Erholsam schlafen bei Allergie: 5 wichtige Tipps

Bei mir sind die Frühlingsgefühle dieses Jahr ziemlich früh gekommen und auch ziemlich heftig – tränende Augen, Husten (kommt grad wirklich gut) und Schniefnase. Ich bin da sowieso eine Pienznase, da ich zusätzlich auf ein paar Nahrungsmittel unangenehm reagiere. Aber ich bin nicht alleine: Laut einer Befragung des Robert-Koch-Instituts (RKI) leiden insgesamt 25 Prozent der Menschen allgemein an Allergien – davon sind 15,6 Prozent allergisch gegen Pollen. Bei Allergien reagiert das Immunsystem auf eigentlich harmlose Substanzen und hat eine chronische oder wiederkehrende Entzündung der Atemwege, der Haut oder des Darms zur Folge. Also: Hallo, liebe Heuschnupfengeplagten da draussen!

Was kann ich ohne Aufwand tun?

Meine Frage für mich und euch war also: Was können Allergiker zu Hause tun, um die Auswirkungen zu verringern? Wusstet Ihr, dass die meisten Pflanzen ihre Pollen in den frühen Morgenstunden absondern, sodass die Beschwerden zwischen 7 und 8 Uhr morgens besonders heftig auftreten? Wenn gegen Abend die Luft abkühlt, schweben die Pollen wieder Richtung Boden und lösen besonders in Städten nochmals verstärkt Reaktionen aus. Also, was kann ich machen, damit ich morgens nicht wie eine mutierte Qualle aus dem Bett steige und die Augen nicht mehr auf bekomme? Meine 5 Tipps befolge ich übrigens alle (bis auf einen – aber dazu gleich mehr), da sie mir WIRKLICH helfen!

1. Bettwäsche aus Naturmaterialien

Bettwäsche sollte zu hundert Prozent aus Baumwolle oder Leinen (oder einem anderen Naturmaterial) bestehen. Naturfasern besitzen ein geringes Allergiepotenzial, da sich an den langfaserigen Stoffen weniger gut Partikel anhängen können. Und sie können sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen und richtig heiß gewaschen werden.

Bettwaesche aus Leinen für schlafen bei Allergie

2. Das richtige Waschmittel aussuchen

Duft-, Farb-, und Konservierungsstoffe können Allergien hervorrufen. Eigentlich nichts Neues. Aber wer sowieso schon mit Heuschnupfen zu kämpfen hat, der sollte sorgsam schauen, was er sich sonst noch so auf die Haut, bzw. ins Bett holt. Wählt also am besten ein Waschmittel ohne Duftstoffe oder gering parfümierte Waschmittel.

3. Für perfekte Raumluft zum schlafen bei Allergie sorgen

Die Luft im Schlafzimmer ist entscheidend, um Allergien zu lindern. Am besten schläft man bei einer Temperatur von 18 Grad. Ist Pollensaison, sollte man abends für wenige Minuten stoßlüften, um für frische Luft zu sorgen. Danach das Fenster jedoch schnell wieder schließen, damit die Pollen draußen bleiben (es gibt auch Pollengitter). Wer der Meinung ist, ein permanent gekipptes Fenster senke den negativen Effekt, liegt leider falsch.

Während das Bett, die Bettwäsche und die Matratze immer trocken sein müssen, darf die Luftfeuchtigkeit ruhig ein wenig höher sein – 50 bis 55 Prozent Luftfeuchtigkeit sind ideal! Ich weiß, das ist jetzt wieder etwas Werbung, aber ich alte Schniefnase schwöre seit ein paar Jahren drauf: auf den Zirbenlüfter! Er ist ein natürlicher Luftreiniger und -befeuchter aus Zirbelholz. Ich hatte euch schon einmal hier von ihm berichtet.

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4. Regelmäßiges Waschen und Putzen

Für Allergiker ist das regelmäßige Waschen der Bettwäsche super wichtig. Damit sind nicht nur die Bettbezüge, die Bettdecke und Kopfkissen gemeint, sondern auch Matratzenauflagen müssen mit in die Maschine! Und dann wäre da noch das Putzen. Ähm, ja, ich weiß. Aber regelmäßiges feuchtes Durchwischen bindet die Pollen am besten.

schlafen bei Allergie

5. Versteckte Übeltäter ausmerzen

Oft unterschätzt werden Gardinen, Tapeten und Teppiche. Dort können nicht nur Pollen gut anhaften oder sich verstecken, sie enthalten auch nicht selten Allergie erregende Substanzen. Also auch hier: regelmäßiges Waschen oder vielleicht sogar ein kompletter Verzicht. Und ein Holz- oder Parkettboden lässt sich viel leichter pflegen als ein Teppich.

Bei der Wahl einer Heizung sollte man wenn möglich, eine Fußbodenheizung nehmen. Denn durch einen hohen Anteil an Strahlungswärme wirbeln sie im Gegensatz zu Heizkörpern nicht so viel Staub und Pollen auf.

Schüttel dein Haar, Baby

Tja, und dann kommen wir noch zu dem oben schon erwähnten Übeltäter, den ich beim Thema schlafen bei Allergie nicht beachte bzw. wohlwollend ignoriere: Haustiere im Bett. In ihrem Fell tragen sie Pollen mit ins Haus und so auch abends mit auf den Schlafplatz. Pollenallergiker sollten das also am besten vermeiden und ihren Liebling aus dem Schlafzimmer verbannen. Tja, nun …

Außerdem ist es ratsam, die Haare vor dem Zubettgehen zu waschen, damit auch diese pollenfrei sind. Auch hier muss ich gestehen, bin ich etwas nachlässig, da ich es hasse, mit nassen Haaren zu schlafen. Ich kann das klamme Gefühl am Kopf einfach nicht ertragen! Und bei meiner Haarlänge dauert das Fönen gefühlt Stunden, so dass auch das oft nicht in Frage kommt.

Wie sieht es bei euch so aus? Habt Ihr noch spezielle Tipps?

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