hälfte davon mit Glattziehen nicht mehr bändigen!

Methode Nummer 2: Jeden Tag waschen!

Wenn man mehr als zwei Personen ist, dann könnte auch dieses Konzept gut passen: Jeden Tag werden 1 bis 2 Ladungen Wäsche gewaschen – je nachdem, was sich gerade angesammelt hat. Oder man macht sich einen genauen Plan: Montag Kinderwäsche, Dienstag, Kochwäsche etc.

Der Vorteil beim täglichen Waschen: Mag kämpft nicht mit Wäschebergen

Waschen, trocknen, Zusammenlegen – fertig! Es gibt Verfechter dieser Methode die behaupten, dass dies viel effizienter sein würde und man enorm viel Zeit spart, da man einen sehr überschaubaren Wäscheberg bewältigen muss und man dazu nicht das Gefühl hat, überfordert damit zu sein.

Ich kann euch da leider keine Erfahrungswerte mitteilen, da ich das Waschtagprinzip verfolge. Aber vielleicht hat jemand von euch schon mal die Zeit gestoppt? Übrigens kann man diese Methode mit dem Timer der Waschmaschine perfektionieren: Nachts Waschen, nach dem Aufstehen in den Trockner und nach der Arbeit zusammenlegen. Klingt schon sehr effizient …

Alles passt besser in den Schrank und sieht hübscher aus, wenn es gebügelt ist

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