Nachhaltigkeit im und auf dem Kopf – Solidshampoo und Conditioner im Test

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Als ich vor ein paar Jahren begann, mich mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen, war das erste Thema, das mich wirklich interessierte: Wie bekomme ich meinen Haushalt natürlich sauber? Dazu habe ich – wer mir folgt, kennt es – ein Buch geschrieben. Kurze Zeit später habe ich meine Ernährung auf pflanzlich-basiert umgestellt. Bäääääm, ich Gutmensch ;-). Aber während ich mich zum größten Teil vegan ernährte und meine Putz- und Waschmittel selbst herstellte, landete auf Kopf und Körper immer noch das 0815-Zeug aus dem Drogeriemarkt. Warum? Vielleicht aus Bequemlichkeit. Vielleicht aber auch deswegen, weil sowohl Sophie als auch ich, mit Neurodermitis und Schuppenflechte zu kämpfen haben. Da ist man dankbar, wenn die vom Hautarzt empfohlenen Shampoos einigermaßen funktionieren und auch sonst alles mehr oder weniger im Lot ist. Ok, es war tatsächlich Bequemlichkeit. Und jede Menge Chemie, Silikone und Parabene. Und die möchte ich einfach nicht mehr auf meinem Kopf haben!

Ich weiß, wie viel Liebe man investieren muss

Durch meine eigenen Rezepte für Putz- und Waschmittel weiß ich genau, wie wichtig die Auswahl von Wirkstoffen ist. Und wie wichtig deren Qualität nachher das Produkt beeinflusst. Ich erinnere mich an ein Experiment mit günstigem Bienenwachs – es stank erbärmlich und ließ sich einfach nicht gut verreiben. Ich weiß, wie viel Liebe und Engagement man in eine Rezeptur stecken muss, damit es perfekt für alle funktioniert und deswegen bewundere ich jeden, der dieses Wagnis eingeht! Denn es hilft nicht, tolle Wirkstoffe zu kombinieren, die dann in der Hand des Nutzers eklig bröseln (so wie meine Spülmaschinentabs in der Versuchsversion 1 bis 14). Also Hut ab vor jeder Manufaktur!

Nun wird es ernst: der Selbstversuch

Also musste für meine Haare endlich auch etwas her, was meinen Ansprüchen gerecht wird.“Festes Shampoo in Bioqualität aus eigener Herstellung“ – das klingt perfekt für mich! Das Testobjekt: Karité-Shampoo und fester Conditioner von Solidshampoo aus der Naturseifen Manufaktur Uckermark. Sie werden ohne Tierversuche hergestellt und enthalten keine Silikone oder Erdölderivate.

Ich bin sehr gespannt, denn ich hatte mal eine Haarseife probiert, die mein Haar ziemlich eklig stumpf und schmierig hinterlassen hat. Nach einer normalen Haarseife muss man nämlich eine Rinse hinterher machen – was ich aber nicht wusste. Das Solidshampoo (oder Shampoobars) sieht zwar aus wie eine Seife, ist aber ein komplett neues Produkt und soll glänzendes Haar auch ohne anschließende Spülung schenken. Wie gesagt: Ich bin gespannt.

Ich teste:

Das vegane Karité-Shampoo

Das vegane Karité-Shampoo soll perfekt für meine empfindliche Kopfhaut sein und sie sanft reinigen. Es enthält feuchtigkeitsspendendes Bio-Kameliensamenöl und unraffinierte Sheabutter (Karité), die das Haar und die Kopfhaut nachhaltig mit Feuchtigkeit versorgen, ohne es zu beschweren. Die trockene Kopfhaut wird genährt und strapaziertes Haar gewinnt wieder an Elastizität, Glanz und Geschmeidigkeit.

Solidshampoo veganes Shampoo

Der Geruch ist sehr angenehm frisch und unaufdringlich.

Produktdetails zum Karité-Shampoo

  • Mit pflegenden Ölen und Salz vom Toten Meer
  • mit nativer Bio-Sheabutter (Karité)
  • allergenfreier Duft
  • Ohne Konservierungsstoffe, Erdölderivate, Silikone, Plastik
  • Frischgewicht: 55 oder 30 g
  • in Deutschland tierversuchsfrei handgefertigt
Solidshampoo veganes Shampoo

Ich habe das Solidshampoo als erstes angefeuchtet und danach direkt über die nassen Haare gerieben. Nun heißt es, das Shampoo in den Haaren aufzuschäumen. Da ich sehr langes und dickes Haar habe, musste ich den Vorgang wiederholt – bei mir muss es immer ordentlich schäumen. Das Shampoo lässt sich erstaunlich gut verteilen und und tatsächlich gut auswaschen. Bei meinem letzten Versuch mit Haarseife kam nun der Punkt, an dem nichts mehr ging: struppiges Haar, das sich nicht kämmen ließ. ABER: Hier funktioniert das Durchkämmen erstaunlich gut und das Solidshampoo hinterlässt keinen ekligen Film.

Naturseifenmanufaktur

Das Erstaunliche: In der Beschreibung steht, dass man die Seife nicht in der Hand aufschäumen soll, sondern direkt im Haar. Tatsächlich funktioniert das Aufschäumen auch nur dort, was ich nie gedacht hätte!

Naturseifenmanufaktur

Der feste Conditioner von Solidshampoo

Der feste Conditioner war das nächste Mal dran. Er kann ganz normal wie ein Conditioner nach dem Shampoo benutzt werden. Einfach wieder über das nasse Haar gehen und ca. 2-3 Minuten einwirken lassen, nachdem er im Haar aufgeschäumt wurde.

Naturseifenmanufaktur Solidshampoo festes Shampoo

Anschließend gut ausspülen. Wenn Euer Haar – so wie meins – mehr Pflege benötigt, könnt ihr den Conditioner wie ein festes Shampoos benutzen. Ihr solltet ihn aber einige Minuten einwirken lassen, bevor Ihr das Haar wieder ausspült.

Solidshampoo fester Conditioner

Der Conditionerbar beinhaltet hochwirksame pflanzliche Stoffe, die dem Haar Feuchtigkeit, Farbschutz und mehr Volumen spenden. Der Conditioner riecht unglaublich zitronig und frisch!
Das ätherische Lemongrasöl kann Kopfhautprobleme regulieren.

Das verwendete Bananenpulver ist ein Wundermittel bei Spliss und trockenem Haar und sorgt für einen tollen Glanz und macht krauses Haar weich und kämmbar. Ein Extrakt aus Lindenblütenknospen sorgt ebenfalls für Glanz und Volumen, indem es das Haar mit viel Feuchtigkeit versorgt und die statische Aufladung verhindert. So wird das Haar vor Umwelteinflüssen geschützt und die Keratinschicht geglättet.

Kein Build-up-Effekt

Im Gegensatz zu herkömmlichen Conditionern mit Silikonen entsteht bei dem festen Conditioner kein sogenannter Build-up-Effekt (häufige Anwendung silikonhaltiger Produkte kann dazu führen, dass sich die Silikonschichten auf dem Haar überlagern und eine immer dickere Schicht aufbauen), da die Inhaltsstoffe nicht nur biologisch abbaubar, sondern auch gut wieder auswaschbar sind. 

Ich liebe den Conditioner: Für meine trockenen, dicken Haare ist er perfekt. Und das Seifenstück ist unglaublich ergiebig. ich kann es noch nicht genau abschätzen, aber von den ersten Nutzungen ausgehend, würde ich behaupten, dass es sehr viel länger als eine herkömmliche Shampooflasche halten wird.

Eins hab ich noch …

Mir ist gerade eingefallen, wie praktisch die Shampoos auf Reisen sind! Sie sind nicht nur klein und nehmen keinen Platz weg. Sie können auch nicht auslaufen und somit sind sie perfekt für das Handgepäck. Ich werfe mal das Stichwort „Minimalismus auf Reisen“ in den Ring … Also eine Win-Win-Win-Situation! 🙂

Solidshampoo fester Conditioner

Solidshampoo: Keine Tierversuche

Für die Herstellung der Solidshampoos werden nur Rohstoffe natürlichen Ursprungs und höchster Qualität verwendet – aus kontrolliert biologischem Anbau. Zudem verzichtet die Manufaktur vollständig auf Tierversuche oder auf Stoffe von toten Tieren. Ich mag es ja, wenn ein Unternehmen nicht nur wegen einer besseren Vermarktung vegane Produkte produziert, sondern komplett hinter diesem Konzept steht. So ist die Naturseifen-Manufaktur Uckermark Mitglied bei GREENPEACE und unterstützt einen Verein für nicht (mehr) vermittelbare Hunde. Da schlägt mein Tierschutzherz doch gleich viel höher!

Solidshampoo festes Shampoo

Vom „Ein-Frau-Betrieb“ zu einem Unternehmen

Die Naturseifen-Manufaktur begann als kleines Ein-Frau-Unternehmen im Jahr 2010. Mittlerweile arbeiten für die Naturseifen-Manufaktur Uckermark 19 Mitarbeiter aus der Region. Alle Rezepte für die festen Shampoos, Deocremes, Pflegelotionen (schaut euch unbedingt mal das Sortiment an) wurden selbst entwickelt – für das Solidshampoo hat es, bis es den Ansprüche genügte, zum Beispiel sechs Monate gedauert.

In meinem Testpaket waren netterweise ein paar Seifen und Conditioner mehr drin! Und damit auch Ihr die Solidshampoos testen könnt, könnt ihr die beiden vorgestellten Sorten gewinnen!

Geschenke, Geschenke!

Ich verlose ein Paket von Solidshampoos. Verratet mir, ob Ihr schon Erfahrung mit festen Shampoos gemacht habt! Mitmachen kann jeder ab 18 Jahren. Ich verlose das Paket unter allen Kommentaren hier, bei Facebook und bei Instagram. Einsendeschluss ist der 15. März 2020 23.59 Uhr, die Auslosung erfolgt am 16. März, an dem ich auch den Gewinner benachrichtigen werde. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht, die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden und ich benachrichtige den Gewinner per Mail.









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