Frühjahrsputz – macht er dieses Jahr überhaupt Sinn?

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Es ist mal wieder die Jahreszeit, in der sich hier alles um das Thema Frühjahrsputz dreht. Aufräumen, ausmisten, putzen und waschen. Aber immer öfter bekomme ich die Frage gestellt: “Findet der Frühjahrsputz dieses Jahr überhaupt statt?” Oder fällt er aus, weil alle schon im Rahmen des Lockdowns ihre Häuser und Wohnungen auf Vordermann gebracht haben? Ganz kurz war ich davor zu antworten: “Klar, fällt dieses Jahr aus!”

Henkel Frühjahrsputz

Um, dann Sekunden später alles wieder revidieren zu müssen. Denn wenn es ein Jahr gibt, in dem der Frühjahrsputz besonderen Sinn macht, dann ist es dieses. Warum ich das so sehe?

Zum einen kommen wir nicht aus unserer Haut, denn der Frühjahrsputz liegt uns quasi im Blut, da schon seit Jahrhunderten geschrubbt und geputzt wird:

Warum machen wir überhaupt den Frühjahrsputz?

Der Frühjahrsputz hat eine sehr alte Tradition: Schon die Römer hatten den Vorgänger unseres Monats Februar, den „Februarius“, der sich vom lateinischen Wort februa (Reinigungsopfer) ableitet. Damals unterzogen sich die Römer einem rituellen Reinigungs- und Sühnefest.

Die Tradition des „Großputzes“ im Frühjahr zieht sich durch ganz Europa, wobei der Zeitpunkt dafür früher an der Schneeschmelze festgemacht wurde – je nördlicher, desto später. Über die Wintermonate hatte sich eine Menge Schmutz und Ruß in den Häusern angesammelt, da man selten lüftete, um die Wärme im Haus zu behalten. Damals wurde wie bei uns in diesem und letzten Jahr nicht nur geputzt, sondern auch repariert, renoviert und neu verkalkt oder gestrichen. Wir wollen den Muff des Winters verabschieden und Frische und Sauberkeit einziehen lassen.

Wir benötigen ganz dringend einen Neuanfang

Seit Monaten sind alle zuhause. Vater, Mutter, Kind, Hund, Meerschweinchen und natürlich auch die Wollmäuse. Wir haben uns abgeschottet und auch ein bisschen eingeigelt, weil: “Wenn wir schon nichts erleben dürfen, dann machen wir es uns halt so richtig gemütlich!”

Henkel Frühjahrsputz im Wohnzimmer

Durch den Lockdown und durch Home-Office und Homeschooling sind sehr viel mehr Personen in den Wohnräumen, als es normalerweise der Fall ist. Wir haben gekocht, gebacken, gemalt, gespielt, gebastelt und die ein oder andere Kerze angezündet. Das, was sich normalerweise auf Büro, Schule und Kindergarten verteilt, fand halt nun bei uns zu Hause statt. Und so wurde das, was wir in den kalten Monaten drinnen machen noch potenziert. Ich wette, dass man es den meisten Wohnungen und Häusern ansieht …

Also weg mit den Wachsmalstiftstreifen auf dem Küchentisch und den Kaffeetassenringen auf der Schreibtischunterlage! Die Kuscheldecken, die im Dauereinsatz waren, drehen eine Runde in der Waschmaschine. Viele begleitet zusätzlich ein schlechtes Gewissen, dass sie den Haushalt zwischen Homeschooling und Büroarbeit einfach vernachlässigt haben.

Henkel Frühjahrsputz Wäsche waschen

Ich glaube, dass es für uns im Moment ganz wichtig ist, diese Monate, die für viele sehr anstrengend waren, hinter uns zu lassen. Wir wollen mit dem mit dem Frühjahrsputz, eine Zeit des Neuanfangs einläuten. Die neue Leichtigkeit in unseren Häusern und Wohnungen genießen, die von unnötigem Schmutz, aber auch vom Ballast der letzten Monate befreit wurden.

Henkel Frühjahrsputz

Der Frühjahrsputz bekommt dieses Jahr eine ganz neue Wertigkeit und geht neue Wege

Nicht nur, dass der Frühjahrsputz emotional aufgeladen ist und einen psychologischen Faktor hat. Wir möchten dieses Jahr noch einen drauf setzen!

Lasst uns ins Bad sehen: Für viele ersetzt das Bad den Gang in die Kneipe. Ein paar Minuten allein sein, etwas für sich tun, den Kindern, dem Mann der Frau, dem bellenden Hund oder dem allgegenwärtigen Chef entfliehen und die Tür hinter sich zumachen. Viele Mütter und Väter nutzen das Badezimmer mittlerweile als ihren privaten Rückzugsort. Abschließen und 10 Minuten Ruhe.

Henkel Frühjahrsputz im Badezimmer

Aber so ist das Badezimmer nicht nur ein Ort der Reinigung, sondern ein Ort, an dem man sich auch außerhalb der normalen Nutzung wohlfühlen möchte. Dabei ist es sehr wichtig, Reinigungs-Produkte zu nutzen, die einem nicht nur das Gefühl von Sauberkeit geben, sondern auch von der gewissen Extraportion Wellness. Gut riechen soll es, hygienisch sein. So ein bisschen wie in in einem schicken Nobelhotel – nur das Toilettenpapier muss man leider selber umschlagen ;-).

Henkel Frühjahrsputz

Und im Kleiderschrank? Ich pass doch sowieso in Nichts mehr rein

Jedes Jahr im Frühlingsteht man vor dem Kleiderschrank und hat das Bedürfnis, alles umzukrempeln. Ausmisten, neu sortieren und schöne neue Dinge kaufen. ABER: Dieses Jahr ist auch das ein bisschen anders. Denn:

1|Die Kleiderauswahl hat sich im letzten Jahr bei den meisten geändert . Statt Business-Kostümchen, Schlabberhosen, statt Club-Outfit Netflix-Jumpsuit. Viele Dinge, die wir normalerweise getragen haben, verstauben nun im Schrank.

2| Unsere Figur hat sich eventuell etwas geändert. Mehr Sport, weniger Sport, mehr gesundes Essen, mehr Kuchen, weniger Bewegung, mehr Stress … Je nach Typ haben viele von uns ein neues Körpergefühl und wahrscheinlich jede Menge Klamotten, die nicht mehr passen.

3| Wollen oder können wir kein Geld für eine neue Garderobe ausgeben. Vielleicht hat sich unsere Figur so stark verändert, vielleicht fehlt uns gerade das nötige Geld dafür.

Den Frühjahrsputz im Kleiderschrank dieses Jahr ausfallen lassen?

Einer der Tricks „Was man 1 Jahr nicht getragen hat, kann weg“ ist dieses Jahr überholt. Also brauchen wir einen neuen Blick in den Schrank! Trotzdem gibt es ein paar Essentials, an die man sich halten sollte:

Tipp 1: auch wenn es schwer fällt – alles aus dem Kleiderschrank raus räumen. Denn nur, wenn man alles auf einem Haufen sieht, erkennt man, wie viel man eigentlich besitzt. Welche Fülle und welche Schätze sich im Kleiderschrank verstecken.

Schritt 2 Alles in die Hand nehmen und anprobieren. Ja alles, wirklich jede Bluse, jeden Rock und jedes Shirt. Die Unterwäsche kann so gesichtet werden, wobei BHs durchaus auch mal gecheckt werden können.

Der erste Impuls: Businesssachen auslassen. Nein, im Gegenteil: Jetzt haben wir einen guten Blick, was noch passt und was aus der Mode gekommen ist. Denn mit ein bisschen Abstand kann man Dinge ganz neu und mit einem ganz andern Blickwinkel bewerten. Also seid mutig und trennt euch von unmodernen Hosenanzügen und in die Jahre gekommenen Kostümchen.

Schritt 3: Aussortieren, was gar nicht mehr passt, vom Stil nicht mehr zu einem gehört oder nicht mehr zu reparieren oder ändern ist. Das kann verkauft, gespendet oder verschenkt werden. Nutzt auch hier den frischen Blick auf eure Sachen und trennt euch!

Henkel Fruehjahrsputz Kleiderschrank

Ist das neu oder …

… mit Perwoll gewaschen? Kennt ihr den Werbespruch noch? Ganz in diesem Sinne: Es muss nicht immer neu sein! Das ist jetzt die Gelegenheit, Kleidungsstücke, die man mag und die einem gut stehen oder passen, die aber aus der Mode sind, neues Leben einzuhauchen.

Es ist ganz einfach: Mit Pins, Patches und einer Schere habt Ihr ganz schnell neue Stücke, die wieder gerne tragt. Das ist eure Chance auf neue Kreativität. Ein paar Statement-Aufnäher (Patches) auf die Jeansjacke genäht oder das Sweatshirt und die Jeans kurzerhand gekürzt (für den angesagten Crop-Look). Dafür braucht es kein großes Budget. Womit wir dann wieder bei dem Slogan wären …

Das Zauberwort heißt “kombinieren”

Und was ihr liebt, wird neu kombiniert. Ich weiß, das ist manchmal gar nicht so einfach. Nehmt euch Zeit und probiert auch mal ungewöhnliche Kombinationen aus. Was ihr mögt, fotografiert ihr und hängt die Kombination in den Schrank. So spart man morgens Zeit und ist immer passend gekleidet.

Wer Inspiration braucht, nutzt beispielsweise Pinterest und sucht dort nach Kobimöglichkeiten. Das funktioniert so: Gebt einfach den Suchbegriff “Grüner Cardigan Kombination” oder die englische Version davon ein und ihr bekommt zu Stücken, die ihr schon besitzt, ganz neu Ideen!

Ich mache das schon eine ganz Weil so und finde es mega inspirierend. Auf den Bildern seht ihr Übrigens mein Moodboard – mit Streifen 😉

Ich habe immer das Gleiche an

Ähm, ja, ich gestehe: Auch ich hatte ein Leggins-Jahr. Und einen “Grüner-Pullover-Winter”. Die Besonderheiten der letzten Monate: Man hat immer das Gleiche an. Und ich musste feststellen, wie schlecht die Qualität von vielen Kleidungsstücken ist, wenn man sie denn tatsächlich häufig trägt. Mein persönliches Learning: Zukünftig bessere Qualität kaufen und die richtig Sachen pflegen.

Apropos “pflegen”: Und zum Schluss – gepflegte und gewaschene Garderobe zieht man natürlich viel lieber an als Schmuddelsachen, die verfleckt sind. Gebt eurer Kleidung Liebe und vor allem Zuwendung in Form von passender Wäsche (Wollwaschmittel für die Pullis statt 08/15-Colour-Waschmittel, besondere Pflege für Schwarzes …). Zusätzlich solltet ihr beim Aufräumen des Schrankes Teile, die länger im Kleiderschrank lagen oder müffeln unbedingt auslüften und bei Flecken natürlich waschen.

Für die Wintersachen gilt deshalb: Beim Saisonwechsel im Kleiderschrank müssen sie vor dem Einlagern immer gewaschen und dann eventuell in Tüten eingezogen werden.

Kitchen Affairs

Bei uns stapeln sich permanent seit Monaten die Sachen in der Küche. Alle Zu Hause? Alles, was in Kantine, Mensa, Cafeteria, Kindergarten oder Kaffeeküche passiert, geschieht nun zuhause in der Küche – mit entsprechend viel Geschirr.

Neben dem Konflikt „Wer räumt ab, wer spült“, kommt natürlich der Gedanke auf: Wie kann man das reduzieren? Wie verhindert man eigentlich, dass man unnötig viel spült und dann auch noch unnötig viel Wasser verbraucht?

Der erste Schritt natürlich: Weniger dreckiges Geschirr produzieren. Das funktioniert bei uns so: Gläser und Becher werden markiert – z.B. mit Wäscheklammern. Bei kleinen Kindern kann man einen Farbcode entwickeln (Brotdose, Becher , Schüsselchen hat alles sie selbe Farbe – funktioniert übrigens auch super bei Wäsche), wobei jede Farbe einer bestimmten Person zugeordnet wird. So vermeidet man schon mal die Unmengen an Geschirr, die dadurch entstehen, dass sich immer wieder etwas Neues aus dem Schrank geholt wird.

Ansonsten gilt zum Wassersparen:

  1. Nicht unter fliessendem Wasser spülen
  2. Nicht vorspülen
  3. Speisereste vorher abkratzen

Der große Streit: Was ist besser – per Hand oder mit der Spülmaschine spülen?

Normalerweise ist die moderne Spülmaschine besser beim Thema Wasserverbrauch. Natürlich aber auch nur dann, wenn man ein energieeffizientes Exemplar besitzt. Ähnlich effektiv wird das Handspülen, wenn man zwei Becken benutzt. In das eine kommt das Wasser mit dem sparsam dosierten Spülmittel, in das andere kaltes Wasser zum Klarspülen.

Übrigens: Pril nutze ich schon seit denken kann – bei uns klebten die bunten Prilblumen überall in der Küche meiner Kindheit. Spannend finde ich übrigens das Pril aus der pro nature-Serie. Die Formel ist zu 95,5% aus Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs, bei gleichzeitig hoher Fettlösekraft. Besonders cool ist jedoch, dass man seine Flasche quasi schon kennen könnte. Denn in ihr wurden ihre Geschwister verarbeitet, die man schon mal im Haushalt hätte haben können. Denn sie besteht aus 100% recyceltem Plastik, wovon 50% aus sogenanntem Social Plastic®, gesammelt am Strand und Land, sind.

Wir achten verstärkt auf Hygiene

Und dann gibt es dann natürlich noch den Hygienefaktor, der in den letzten Monaten an Bedeutung zugenommen hat. Nun rücken Dinge in den Vordergrund, die normalerweise nicht so oft geputzt werden. Türklinken und Lichtschalter sind das beste Beispiel. Aber auch alle Touch-Oberflächen müssen nun öfters gereinigt werden, damit sie nicht als Übertragungsort von Viren dienen. Das Smartphone und das iPad gehören dazu, aber auch die vielen anderen Dinge im Haushalt, wie der Backofen oder die Gegensprechanlage, haben mittlerweile das moderne Bedienfeld.

Ihr seht, der Frühjahrsputz ist dieses Jahr wichtiger denn je. Besonders der symbolische Aspekt macht ihn für uns wertvoll und wird unser Wohngefühl verändern.

Ich habe diesen Beitrag geschrieben, als ich mir Gedanken zu einem Event für Henkel machte. Dabei wurde mir klar, wie wichtig es ist, dies mit euch zu teilen. Hier geht es nicht um das Hochhalten einzelner Produkte, sondern auch darum, warum das Pflegen und Reinigen unseres Umfeldes auch für die Psyche wichtig ist. Wie wir mit einfachen Aktionen wieder frischen Wind in die vier Wände bekommen, die wir alle nicht mehr sehen können.

In diesem Sinne: Bleibt gesund, achtet auf euch und macht es euch schön!

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