Tipp: Wohin mit gebrauchter Kinderkleidung Teil 2

Wohin mit Kinderkleidung

Zwei Mal im Jahr wird bei uns groß ausgemistet, was nicht mehr passt oder ausgebessert werden muss. Dabei haben sich die Mechanismen in den letzten Jahren geändert – früher landete fast alles bei ebay und auf Basaren. Jetzt ist das Kind schon so groß, dass nicht mehr passende Kleidung auch von Freunden und Verwanden mit kleinen Größen in Augenschein genommen wird.

Vor kurzem bekam ich eine Anfrage von Kirondo, ob ich deren neuen Service mal testen möchte. Die Mail kam ganz genau richtig, da ich gerade über die letzte ebay-Aktion für Kinderkleidung etwas frustriert war: Ab Größe 158 wird der Verkauf nämlich ziemlich zäh.

Das liegt wohl einerseits daran, dass dann kaum mehr die Mütter für ihre Kinder einkaufen (und bei ebay geht das ja erst ab 18 und ein Bummel bei H&M und Co. ist ja eine völlig neue Welt, die sich gerade eröffnet…) und zum anderen wird nicht mehr so oft nach Kinderkleidung, sondern nach den kleinen Damen- (und Herren-) größen gegriffen.

Also wurde erst mal geklärt, bis zu welcher Größe Kirondo Kinderkleidung annimmt – und siehe da: auch hier nur bis 152.

Ich habe alle kleinen Kleidungsstücke, die bei uns noch rumschwirrten zusammengesammelt und los geht’s! Die Tüte war bestückt mit einer bunten Mischung an Kleidung – mal mehr, mal weniger teure Marken.

Ruckzuck – es geht super einfach

Das System ist denkbar einfach: Man meldet sich an, bekommt eine Versandtasche samt Rücklabel zugeschickt, packt die Sachen ein und retour geht’s zu Kirondo. Da die eingeschickten Sachen später weiterverkauft werden sollen, gibt es ein paar Einschränkungen: Kinderkleidung wird von Größe 80 – 152 akzeptiert. Sie sollte neu oder „wie neu“ sein, frisch gewaschen und Markenware sein. Nicht akzeptiert werden Discountmarken, Kleidung mit Gebrauchsspuren und Flecken, ohne Label, Babykleidung (für Kinder unter einem Jahr), Unterwäsche, Socken, Bodys, Strampler, Schlafzeug.

Grundsätzlich gilt: Sende nur Kinderkleidung, die wie neu ist und die du selber gerne erhalten würdest.

Um schon mal vorab zu schauen, was man ungefähr bekommt, gibt es seit Neuestem einen Rechner auf der Homepage.

Nach ein paar Tagen bekommt man eine Mail mit einem Angebot für die eingeschickten Kleidungsstücken. 14 Teile waren es und der angebotene Betrag war einwandfrei. Nur noch bestätigen und auf das Geld warten. Fertig.

Fazit

Im Gegensatz zu manch anderen Möglichkeiten, ist Kirondo super einfach. Der für die Kleidung gezahlte Betrag ist fair –im Schnitt hätte ich zwar etwas mehr bei ebay dafür bekommen, aber es wäre auch sehr viel mehr Aufwand gewesen. Ich habe ein, zwei Teile dazu gepackt, die in Größe 158/164 ausgezeichnet waren. Auch diese wurden übrigens angenommen. Also: sehr empfehlenswert!

Welche Erfahrungen habt ihr denn gemacht? Wohin gebt ihr gebrauchte Kleidung?

3 Kommentare

  1. Andrea Buchenau

    Ich habe kirondo.de auch schon ausprobiert und war mehr als zufriden. Meine kleine Maus wächst zurzeit rekordverdächtig schnell und verschenken konnte ich meine Sachen nicht da die Kinder meiner Freundinnen alle schon älter und größer sind.. die Bestellung der Tüte war unkompliziert, dadurch habe ich mir das ewige fotografieren und einstellen bei ebay gespart und war mit dem Geld was ich für meine Kleidung bekommen habe auch sehr zufrieden. Kann also kirondo auch nur weiterempfehlen 🙂

  2. Das hört sich toll an. Gibt es sowas auch für Erwachsene? Ich habe kürzlich mal bei "Textilankauf.com" geguckt, aber da wird man echt über den Tisch gezogen. Das ist ein Witz. Und bei Ebay habe ich mittlerweile auch den Eindruck, dass keiner mehr mehr als 1 Euro bietet.
    LG Eva

  3. Weia, das muss ja ein ziemlich einträgliches Geschäft sein… Hörte sich auf den ersten Blick wirklich sehr interessant an, aber nachdem ich mich ein wenig auf der Seite umgeschaut habe, habe ich doch so meine Zweifel. Was machen die z.B. mit den Sachen, die sie nicht weiterverkaufen wollen — sicher, dass die an einen caritativen Zweck weitergehen? Will man seine Sachen zurück haben, weil einem das Angebot nicht passt, muss man 6 Euro zahlen — so gesehen hat man fast keine andere Wahl, als das Angebot anzunehmen. Nee, mir ist das zu willkürlich.

    So Long,
    Corinna

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