Warum ich bügel – 3 Gründe

Bügeln ist doof, doof, doof!

Das hatte ich hier ja schon mal erklärt und ich wiederhole es gerne noch mal: Bügeln ist doof.

Erst mal dauert es immer länger als geplant und am Ende lümmelt immer noch ein fieses Hemd im Wäschekorb, das niemalsnie glatt werden mag. Trotzdem bügel ich. Und das mache ich aus verschiedenen Gründen. Einer ist nicht dabei – ich bin masochistisch veranlagt oder möchte mich für irgendetwas bestrafen. Nein, es sind rein pragmatische Gründe.

Gepflegt und kompetent

1. Gebügelte Klamotten sehen immer (wirklich immer! Naja, bei Krinkelblusen gilt das nicht, aber die besitze ich auch schon lange nicht mehr) gepflegter und kompetenter aus. Und wer mag nicht gepflegt und kompetent aussehen!

Ich hatte mal eine Kollegin, die immer nur die Bluse am Oberteil vorne gebügelt hat. Leider konnte sie ihren Blazer nie ausziehen, was sie natürlich einschränkte und in vielen Situationen unglücklich in irgendwelchen Ecken sitzen ließ, damit niemand entdeckt, dass ihr Oberteil völlig zerknittert ist. Ich muss gestehen, dass meine Blusen nicht wirklich gut gebügelt sind, aber für einen guten ersten Eindruck reicht es allemal! Und ich stehe einfach auf scharfe Kanten in den Hosen (also nicht in Jeans, ähem).

Und: Ich liebe ordentliche Stapel!

Warum ich bügel

Der Monk in mir

2. Ok, der offizielle Bügelgrund ist oben abgehakt. Aber es gibt noch zwei andere Leidenschaften, warum ich das Bügeleisen schwinge. Nennt mich Monk!

Meine Oma hat alles gebügelt! Alles! Taschentücher, Geschirrtücher, Unterhosen, Bettwäsche (die damals aber oft auch in die Heißmangel wanderte), Puppenkleider … Ich fand das damals albern, aber ihr Argument konnte ich schon damals nicht entkräften: „Schau doch mal, wie hübsch der Stapel Geschirrtücher aussieht!“

Ja! Ich lieber fein säuberlich gestapelte Wäsche!! Ein ordentlicher Stapel Geschirrtücher macht mich glücklich. Er befriedigt gleich zwei Dinge: Meine optische Seite bekommt perfekte Ordnung und Harmonie, meine geruchliche den Duft von sauberer, warmer Wäsche. Hach.

Warum ich bügel

3. Don´t stopf ist Baby!

Ungebügelte Wäsche hat das doppelte Volumen wie gebügelte!

Viele haben mich bei meinem Bügelbeitrag ausgelacht und konnten nicht verstehen, warum ich Bettwäsche bügle. Ganz einfach: Sie passt so besser in den Schrank! Vergleicht doch mal selbst.

Warum ich bügel

UND: Gebügelte Wäsche behandelt man pfleglicher! Denn das, was man stundenlang geplättelt hat, stopft man danach nicht lieblos ins Regal, sondern schichtet es liebevoll aufeinander. Was wiederum hübscher aussieht (s. Punkt 2). Und was gibt es Schöneres als einen perfekten Kleiderschrank!

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