5 Fehler, die man beim Putzen nicht machen sollte

Ich kenne niemanden, dem Putzen wirklich viel Freude bereitet. Und wenn man sich dann mal aufrafft, dann sollte einem das Reinigen des Haushaltes eigentlich nicht noch mehr Arbeit verursachen, als man dabei schon hat. Ich muss gestehen, dass ich selber einige dieser Fehler beim Waschen und Putzen gemacht und damit eigentlich ordentlich Zeit vergeudet habe. Denn wenn ich auch keinen Schaden angerichtet habe, so waren meine Aktionen zumindest oft sinnlos!

1. Lass andere für dich arbeiten!

Putzmittel aufsprühen, drüber wischen und fertig! So habe ich das auf Küchenoberflächen oder im Bad immer gemacht. Leider falsch!  So verschwenden wir eigentlich nur unsere Reiniger. Denn es ist wichtig, die Oberfläche mit dem Putzmittel gründlich einzusprühen und es in Ruhe wirken zu lassen. Das bedeutet: 10 Minuten Einwirkzeit.  So kann der Reiniger seinen Job machen und Verschmutzungen richtig lösen und Bakterien töten. Also einen Gang runterschauten und ihn für dich arbeiten lassen.

richtig Putzen

2. Kreuzkontamination

Ein tolles Wort, das in jeder Konversation hundert Punkte bringt ;-)!

In einfachen Worten bedeutet das: nicht wild umherwischen! Folge einem einfachen S-Muster, wenn du eine Oberflächen abwischst. Immer oben beginnen und in einem weichen Z-Muster putzen. Das ist nicht nur effektiv und spart Muskelschmalz, sondern vermeidet, dass man Schmutz und Bakterien zurück über die saubere Oberfläche bringt. Putzlappen regelmässig austauschen und waschen und für die einzelnen Räume wie Bad und Küche unterschiedliche Lappen benutzen!

3. Andauernd staubsaugen

Einmal in der Woche reicht – ausser das Krümelmonster wohnt bei euch. Nein, ich meine es ernst! Wir staubsaugen alle falsch und vergeuden nur Zeit und Energie. So funktioniert es korrekt: Den Raum einmal horizontal in einer W-Bewegung saugen. Oben beginnen, gerade nach unten und leicht schräg wieder nach oben. Und jetzt die 2. Runde! Jo, wir saugen jetzt och mal alles quer mit der selben W-Technik wie vorher. Diese Methode sorgt dafür, dass der Teppich angehoben wird und der Schmutz, der eingebettet wurde, entfernt wird. Dies ist besonders hilfreich, wenn man Haustiere hat, um die Haare und Schuppen zu entfernen.

Staubsaugen

4. Weichspüler verwenden

Klar, Weichspüler ist toll und macht alles unglaublich flauschig und kuschelig! Weichspüler macht die Fasern von Handtüchern, aber auch von Putztüchern so flauschig und kuschelig, dass sie nicht mehr richtig funktionieren und putzen.  Sie sind dann nicht mehr so saugfähig.  Besser: Essigessenz statt Weichspüler in die Waschmaschine geben. Funktioniert genauso gut, belastet aber nicht die Fasern.

5. Die am meisten angefassten Bereiche vergessen

Wir reinigen unsere Küchenoberflächen, putzen die Toilette und wischen die Böden. Was wir aber komplett vergessen, sind die Oberflächen, die wir am meisten berühren: Türklinken, Fernbedienungen, Telefone oder Lichtschalter. Keime können bis zu 72 Stunden auf Oberflächen überleben. Vor allem, wenn jemand krank ist oder während der Grippe-Saison, sollte man über diese Dinge einfach kurz mit einem in Alkohol getränkten Wattepad drüber gehen – keine Chance mehr für Viren und Bakterien!

Und wie sieht es bei euch so aus? kennt ihr auch solche Fehler oder Fallen beim Putzen und Waschen?

 

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5 Fehler beim Putzen

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