7 Fehler beim Einräumen der Küche

Die Küche richtig einräumen? Ich hätte nie gedacht, wie viele Fehler man so beim Organisieren einer Küche machen kann. Naja, das klingt jetzt so, als ob die Küche nur nutzbar ist, wenn man sich an die Regeln hält. Tatsächlich gibt es jedoch ein paar Dinge, die einem das Arbeiten in der Küche so richtig vermiesen können. Neugierig, was das so alles ist? Hier kommen einige der am häufigsten gemachten Fehler bei der Organisation der Küche und wie man sie vermeidet:

1| Orga-Behälter kaufen bevor man ausmistet

Never ever, niemals, nie Boxen und Behälter einkaufen, bevor man nicht ganz genau weiß, was man braucht. Diesen Fehler machen wirklich viele, weil es natürlich super viel Spaß macht! Aber zuerst muss ausgemistet und eine Bestandsaufnahme gemacht werden. Was habe ich? Was möchte ich wo aufbewahren? Erst wenn die Vorräte gesichtet und beschädigte oder nicht benötigte Küchenutensilien ausgemistet wurden, kann man sich nach den passenden Behältern für den Kühlschrank, die Speisekammer und Schränke umsehen.

2| Aufbewahren von Dingen, die nicht in die Küche gehören

Ich hatte es in diesem Artikel schon mal erwähnt, wie wenig sinnvoll es ist, seine saisonalen Dinge in der Küche aufzubewahren. Wenn man nicht gerade in einem Land mit Dauersommer lebt, dann sollten die Grillsachen an einem anderen Ort aufbewahrt werden. Oder die Ausstechförmchen. Saisonale (Weihnachten, Ostern, etc.) Artikel werden besser an anderer Stelle aufbewahrt (z. B. in beschrifteten Behältern im Keller).

Die Küche richtig einräumen

3| Deko vor dem Organisieren

In diese Fall bin ich auch schon getappt: Ich liebe meine KitchenAid und möchte sie an prominenter Stelle stehen haben. Andere möchten ihr hübsches Geschirr zeigen. Klingt erst einmal nicht schlimm, aber mit Deko zu beginnen, kann nach hinten losgehen. Die Priorisierung der Ästhetik erschwert die Nutzung der Küche. Denn die 1A-Standorte sind für das schöne Aussehen und nicht für den täglichen Gebrauch eingerichtet.

4| Die Küche richtig einräumen: Vermeide die Organisation nach Größe

Ein weiterer häufiger Fehler, um die Küche richtig einzuräumen: man denkt nach Größe. Zum Beispiel passt das Schneidebrett am besten in den Schrank. Der ist aber am weitesten vom Ort entfernt, wo man das Schneidebrett braucht. Das ist nicht effizient.

Besser ist es in „Zonen“ zu denken und alles danach zu ordnen. Also Zutaten, Utensilien und andere Küchengeräte danach sortieren, wie und wo man sie verwendet.

5| Behälter, die viel zu viel Platz beanspruchen

Ich predige euch ja immer und immer wieder, alles zu dekantieren. Das hat unglaublich viele Vorteile. Aaaaaaaber, es kann auch komplett in die Hose gehen. Und zwar dann, wenn man sich im Vorfeld keine Gedanken über die Größe der Behälter macht. Und so verwenden viele häufig Vorratsbehälter für Lebensmittel, die mehr Platz beanspruchen als sie sparen.

6| Die Küche richtig einräumen: die Kruschelschublade

Wenn man wenig Stauraum in der Küche hat, dann sollte man sich unbedingt die Frage stellen, ob die Kramschublade wirklich dort benötigt wird. Sicher? Denkt noch mal drüber nach? Niemand braucht dies Schublade und sie verschenkt wahnsinnig viel Platz, den man viel sinnvoller nutzen kann.

7| Gut gemeintes Recycling

Versteht mich nicht falsch, ich bin ein großer Fan von Recycling! Was man nicht in seiner Küche einziehen lassen (und am besten immer vermeiden) sollte, sind Lebensmittelbehälter aus Kunststoff aus dem chinesischen Restaurant, Glasflaschen, lustige Müslidosen (meine Spezialität) und gebrauchte Ziplockbeutel, in denen man ja noch mal die Hundelekkerlies verpacken könnte … Seid realistisch, was ihr tatsächlich regelmäßig verwendet. Viel sinnvoller sind umweltfreundliche Pausenbrotboxen und Stoffbeutel.

Und auch Stofftaschen, die man oft beim Einkaufen geschenkt bekommt, solltet ihr regelmäßig ausmisten. Ich besitze 5 Stück – mehr benötige ich einfach nicht.

Und, kennt ihr noch weitere Tipps, um die Küche richtig einzuräumen?

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1 Kommentare

  1. In unserer Küche ist Punkt 4 leider überhaupt nicht umsetzbar, weil da einfach viel zu wenig Platz ist. Immerhin kommt jetzt noch ein Hängeschrank auf die Seite, die viel genutzt wird. Mal schauen, ob’s was bringt.
    Eine Frage zu den Behältern: Wie machst du das denn genau? Ich kann oft überhaupt nicht abschätzen, wie groß mein Behälter für ein bestimmtes Lebensmittel sein muss, und die richtige Größe ist dann beim Ausprobieren eh selten vorhanden. Außerdem verbraucht man das Zeug ja auch. Füllst du also z.B. deinen Backkakao immer wieder in kleinere Behälter um, wenn du die Hälfte oder 3/4 davon verbraucht hast? Oder habe ich das falsch verstanden?

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