Hoch die Tassen, Prost und weg damit!

Haha! Heute wird es feucht fröhlich!
Also, nicht, dass ihr Falsches denkt – wir wollen euch nicht zu Alkoholkonsum überreden!
Nein, heute geht es um ein Thema, das ich selber gerne mal  – im wahrsten Sinne des Wortes – nach hinten schiebe: Heute geht es um Flaschen!

Ich bin überzeugt davon, dass ihr genauso wie ich eine ordentliche Sammlung alkoholischer Getränke zu Hause habt: Diverse Rotweinflaschen vom Pizzalieferanten, seltsame Whiskysorten, die am Geburtstag geschenkt wurden, Vodkaflaschen, die toll aussehen, aber deren Inhalt einen sicher erblinden lassen, Weinsorten mit lustigen Namen (ihr glaubt gar nicht, wie viele Produkte es mit „Wolf“ gibt – der Liebste bekommt mindestens eine jedes Jahr geschenkt) und natürlich Überbleibsel lang (sehr lange!) vergangener Partys mit seltsamen Trendgetränken.

Und diese Flaschen ziehen dann Jahr für Jahr bei einem ein und wohnen dann unauffällig in Speisekammern, Bars und Küchenschränken. Aber getrunken werden sie nie mehr. Und so viele Soßen kann ich gar nicht kochen, wie ich mittelmäßigen Rotwein besitze.
Bei mir zog eine Bailysflasche 7 Mal (!) mit mir um – und ich kann das Zeug einfach nicht trinken. Und da ich diese Flasche erfolgreich verdrängt habe, biete ich sie auch niemals irgendjemandem an. Genauso eine Flasche Ramazotti und … Naja, und wegwerfen tut man Alkohol ja auch nicht.

Zwischen den Jahren hat es mich dann gepackt: ich habe eine Alkohol-Bestandsaufnahme gemacht.
Also Wein, Sekt und Hochprozentiges wurde alles in die Küche geschafft und gesichtet.
Als erstes habe ich das rausgesucht, was wir ganz bestimmt niemals, niemals trinken werden. Und was man auch in keinem Kuchen oder in einer Suppe verarbeiten kann. Das war erstaunlich viel.

Dann wurde alles wieder weggestellt, was wir einfach lieben. Also Wein, den wir aus dem Urlaub mitgebracht haben, Sekt und meinen heiß geliebten Gin.
Ich liebe Gin Tonic und zur Zeit stehe ich doch sehr auf einen guten Hendricks mit Gurke. Hää? Gurke! Also ich sage euch: das ist mein Favorit, wobei sich da die Geister teilen, ob mit oder ohne Gurke, welches Tonicwater und so weiter. Nun, ich mag die Frische der Gurke!
Falls ihr mal nachschauen möchtet, muss ich Euch leider mitteilen, das es den Onlineshop mitlerweile nicht mehr gibt (Edit 14.12.2015). Übrigens mochte ich Vidamo – normalerweise sind Versender in diesem Bereich immer unglaublich konservativ in ihrer Aufmachung. Und Infos gibt es auch eine ganze Menge!

 

Aber zurück zu unserem Flaschenchaos.
Eigentlich ist es ganz einfach und ich habe es euch bestimmt schon das ein oder andere Mal erklärt: Wir wollen nur Dinge in unserem Umfeld, die uns glücklich machen, die uns inspirieren. Wir wollen nichts, das uns unsere Wohnung verstopft, keinen Ballast, den wir immer mit uns nehmen.
Denn Tatsache ist: Man hat seine Lieblingsgetränke und alles andere fristet sein Dasein und wird über die Jahre (bis auf Ausnahmen) nicht wirklich besser.

Nun, unsere Lieblingsgetränke sind ordentlich verstaut, ganz arge Fehlgriffe aussortiert und so blieb bei mir ein Rest übrig, mit dem ich nicht wirklich etwas anfangen konnte und der mir auch irgendwie nichts sagte. Ich bin nämlich kein großer Kenner von alkoholischen Getränken. Und am Etikett kann man ja leider oft nicht wirklich erkennen, ob der Inhalt gut ist.
Also wurde gegoogelt.
Es wanderten ein paar Weinflaschen zurück in den Schrank, damit man sie in aller Ruhe probieren und als für sich geeignet (oder auch nicht) bewerten kann. Ein alter Whisky wurde für den Besuch eines lieben Freundes gerettet.
Aber ein großer Teil davon wurde aussortiert und durfte sich zu den Flaschen gesellen, die schon in der ersten Runde nicht mehr teilnehmen durften. Wie ihr jetzt mit diesem Rest umgehen möchtet, dürft ihr selbst entscheiden: Wegkippen, der Studenten-WG spenden, Spezielles an Freunde mit dieser Vorliebe weitergeben …

Hauptsache, es verstopft nicht mehr eure Schränke!
Es ist wie bei allem: Wir wollen das zu Hause haben, was wir benutzen (also trinken). Lieber eine hochwertige Flasche Marillenschnaps ohne Kopfschmerzen am nächsten Tag. Und auch Bowle macht mehr Spaß, wenn man danach nicht zwei Tage lang flach liegt. Das sollten wir uns doch wert sein: Wenn wir unseren Körper schon mit Alkohol belasten, dann doch mit einem wirklich guten Tropfen, den wir nicht doppelt bereuen.

Und nebenbei: Ist das jetzt eigentlich ein FSK 18-Beitrag 😉
Liebste Grüße – hicks – von Sabine

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