Wie sortiere ich Klamotten aus? Ein ganz einfacher Trick!

Zu diesem Thema wurde schon unglaublich viel geschrieben. Ihr werdet die gängigsten Methoden bestimmt schon kennen:

  • Alles, was man im letzten Jahr nicht getragen hat kommt weg
  • Alles anprobieren und das, was nicht mehr passt oder gefällt, kommt weg.
  • Sortieren nach: Reparieren, verschenken und/oder verkaufen

Auch als Aufräumprofi muss ich gestehen: Dazu braucht man Disziplin und/oder Zeit.
Wann hatte ich denn die Bluse tatsächlich das letzte Mal an? Was mache ich denn nun mit dem Abendkleid, wenn ich seit drei Jahren keinen Anlass mehr hatte, es zu tragen? Gilt die Regel auch für saisonale Kleidung wie Skiunterwäsche? Was ist mit Sachen, die nicht mehr gefallen, aber noch passen? Wie lange braucht man eigentlich, um den gesamten Kleiderschrank durch zu probieren?
… Ihr versteht, was ich meine?

Nach dem siebten Kleidungsstück verlässt mich meistens schon die Lust…

Nun hat man ja im Kleiderschrank meistens einen Teil, der unantastbar ist, weil er perfekt passt, wir die Sachen wirklich unglaublich lieben und regelmäßig tragen. Den schieben wir mal bei Seite. Übrig bleiben die Teile, die nicht mehr passen, nicht mehr geliebt werden und die tatsächlich lange nicht angehabt wurden.

Jetzt kehren wir zu dem Problem vom Anfang zurück. Klar, die Jeans in Size Zero passt mit Kleidergröße 40 wirklich nicht mehr. Keine Frage. Also weg.
Und auch das lustige Top, mit dem wir mit 19 wirklich süß aussahen, ist für die leitende Funktion im Büro nicht mehr wirklich passend und darf in die Erinnerungskiste.
Aber was ist mit dem Rest?

Ich bin ja eine faule Socke, die ihre Nachmittage lieber mit lustigen Verabredungen als mit dem Durchprobieren ihres Schrankes verbringt. Oder auch lieber ein spannendes Buch liest als sich den Kopf zu zermartern, wann man das letzte Mal das himmelblaue Bluse mit Wolkenmuster getragen hat.

Hier kommen die Tricks:

Also hab ich die Sachen in zwei, bzw. drei Rubriken unterteilt: Sommer, Winter, Übergang.
Der Blick aus dem Fenster bestätigt: Es ist Übergangszeit.
Und dann hab ich begonnen, jeden Tag ein Teil aus dieser Gruppe zu tragen.

Gestern war beispielsweise eine weiße Chino dran. Und seit gestern weiß ich auch, warum sie in meinem Schrank rumlungert und nie getragen wird: Sie sieht nach 30 Minuten aus, als ob ich seit einem Jahr darin schlafen würde. Verbeult, ausgeleiert, zerknittert, an den Fesseln staut sie sich seltsam und im Schritt ist sie seltsam zu kurz geschnitten. Also wird sie einen wunderbaren Ausflug auf den Flohmarkt machen.

Haha! Den großen Bürotauglichkeitstest würden diese Highheels kaum bestehen – aber der nächste Event wird zeigen, ob man darin tatsächlich einen Abend überstehen kann…

Heute: Ein dunkelblaues Hemdblusenkleidchen, das ich vom Schnitt sehr gerne mag. Leider sehe ich auch darin nicht wirklich fantastisch aus. Eher wie eine Krankenschwester. Außerdem ist der Rock transparent und auch dieses Teil knittert unglaublich! Gepflegt sieht anders aus… Dafür habe ich festgestellt, dass an meiner schwarzen Businesshose nur ein Knopf fehlte. Und jetzt ist sie wieder perfekt Einsatz bereit.

1 Kommentare

  1. Hab deinen Blog heute entdeckt und finde die Tips echt super!
    Mein Kleiderschrank explodiert auch, aber ich finde es extrem schwer, mich von Sachen zu trennen, zudem ein ganzes Fach aus Umstandsmode und ein weiteres Fach nur aus Übergang vor und nach Schwangerschaftsklamotten besteht… Solange die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, sind das echt viele Sachen, von denen man nicht weiß, ob sie nochmal passen oder gebraucht werden… Echt schweres Thema beim Ordnung halten! Weshalb mein Kleiderschrank das letzte ist, wenn es uns Ausmisten geht…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.