Schon wieder Kleiderbügel oder dem perfekten Kleiderschrank ein Stückchen näher

Ach, Kleiderbügel sind ein wirklich schönes Thema 😉
Denn um den perfekten Kleiderschrank zu bekommen, müssen wir ihn erst mal für uns so gestalten, dass er uns bei jedem Öffnen glücklich macht. Nicht halb-glücklich, dreiviertel-glücklich, sondern rundrum glücklich! Denn in ihm befinden sich nur Kleidungsstücke, die uns schmeicheln, gut stehen und passen. Alle anderen werden zur Adoption freigegeben.

Ich werde mich noch ausführlicher mit dem Aussortieren von Sachen befassen, da es da ja die unterschiedlichsten Ansätze gibt, was wann und warum im Kleiderschrank bleiben darf und was nicht.

Ein ganz einfacher Trick zum Aussortieren

Heute zeige ich euch aber den ersten Trick, mit dem man ganz unkompliziert erkennen kann, was man in letzter Zeit nicht mehr getragen hat. Was dann damit passiert, kommt später:
Alle Sachen, die auf Kleiderbügeln hängen, werden mit dem Kleiderhaken nach hinten aufgehängt. Das sieht dann so aus:

Kleiderbügel drehen

Jedes Mal, wenn man etwas getragen hat, wird der Bügel richtig herum wieder hereingehängt. Am Ende der Saison merkt man so, was man gar nicht an hatte. Und das gehört dann schon mal zu den Kandidaten, die zur Diskussion stehen.

Klar, es gibt auch in meinem Kleiderschrank ein bis zwei Kleidungsstücke, sie ich im letzten Jahr nicht getragen habe – das sind dann das Abendkleid, für das es einfach keinen Anlass gab oder das dünne Sommerkleidchen, das einfach im Urlaub in Alaska nicht getragen werden konnte ;-). Aber es zeigt einem ganz schnell, dass man einige Dinge einfach wirklich nicht trägt – auch wenn man der Ansicht ist, dass es bestimmt erst ein paar Monate her ist als man noch in Größe 164 passte…

Ich bin selbst immer wieder ganz erstaunt. Ich habe beispielsweise eine brombeerfarbene Leinenbluse. Wenn man mich fragen würde, wann ich sie das letzte Mal an hatte, würde ich behaupten, dass das diesen Sommer gewesen ist. Tatsächlich hängt sie aber ganz gemütlich seit einem Jahr im Kleiderschrank. Und wenn ich genauer darüber nachdenke, dann hatte ich sie auch im letzten Jahr nicht an. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Sonja die gleiche Bluse hat. Und in dieser sehe ich sie regelmässig…

Übrigens funktioniert dieses System auch ganz wunderbar im Schrank des Partners, die ja immer gerne behaupten, dass sie das Hawaiihemd ganz bestimmt und ganz oft tragen…

4 Kommentare

  1. Von der Idee habe ich schon mal an anderer Stelle gelesen, einfach und doch effektiv, ich glaube nun komme ich wohl nicht mehr drumherum das System doch auszuprobieren 😉

  2. Das ist ja eine tolle Idee! Dein Blog ist so süß! Inspiriert total <3

    Liebe Grüße, eine neue Leserin 🙂 (Tut mir Leid, dass ich die Schnapszahl von 222 Lesern nun zerstören muss ;):p)

  3. Hallo,

    bin gerade auf diesen interessanten Blog gestoßen.

    Den Kleiderbügeltrick kannte ich schon, hier noch Nachschlag:

    Ich sortiere ja auch immer Pullover und T-Shirts um und die dann mit dem Knick nach hinten in den Schrank einsortieren und nach dem Anziehen, waschen, bügeln mit dem Knick nach vorn aussortieren, so kann man am Jahresende auch entscheiden, hopp oder top.

    LG Sue

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