Die nachhaltige Küchenrolle selber nähen – super easy & schnell

Die nachhaltige Küchenrolle selber nähen – super easy & schnell

Küchenpapier ist eine tolle Sache: immer bereit, schnell ein Malheur aufzunehmen. Für die Umwelt ist die Variante aus Papier jedoch weniger großartig. Näht man sie sich selbst, kann man beides vereinen – den praktischen Zweck und die Umweltfreundlichkeit.

Meine Mission ist immer: einfach muss es sein! Nicht nur Ordnung muss easypeasy nebenher funktionieren, sondern auch meine DIY-Projekte, die dir den Haushalt erleichtern sollen. Denn ich weiß nur zu gut, dass es sehr viel einfacher ist, einen 5er-Pack Küchenrolle in der Drogerie mitzunehmen, als zuhause die Nähmaschine auszupacken. Da zwickt zwar das schlechte Gewissen wegen der Umwelt, aber wir Menschen sind einfach liebevolle Besitzer eines inneren Schweinehundes.

Den gilt es heute zu überwinden, denn ich verspreche dir: diese Küchentücher sind so schnell genäht, dass du es in der Zeit kaum zur Drogerie und zurück schaffst.

So schnell kaufst du kein Küchenpapier, wie diese Küchenrolle selber genäht sind

Viele Anleitungen für selbstgenähte Küchenrollen haben einen großen Nachteil: Sie verbinden die einzelnen Blätter mit aufwändigen Klettverschlüssen oder Druckknöpfen. Das macht die Nähaktion natürlich sehr viel aufwändiger. Bei dieser Variante wird die „Abreißfunktion“ einer normalen Küchenrolle vom Frottee aus Mikrofaser übernommen, der alles durch seine statische Aufladung aneinander hält. So einfach, so genial. Auf dem Bild seht ihr, dass nichts verrutscht oder auseinander fällt, sondern schön in Rollenform gehalten wird.

Küchenrolle selber nähen

Was brauchst du an Material Küchenrolle selber nähen?

Grösse der einzelnen Blätter: 25 cm x 25 cm

Material:

■ Baumwollstoff, 10x 26 cm x 26 cm

■ Frottee aus Mikrofaser (gerne auch alte Handtücher), 10x 26 cm x 26 cm

 

Küchenrolle selber nähen

Anleitung zum Küchenrolle selber nähen

1| Jeweils 10 Quadrate 26 cm x 26 cm aus dem Frottee und dem Baumwollstoff zuschneiden.

2| Je ein Quadrat aus Frottee und Baumwolle rechts auf rechts legen und knappkantig zusammennähen. Dabei gerne einen Overlockstich verwenden oder die Nähte mit einem Zickzackstich versäubern, da der Frottee sehr leicht ausfranst. Zum Wenden an einer der Seiten eine Öffnung lassen.

3| Die Nahtzugabe an den Ecken abschneiden, alles wenden und bügeln.

4| Die Öffnung zustecken und das Küchentuch nochmals an der Kante entlang absteppen, damit sich bei späteren Wäschen nichts verschiebt. Dabei die Öffnung mit schließen.

5| Zum Schluss alle Tücher übereinander lappend hinlegen und aufrollen.

Hinweise: Sowohl Frottee als auch Baumwollstoff müssen vor Arbeitsbeginn mit 60 Grad vorgewaschen werden, da sie ja auch im späteren Einsatz heiß gereinigt werden.

Noch etwas zu Knöpfen und Co. 

Ich habe auf Knöpfe oder Klettband, die die Tücher zusammenhalten, nicht nur aus Schnelligkeits-, sondern auch aus Hygienegründen verzichtet. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade bei Klettverschlüssen trotz gründlicher Wäsche gerne Haare oder Fussel haften bleiben und die Tücher dadurch schnell schmuddelig aussehen.

 

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Foto des Autors

Über Sabine

Ordnung war schon immer eine Leidenschaft von mir. Eine ordentliche Wohnung ruft tiefe Entspannung und Freude bei mir hervor! Leider, leider bin ich eine faule Socke, die zwar sortierte Wäsche liebt, aber eigentlich lieber ein Buch lesen würde. Also machte ich mir Gedanken zu folgender Frage: „Wie kann ich eine maximal ordentliche Wohnung mit minimalem Einsatz bekommen?“ Und das ist nun meine Mission! Viel Ordnung mit wenig Aufwand!

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